Stellvertretend für alle Serviceclubs aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach überreichte Marco Werner (3.v.li.) die Schecks an Bürgermeister Martin Preuß (6.v.li.) und Landrat Richard Reisinger (7.v.li.). (Bild: Christine Hollederer)

Oktoberfest bringt Spenden
Serviceclubs aus Amberg und Amberg-Sulzbach unterstützen Hilfsfonds

Die Service-Clubs aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach haben jetzt die beim gemeinsamen Oktoberfest gesammelten Spenden offiziell übergeben. Im Rahmen eines Termins im Landratsamt Amberg-Sulzbach nahmen Landrat Richard Reisinger sowie der 2. Bürgermeister der Stadt Amberg, Martin Preuß, die Spendenschecks entgegen. Bei dem von zehn regionalen Service-Clubs veranstalteten Oktoberfest in Illschwang waren insgesamt 10.000 Euro zusammengekommen. Im Nachgang der Veranstaltung konnten durch weitere Spenden sogar noch zusätzliche Mittel generiert werden. Landrat Richard Reisinger bekam einen Scheck in Höhe von 7.200 Euro für den Hilfsfonds „Hilfe zum Helfen”, für die Amberger Bürgerstiftung nahm Bürgermeister Martin Preuß einen Spendenscheck in Höhe von 4.800 Euro entgegen. Die Gelder fließen zweckgebunden in den jeweiligen Hilfsfonds von Stadt und Landkreis und kommen älteren, bedürftigen Menschen zugute, die auf Unterstützung angewiesen sind. Organisator Marco Werner, Präsident des Rotary Clubs Auerbach, betonte bei der Spendenübergabe nochmals das gemeinsame Anliegen aller beteiligten Clubs: „Altersarmut ist oft unsichtbar, aber real. Mit unserem Engagement möchten wir genau dort helfen, wo Menschen unverschuldet in Not geraten sind.” Das Oktoberfest habe eindrucksvoll gezeigt, was durch Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement erreicht werden könne.
Fast ausgebucht war das Ring-Theater beim Kinotag „Lachen mit Opa und Oma“. Bei der Gelegenheit verabschiedete Sonja Oleson (Zweite von links) den langjährigen Leiter der Gerontopsychiatrischen Koordinierungsstelle der Oberpfalz, Georg Pilhofer (links), der auch Initiator für die Gründung von SEGA war. Seine Nachfolgerin ist Katrin Morcinek (rechts). Dr. Robert Winkler (Zweiter von rechts) finanzierte persönlich zusammen mit Round Table Amberg den eintrittsfreien Kinonachmittag. Dafür gab es langanhaltenden Beifall im Publikum, wo man sich gratis Popcorn schmecken ließ.  (Bild: Michael Golinski)

Kino-Nachmittag für Senioren in Amberg bricht Besucherrekord

Die Kino-Nachmittage bei freiem Eintritt, zu denen Round Table, Email-Apotheke und SEGA jährlich einladen, sprechen sich unter den Senioren in Stadt und Land schnell herum. Kein Wunder, dass es bei der mittlerweile vierten Filmvorführung im Ring-Theater einen neuen Besucherrekord gab. Die Einladung, „Lachen mit Opa und Oma” fand ein erfreuliches Echo, wie Dr. Robert Winkler, Präsident von Round Table Amberg und Inhaber der E-Mail-Apotheke, schon bald vor Beginn feststellen konnte. Wurden doch mehrere Großeltern von ihren Enkeln begleitet. Helfer von Round Table und SEGA standen am Eingang bereit, um Rollstuhlfahrern und Benutzern von Rollatoren zu helfen. Eine Rampe am Eingang erleichterte den Zutritt. Ab 14 Uhr waren die Türen des Ring-Theaters geöffnet, und rasch füllte sich der Kinosaal. Dort war schon nach kurzer Zeit ein ganz bestimmter Duft wahrzunehmen, denn alle Besucher durften kostenlos von Popcorn-Angebot Gebrauch machen. Auch alkoholfreie Getränke waren gratis. Angelika Bär, Mitarbeiterin bei SEGA, gab insgesamt 164 prall volle Popcorn-Tüten aus. Bevor sich der Vorhang öffnete, bedankte sich Sonja Oleson bei Round Table Amberg und bei Apotheker Dr. Robert Winkler, die die Veranstaltung finanzierten, und beim Hausherrn Andreas Wörz vom Ring-Theater. Oleson nutzte die Gelegenheit, einem verdienten Förderer von SEGA, Georg Pilhofer, besonderen Dank auszusprechen. Sie nannte ihn einen geschätzten Kollegen, Lehrmeister und Freund. Er hatte beim Kino-Nachmittag seinen letzten Arbeitstag und ging dann in den verdienten Ruhestand. Apotheker Dr. Robert Winkler warb bei den Besuchern in seiner Eigenschaft als Präsident von Round für den Kauf der kleinen Plastikviecherl für das Entenrennen am 27. April, denn aus dem Erlös dieser Veranstaltung kann auch der nächsten Kino-Nachmittag finanziert werden. Enten gibt es in zahlreichen Geschäften und jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr auf der Krambrücke. Pilhofer war vor 20 Jahren Initiator zur Gründung von SEGA, Verein zur Förderung der seelischen Gesundheit im Alter. „Er hat in über 25 Jahren bei der Gerontopsychiatrischen Koordinierungsstelle der Oberpfalz - Träger ist die Diakonie Sulzbach-Rosenberg - mit seinem Engagement, Feuer und Ideenreichtum den Bereich der Gerontologie in der Oberpfalz geprägt und ausgebaut”, sagte Oleson. Sie stellte abschließend dem Kinopublikum Pilhofers Nachfolgerin, Katrin Morcinek, vor. Und dann brachte Liselotte Pulver in einer Doppelrolle im Film „Kohlhiesels Töchter” das Publikum zum Lachen. Die Seniorinnen und Senioren, das merkte man an Kommentaren nach Ende der Vorstellung, waren von dem Film begeistert. Viele verbanden ihren Dank für die Einladung mit der Hoffnung, dass der Kinotag „Lachen mit Oma und Opa” weiterhin stattfinden werde. „Die beste Veranstaltung des Jahres”, „Endlich etwas, was ich mit Opa zusammen machen kann und uns richtig Spaß macht” oder „Ein so schöner Tag, danke dass ihr das möglich gemacht habt”, waren Äußerungen gegenüber den Veranstaltern, wie Oleson berichtete.

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