Die Ausscheidenden Ministrantinnen Franziska Hausmann, Magdalena Hammerl, Pfarrvikar Bonaventure, Lina Merter, Katharina Braun (Bild: Maria Schlögl)

In der Pfarrei Oberköblitz beenden Ministrantinnen ihren langjährigen Dienst am Altar

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes verabschiedete Pfarrvikar Bonaventure Ukatu 4 langjährige Ministrantinnen: Katharina Braun, Magdalena Hammerl, Franziska Hausmann und Lina Merter. Sie waren zwischen 7 und 11 Jahren im Dienst als Altardiener. Pfarrvikar Ukatu hob in seiner Ansprache hervor, dass sie den Dienst am Altar nicht nur einmalig geleistet haben. „Ihr habt gekämpft: Manchmal in der Früh aufstehen zu müssen, manchmal mit dem Terminplan, um bei Proben oder besonderen Gottesdiensten dabei zu sein. Ihr habt den Lauf jetzt vollendet: Ihr habt euch zur Verfügung gestellt, oft im Verborgenen. Es waren oft kleine und meist unscheinbare Dienste, aber gerade im Kleinen zeigt sich die größte Treue. Ihr habt dem Gottesdienst ein festliches und würdiges Gesicht gegeben“ so Pfarrvikar Ukatu. Die Minis haben nicht nur dem Priester geholfen, sondern der ganzen Gemeinde gezeigt, dass der Gottesdienst wichtig und etwas Besonderes ist, ein konkretes Beispiel dafür, wie wir alle unseren Glauben leben können: indem wir dienen, so der Pfarrvikar weiter. Er bedankte sich auch im Namen der Pfarrgemeinde Oberköblitz für die Zuverlässigkeit, die Zeit und ihr Engagement in all diesen Jahren. Der Dienst als Messdiener ist eine große Ehre und eine wertvolle Schule für das Leben. Er lehrt Verantwortung, Teamgeist und die Liebe zu Gott. Er erinnerte auch an viele weitere schöne Momente: An die Ministrantenausflüge, an Proben, an die eine oder andere kleine Panne am Altar – und an das viele Lachen. Sie waren Vorbilder für die Jüngeren und Teil einer Gemeinschaft, die ohne sie nicht dieselbe gewesen wäre.
53 Firmlinge mit von links Pfarrvikar Bonaventure Ukatu, Weihbischof Reinhard Pappenberger mit in der Mitte hinten den 3 Ministranten, Pfarrer Markus Ertl, Ruhestandsgeistlicher Hans-Peter Bergmann, rechts aussen das Firmteam Judith Kiener, Justina Filipiak, Maria Schlögl (Bild: Toni Wild)

Firmung in der Pfarreiengemeinschaft Oberköblitz - Wernberg

53 Firmlinge hatten sich mit ihren Paten und Eltern in der Pfarrkirche St. Josef eingefunden um die Firmung gespendet zu bekommen. Dazu begrüßte Pfarrer Markus Ertl Weihbischof Reinhard Pappenberger, Pfarrvikar Bonaventure Ukatu und Ruhestandsgeistlichen Hans-Peter Bergmann. Auch zwei Firmlinge begrüßten Herrn Weihbischof Reinhard Pappenberger und baten stellvertretend für die Firmlinge, deren Eltern und Paten um die Spendung des heiligen Sakramentes der Firmung. Während des Gottesdienstes trugen weitere Firmlinge die Kyrierufe vor und baten um die Kraft des Heiligen Geistes, um mitten in ihrem Leben zu wirken. Weihbischof Pappenberger ging in seiner Ansprache auf das Motto der Firmung „On Fire” ein und stellte in einem Bogen die Verbindung zum Hl. Franz von Assisi her, bei welchem sich am 04.10. 2026 der 800. Todestag jährt. Sein Lebensmotto war: Jetzt Gutes zu tun, und wenn es nur ein paar Worte sind oder ein Lächeln. „Nehmt auch sein weiteres Lebensmotto an: Baut den Frieden wieder mit auf und gebt ihm Raum zum Wirken. Wir sind alle aufgerufen gut zu sein und zu handeln. Baut auch mit an der Weiterentwicklung unseres Christentums“, so der Weihbischof. Im Anschluss bekräftigten die Firmlinge für sich selbst das Taufbekenntnis, welches bei der Taufe der Pate für sie gesprochen hatte. Die Lektorinnen Justina Filipiak, Judith Kiener und Maria Schlögl trugen die Lesung und einige Texte vor zum Zeichen der Handauflegung und des Kreuzzeichens, u.a. trugen sie vor, was es bedeutet wenn ich meine Hand über jemanden halte: Er steht unter meinen Schutz, ich stehe für ihn ein Die nachfolgenden Fürbitten wurden von weiteren Firmlingen, einem Vater, einer Mutter und einer Patin gesprochen. Vor Beendigung des Gottesdienstes gaben die Firmlinge ihr Firmlied „Weißt du nicht, ich bin der Tempel des Heiligen Geistes” mit kräftiger Stimme zum Besten in welches auch die Pfarrgemeinde und der Kirchenchor mit einstimmte. Im Namen der Firmlinge und der Pfarrei wurde Herrn Weihbischof Pappenberger, den anwesenden Priestern, Mesnern sowie Willibald Butz ein Glas mit einer Bilderbanderole und einem Holzdeckel mit dem Symbol der diesjährigen Firmflamme übergeben. Die Gläser des Weihbischofs und Pfarrvikar Ukatu waren zusätzlich mit Dankestexten von den Firmlingen gefüllt. Die Firmlinge haben alle zu Beginn der Firmvorbereitung im April auch das Glas bekommen und konnten diese mit bunten Steinen befüllen, welche ihnen jeweils an verschiedenen Aktivitäten übergeben wurden. In der Dankandacht am späten Nachmittag brachten die Firmlinge ihren Dank für die Zeit der Vorbereitung und diesen besonderen Tag vor Gott.
Kommunionkinder mit Schulleiterin Christine Loch (links oben) mit Kollegium (rechts oben) und Pfarrer Markus Ertl. (Bild: Maria Schlögl)

