Amberg erhält historischen Städteatlas zum Stadtjubiläum
Jubiläen sind unbarmherzig, und wenn man gar 1000 Jahre alt wird, muss man auch ordentlich feiern. Der Weg ist noch lang, und das eröffnet die Möglichkeit, die Feier gründlich vorzubereiten. Für eine wissenschaftliche Stadtgeschichte sind noch viele Daten zu erheben und kartografisch aufzubereiten. Dies ist seit langem die Arbeit des Instituts für vergleichende Städtegeschichte in Münster. Ziel ist die Erstellung eines Amberg-Bandes des Deutschen Historischen Städteatlas bis 2030. Er erscheint sowohl in analoger als auch digitaler Form und enthält eine kurze Stadtgeschichte und zahlreiche teils interaktive Karten, die stadtgeschichtliche Themen wie etwa städtisches Wachstum, Wirtschaftsstruktur oder Umweltfragen in ihrer historischen Entwicklung vor Augen führen. Historiker, Archäologen, Geografen, Kartografen und Informatiker arbeiten dafür mit den städtischen Stellen zusammen. Ergänzt wird das Kartenwerk durch eine Forschungsdatenpublikation (z. B. Geodaten, Kataster) zur Nachnutzung durch städtische Ämter und Institutionen (z. B. für Stadtplanungsvorhaben) und die Forschung.