von links nach rechts 2.Bgmstr. Martin Preuß, stellvertr.Hauptvorsitzender Michael Koller, die geehrten Mitglieder, ganz rechts 1. Vorstand des OWV Amberg, Bernd Gottschalk. (Bild: Anna Gottschalk)

Wanderlust und Vereinstreue: OWV Amberg zieht positive Bilanz

Zur Jahreshauptversammlung des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) Amberg begrüßte die Vorstandschaft kürzlich 64 Mitglieder in der Gaststätte Gehring. Nach einem ehrenden Gedenken an das verstorbene Mitglied Gottfried Wurm blickte der Verein auf ein aktives Jahr 2025 zurück. Die Zahlen beeindrucken: Bei insgesamt 95 Wanderungen legten 2.240 Teilnehmer stolze 1.036 Kilometer zurück. Neben den Touren zählten die Betriebsbesichtigungen bei Godelmann und Horsch sowie die Wanderwoche im Dahner Felsenland zu den Highlights. Dank der soliden Finanzen, präsentiert von Susanne Rezek und einer einwandfreien Kassenprüfung wurde die Vorstandschaft auf Antrag von Irmgard Popp einstimmig entlastet. Zukunftsorientiert zeigte sich die Versammlung auf Antrag des 1. Vorstands, bei der Anpassung der Mitfahrerpauschale, die einstimmig auf 2,00 € angehoben wurde. Als Höhepunkte für das Jahr 2026 erläuterte Bernd Gottschalk, eine Tagesfahrt nach Jossa, die Wanderwoche in die Schwäbische Alb und dem Besuch der Schaukäserei Wohlfahrt. Damit setzt der OWV wieder attraktive Akzente. Besonderen Glanz erhielt die Versammlung durch die Ehrungen. Neben den Auszeichnungen des Deutschen Wanderverbandes für 7 fleißige Wanderer wurden 16 Mitglieder für ihre 10-jährige Treue ausgezeichnet. Die Urkunden überreichten Ambergs 2. Bürgermeister Martin Preuß sowie der stellvertretende Vorsitzende des Hauptvereins, Michael Koller. Ein Video-Rückblick auf die Wanderungen des vergangenen Jahres rundete den harmonischen Nachmittag ab.
die farbenfrohe Blüte der Christrosen (Bild: Anna Gottschalk)

Frühlingserwachen und Blütenzauber - Wanderung mit dem Oberpfälzer Waldverein Amberg

Am vergangenen Sonntag, den 8. März, lockten die ersten echten Frühlingssonnenstrahlen insgesamt 37 Wanderlustige nach draußen. Besonders erfreulich war die große Resonanz: Neben den Stammwanderern konnten wir stolze 7 Gäste in unserer Mitte begrüßen. Vom Treffpunkt am Kriegerdenkmal in Hohenstadt aus startete die Gruppe gut gelaunt und teilte sich – passend zur individuellen Kondition – in zwei Wege auf. Die Langwandergruppe, geführt von Conny, stellte sich gleich zu Beginn der sportlichen Herausforderung. Es ging steil bergauf zur geschichtsträchtigen Hohenstädter Geiskirche. Die Mühe wurde jedoch sofort belohnt: Oben öffnete sich ein herrlicher Panoramablick über Hohenstadt bis hinüber zur markanten Houbirg. Nach einem ebenso steilen Abstieg führte die Route Richtung Kleinviehberg und Großviehberg. Unterwegs nutzten die Wanderer die milden Temperaturen für eine gesellige Schnapspause und entdeckten am Wegesrand die ersten grünen Spitzen: Es wurde fleißig frischer Bärlauch gepflückt. Parallel dazu genossen die Kurzwanderer unter der Leitung von Anna eine entspannte, aber ebenso schöne Route durch die erwachende Natur und entdeckten dabei Schneeglöckchen und einen wunderschön blühenden Seidelbast. Beide Gruppen trafen zur gemeinsamen Mittagseinkehr in Alfalter. Auch wenn die Gaststätte angesichts von 37 hungrigen Wanderern alle Hände voll zu tun hatte und sichtlich gefordert war, wurden am Ende jeder satt und zufrieden bewirtet. Frisch gestärkt führte der Weg am Nachmittag über die Pegnitz und erneut hinauf zur Kuppe. Auf wunderschönen Waldwegen wanderte die Langwandergruppe Richtung Eschenbach und schließlich entlang der Pegnitz zurück nach Hohenstadt. Die Kurzwanderer ersparten sich den Aufstieg und genehmigten sich in Eschenbach eine Schnapspause. Doch das Beste kam zum Schluss: Der Aufstieg zum eigentlichen Höhepunkt der Tour, dem Christrosenwald. Das Meer aus wunderschönen, vielfarbigen Blüten bot einen atemberaubenden Anblick und bildete den perfekten, frühlingshaften Abschluss eines rundum gelungenen Wandertages.
Die Teilnehmer im Landesgartenschaugelände. (Bild: Anna Gottschalk)

