Was für eine Freude. Endlich war es in diesem Jahr wieder möglich, bei angenehmen Temperaturen und hellem Sonnenschein das Sommerfest im Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel“ auf dem Vorplatz zum Eingang des Heimes abzuhalten. Immerhin setzt sich damit eine nahezu 20-jährige Tradition fort. Es ist Heimleiter Carsten Fischer und Pflegedienstleiter Rainer Bauer besonders zu danken, dass sie an dieser Tradition festhalten. Sie legen selbst mit Hand an und leiten den Service. Die Heimbewohner haben es gerne, sich in großer Gemeinschaft treffen und unterhalten zu können. Mit eingeschlossenen sind die Angehörigen der Bewohner, die sich gerne zum Kreis des Miteinanders zählen. Die musikalische Begleitung durch das Duo „D- Hogga“ mit Walter Heinrich und Josef Zimmermann durfte dabei nicht fehlen. Sie gehören als Stammgäste schon dazu, wenn im Seniorenwohnheim gefeiert wird. Melodien zum Mitsingen animierten die Teilnehmer. Nicht fehlen durften „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und viele Schunkellieder.
Nachdem der Kaffeeklatsch durch einen freundlichen Service des Betreuungspersonals gut über die Runden gekommen ist, gab es den berühmten Fassanstich. Es zählt zur Aufgabe des Bürgermeisters, der seine Anzapfkünste präsentierte und auch heuer wieder nur zwei Schläge brauchte, bis das Bierfass angezapft war. Das „O zapft is“ durfte dabei nicht fehlen. Die ersten gut gefüllten Bierkrüge wurden mit einem kräftigen „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ geschwenkt.
Ständiger Gast und das seit dem ersten Fest, ist Bürgermeister a. D. Fred Lehner, der seine Freude über solch gemeinsame Tage zum Ausdruck brachte. Carsten Fischer und Rainer Bauer ist es ein Anliegen, den Bewohnern einen Ort in ihrer Umgebung zufrieden und dankbar zu machen. Damit verbunden ist die Stärkung des Gemeinschaftsgeistes und die Festigung der Kontakte unter den Bewohnern.
Heimbewohnerin Barbara Scherm feierte ihren 84. Geburtstag. Nicht nur Tochter Silvia gratulierte, auch die Heimleiter mit Carsten Fischer schloss sich den Glückwünschen an. Mit der Musik brauste ein „Hoch soll sie leben“ auf.
Die fröhliche Unterhaltung dauerte bis in die Abendstunden. Einen köstlichen Schmaus und Grillspezialitäten vom Feinsten gab es gegen Abend. Der kurzweilige „Familientag“ hatte das gehalten, was er versprach. Alles war dankbar und zufrieden. Mehr kann man nicht bieten, meinten die Verantwortlichen des Heimes, die einen freundlichen und immer hilfsbereiten Service an den Tag legten.