Das neue Präsidium von Round Table 69 Amberg (von links): Vizepräsident Daniel Seidel, Schatzmeister Stefan Fuchs, Präsident Michael Werthner und Sekretär Bastian Prechtl.  (Bild: Michael Golinski)

Dank des erfolgreichen 2025: Round Table 69 Amberg konnte 41.166 Euro vergeben

Das Entenrennen von Round Table Amberg war und bleibt die größte Wohltätigkeitsveranstaltung in der Region Amberg. Heuer findet sie am Sonntag, 26. April, statt. Das kündigte der neue Clubpräsident, Manuel Werthner, bei der traditionellen Amtsübergabe an. Aus dem Erlös des letztjährigen Entenrennens konnten die „Tabler” wieder großzügige Spenden an vorwiegend soziale Einrichtungen verteilen. Wie Dr. Robert Winkler am Ende seiner einjährigen Amtszeit beim Präsidiumswechsel des Clubs bilanzierte, waren diese rund 40 000 Euro. 9.000 kleine Plastikenten warten heuer auf Käufer. Inklusiv der Steuer und Auslagen setzte der Club allein beim Entenrennen letztes Jahr knapp 70.000 € um. Es verblieben knapp 40.000 €. Damit, so Dr. Winkler, wurde wieder ein Rekord aufgestellt. Gespendet haben die Amberger Tabler im vergangenen Jahr insgesamt 41.166,50 €, verteilt auf 34 Einzelspenden. Hauptspendenzweck war 2025 der Verein SEGA mit über 10.000 €, der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) Amberg mit über 5000,€, die Lebenshilfe Amberg ebenso mit 5000,€. Das Kinoevent „Lachen mit Oma und Opa” unterstützte Round Table Amberg mit 2289,50 €, die DLRG, ein unentbehrlicher Helfer beim Entenrennen, mit 1690 € und die Rehkitzrettung hat 1500,€. Darüber hinaus förderte Round Table auch zahlreiche Kindergärten, die Stadtbibliothek, Sportvereine und weitere Tierschutzorganisationen. „Wir haben wirklich versucht möglichst viele Bereiche unserer Gesellschaft zu erreichen”, betonte Dr. Winkler bei der Amtsübergabe. „Jeder Euro kommt direkt vor Ort an – ohne Umwege, ohne Verwaltungskosten. Der Bedarf ist die letzten Jahre auch nicht weniger geworden. Bundesweit sind alle Kommunen unter einem enormen Kostendruck und müssen Einsparungen vornehmen. Der Bedarf nach Lösungen und die Verantwortung, die wir als Round Table 69 Amberg dadurch mittlerweile zunehmend übernommen haben, wächst und wächst”. Dies alles werde so nebenbei, also neben Beruf, Familie und Alltag, in toller Teamarbeit geleistet. Hier gab es spontanen Applaus für die Tabler und deren Familien und Frauen, die sie hierbei unterstützen und das alles mittragen. Winklers letzte Amtshandlung galt einem verdienten ehemaligen Aktiven, nämlich Michael Golinski, den der Club zum Ehren-Tabler ernannte. „Ohne ihn gäbe es den RT 69 Amberg heute vielleicht nicht mehr. Er hat mit sieben Patenschaften maßgeblich zum Wiederaufbau des Tisches beigetragen. Des Weiteren ist er der Schöpfer und Autor der umfangreichen Club-Chronik, die er zur 50-Jahr-Feier mit viel Arbeit und dem Wälzen alter Protokolle erschaffen hat”, so Winkler in seiner Laudatio. Im Auftrag von Round Table Deutschland überreichte Distriktpräsident Benedikt Gruber den Future-Pin in Silber an Michael Golinski.
Stellvertretend für alle Serviceclubs aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach überreichte Marco Werner (3.v.li.) die Schecks an Bürgermeister Martin Preuß (6.v.li.) und Landrat Richard Reisinger (7.v.li.). (Bild: Christine Hollederer)

Oktoberfest bringt Spenden
Serviceclubs aus Amberg und Amberg-Sulzbach unterstützen Hilfsfonds