Sagenhaft viel erlebt beim Besuch der Landesgartenschau in Furth im Wald

Der Oberpfälzer Waldverein Amberg hat am Sonntag, den 17. August die Wanderstiefel zur Hause gelassen und die Landesgartenschau besucht. 25 Mitglieder und Gäste starteten am Bahnhof Amberg um mit dem Zug nach Furth im Wald zu fahren. Die Anreise gestaltete sich trotz Schienen-ersatzverkehr sehr angenehm und problemlos. Im Gartenschaugelände verteilte sich dann die Gruppe um die verschiedenen Attraktionen zu besuchen. Auf dem ca. 10 ha großen Gelände gab es verschiedene Themenbereiche. Dazwischen immer wieder bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten um sich zu entspannen und die Atmosphäre auf sich einwirken zu lassen. Imposant war auch der ringförmig angelegte Drachensteg, der die beiden Flüsse Champ und Mühlbach überspannte. Besonders der Wiesenpark mit den vielen einheimischen, teilweise auch bekannten Blumen, zeigte die großartige Artenvielfalt von Wiesenblumen. Hervorzuheben ist auch, dass die Gartenschau besonders viel für Familien mit Kindern zu bieten hat. Die Kinder konnten gefahrlos im Wasser planschen und interessante Spielgeräte entdecken. Gegen 16.00 Uhr traf sich die Gruppe um gemeinsam zum Bahnhof für die Rückreise zu gehen. Der angekündigte Bus kam natürlich wieder 10 Minuten später. Inzwischen warteten ca. 60 Personen am Bussteig. Wir waren der Hoffnung, dass wieder zwei Busse fahren. Aber weit gefehlt – es kam nur ein Bus. Somit traten wir die Rückreise nach Schwandorf in einem voll besetzen Bus an. Trotzdem kamen wir pünktlich am Bahnhof in Schwandorf an und erreichten planmäßig den Zug nach Amberg. Trotz der etwas anstrengenden Rückreise – die Landesgartenschau in Furth im Wald ist auf Grund ihres etwas anderen Konzepts mit viel einheimischen Blumen und liebevoll gestalteten Themenbereichen einen Besuch wert.
Blick auf die Wallfahrtskirche Eixlberg (Bild: Anna Gottschalk)

Die Wallfahrtskirche Eixlberg immer im Blick

Werner und Petra freuten sich sehr am Treffpunkt 29 wanderwillige Mitglieder begrüßen zu können. Die große Überraschung aber war, dass am Startpunkt noch einmal 8 Wanderer warteten. Da es aber eine Lang- und Kurzwandergruppe gab, war es eigentlich nicht so schwierig den Überblick zu behalten. Am Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Eixlberg ging es zunächst einmal bergab, immer am munter plätschernden Döllnitzbach entlang, nach Untersteinbach. Aber dann kam schon der erste Anstieg über Schloßhof . Hier war der Schwefelbach unser Wegbegleiter. Ein kurzer Abstecher zum idyllisch gelegenen Silbersee oder Geistersee mit einer kurzen Trink- und Verschnaufpause wurde genehmigt. Dann ging es ins freie Gelände über Fraunberg und Ragenhof, mit immer wieder einer, zwar etwas trüben Aussicht, auf die Wallfahrtkirche Eixlberg. Nachdem noch Untersteinbach durchquert war, kam schon das Wirtshaus zum Kulm in Sicht. Die Gruppe hatte immerhin schon 9 km hinter sich gebracht, da war es Zeit für eine größere Pause. Als alle 37 Wanderer verköstigt waren, kam der zwar kurze, aber trotzdem brutale Aufstieg zum Kulm mit seinem Aussichtsturm. Die Aussicht war etwas milchig und trübe, aber trotzdem großartig. Zur Belohnung gab es dann einen Geburtstagsschnaps und alle Teilnehmer freuten sich auf den Abstieg. Zuerst kam noch ein Abstecher zum Kulmstein – ihm fehlt das Gipfelkreuz – und die Sicht ist durch Bäume sehr eingeschränkt. Auf einem schönen Waldpfad ging es bergab und dann tauchte auch schon die Langwandergruppe auf. Jetzt war Gelegenheit für ein Gruppenbild. Gemeinsam wanderten die Teilnehmer dann unter Autobahn durch und zum Parkplatz zurück. Alle Teilnehmer waren begeistert von der hervorragend ausgearbeiteten Wanderung und sprachen beiden Wadnerführern Werner und Petra großes Lob aus.

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