Die Service-Clubs aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach haben jetzt die beim gemeinsamen Oktoberfest gesammelten Spenden offiziell übergeben. Im Rahmen eines Termins im Landratsamt Amberg-Sulzbach nahmen Landrat Richard Reisinger sowie der 2. Bürgermeister der Stadt Amberg, Martin Preuß, die Spendenschecks entgegen. Bei dem von zehn regionalen Service-Clubs veranstalteten Oktoberfest in Illschwang waren insgesamt 10.000 Euro zusammengekommen. Im Nachgang der Veranstaltung konnten durch weitere Spenden sogar noch zusätzliche Mittel generiert werden. Landrat Richard Reisinger bekam einen Scheck in Höhe von 7.200 Euro für den Hilfsfonds „Hilfe zum Helfen”, für die Amberger Bürgerstiftung nahm Bürgermeister Martin Preuß einen Spendenscheck in Höhe von 4.800 Euro entgegen. Die Gelder fließen zweckgebunden in den jeweiligen Hilfsfonds von Stadt und Landkreis und kommen älteren, bedürftigen Menschen zugute, die auf Unterstützung angewiesen sind. Organisator Marco Werner, Präsident des Rotary Clubs Auerbach, betonte bei der Spendenübergabe nochmals das gemeinsame Anliegen aller beteiligten Clubs: „Altersarmut ist oft unsichtbar, aber real. Mit unserem Engagement möchten wir genau dort helfen, wo Menschen unverschuldet in Not geraten sind.” Das Oktoberfest habe eindrucksvoll gezeigt, was durch Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement erreicht werden könne.
Fast ausgebucht war das Ring-Theater beim Kinotag „Lachen mit Opa und Oma“. Bei der Gelegenheit verabschiedete Sonja Oleson (Zweite von links) den langjährigen Leiter der Gerontopsychiatrischen Koordinierungsstelle der Oberpfalz, Georg Pilhofer (links), der auch Initiator für die Gründung von SEGA war. Seine Nachfolgerin ist Katrin Morcinek (rechts). Dr. Robert Winkler (Zweiter von rechts) finanzierte persönlich zusammen mit Round Table Amberg den eintrittsfreien Kinonachmittag. Dafür gab es langanhaltenden Beifall im Publikum, wo man sich gratis Popcorn schmecken ließ.  (Bild: Michael Golinski)

Kino-Nachmittag für Senioren in Amberg bricht Besucherrekord

Die Kino-Nachmittage bei freiem Eintritt, zu denen Round Table, Email-Apotheke und SEGA jährlich einladen, sprechen sich unter den Senioren in Stadt und Land schnell herum. Kein Wunder, dass es bei der mittlerweile vierten Filmvorführung im Ring-Theater einen neuen Besucherrekord gab. Die Einladung, „Lachen mit Opa und Oma” fand ein erfreuliches Echo, wie Dr. Robert Winkler, Präsident von Round Table Amberg und Inhaber der E-Mail-Apotheke, schon bald vor Beginn feststellen konnte. Wurden doch mehrere Großeltern von ihren Enkeln begleitet. Helfer von Round Table und SEGA standen am Eingang bereit, um Rollstuhlfahrern und Benutzern von Rollatoren zu helfen. Eine Rampe am Eingang erleichterte den Zutritt. Ab 14 Uhr waren die Türen des Ring-Theaters geöffnet, und rasch füllte sich der Kinosaal. Dort war schon nach kurzer Zeit ein ganz bestimmter Duft wahrzunehmen, denn alle Besucher durften kostenlos von Popcorn-Angebot Gebrauch machen. Auch alkoholfreie Getränke waren gratis. Angelika Bär, Mitarbeiterin bei SEGA, gab insgesamt 164 prall volle Popcorn-Tüten aus. Bevor sich der Vorhang öffnete, bedankte sich Sonja Oleson bei Round Table Amberg und bei Apotheker Dr. Robert Winkler, die die Veranstaltung finanzierten, und beim Hausherrn Andreas Wörz vom Ring-Theater. Oleson nutzte die Gelegenheit, einem verdienten Förderer von SEGA, Georg Pilhofer, besonderen Dank auszusprechen. Sie nannte ihn einen geschätzten Kollegen, Lehrmeister und Freund. Er hatte beim Kino-Nachmittag seinen letzten Arbeitstag und ging dann in den verdienten Ruhestand. Apotheker Dr. Robert Winkler warb bei den Besuchern in seiner Eigenschaft als Präsident von Round für den Kauf der kleinen Plastikviecherl für das Entenrennen am 27. April, denn aus dem Erlös dieser Veranstaltung kann auch der nächsten Kino-Nachmittag finanziert werden. Enten gibt es in zahlreichen Geschäften und jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr auf der Krambrücke. Pilhofer war vor 20 Jahren Initiator zur Gründung von SEGA, Verein zur Förderung der seelischen Gesundheit im Alter. „Er hat in über 25 Jahren bei der Gerontopsychiatrischen Koordinierungsstelle der Oberpfalz - Träger ist die Diakonie Sulzbach-Rosenberg - mit seinem Engagement, Feuer und Ideenreichtum den Bereich der Gerontologie in der Oberpfalz geprägt und ausgebaut”, sagte Oleson. Sie stellte abschließend dem Kinopublikum Pilhofers Nachfolgerin, Katrin Morcinek, vor. Und dann brachte Liselotte Pulver in einer Doppelrolle im Film „Kohlhiesels Töchter” das Publikum zum Lachen. Die Seniorinnen und Senioren, das merkte man an Kommentaren nach Ende der Vorstellung, waren von dem Film begeistert. Viele verbanden ihren Dank für die Einladung mit der Hoffnung, dass der Kinotag „Lachen mit Oma und Opa” weiterhin stattfinden werde. „Die beste Veranstaltung des Jahres”, „Endlich etwas, was ich mit Opa zusammen machen kann und uns richtig Spaß macht” oder „Ein so schöner Tag, danke dass ihr das möglich gemacht habt”, waren Äußerungen gegenüber den Veranstaltern, wie Oleson berichtete.

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