22 junge Christen der Pfarrei Oberköblitz am Tisch des Herrn

Unter dem Motto „mit Jesus wachsen - von der Raupe zum schönen Schmetterling” stand der Festgottesdienst anlässlich der Erstkommunion der Pfarrei Oberköblitz. Dieses Motto wurde in einem sehr schönen Kommunionbild sichtbar, welches im Altarraum aufgestellt wurde. Pfarrer Markus Ertl begrüßte die 22 Kommunionkinder mit ihren Familienangehörigen und die weiteren Pfarrangehörigen mit dem Bibeltext der Emmausjünger „Brannte uns nicht das Herz, als wir mit ihm beieinander waren”, das wünschte er den Kommunionkindern. Das Brennen für eine Sache sollen wir als Christen erleben dürfen. Daran anschließend sangen die Kinder mit viel Enthusiasmus das Mottolied: Bleib bei uns wenn es Abend wird! und erneuerten das Taufgelöbnis. Alle Kommunionkinder und auch eine Familie wurden aktiv in den Ablauf des Gottesdienstes mit einbezogen, so erzählten 5 Kinder die Lesung am Thema der Entwicklung von Raupen zum schönen Schmetterling. In dieser Entwicklung geht es eben nicht nur um das Fressen, um am Leben zu bleiben sondern auf was es im Leben auch besonders ankommt. Dankbarkeit und Liebe mit den Mitmenschen sind unbedingte Bausteine im Leben aller Lebewesen. In einem weiteren Sprechspiel stand die Verwandlung des Brotes im Mittelpunkt. „Wir können jedoch nur schauen und glauben, unter dem Mikroskop ist diese Verwandlung nicht sichtbar zu machen“ so die Kinder. Das Bewußtmachen des Wortes „Amen“, welches mehrmals im Rahmen der Gottesdienste ausgesprochen wird, sprach Pfarrer Markus Ertl an mit welchem wir zum Ausdruck bringen: So sei es – ich stimme dem zu, dass das Brot, das ich jetzt empfange, Teil meines Glaubensweges bleibt. „Das wünsche ich Euch Allen“ so Pfarrer Markus Ertl zu den Erstkommunionkindern vor dem Empfang der Ersten Heiligen Kommunion, zu welcher sich die Kinder um den Altar versammelten. Zum Abschluss sangen die Kinder das Danklied, welchem auch noch eine Meditation zum Leib Christi folgte. Die musikalische Begleitung erfolgte durch Christian Dorner mit dem Trompeter Jürgen Probst. Pfarrer Markus Ertl wünschte abschließend eine schöne Feier und lud zur Dankandacht am späten Nachmittag ein, bei welcher die Kommuniongeschenke gesegnet wurden. Die gesamte anwesende Pfarrgemeinde schloss die Festlichkeit mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“, welches von den Kirchenglocken begleitet wurde.
Lektorinnen Barbara Daniel, Katja Braun, Pfarrvikar Bonaventure Ukatu und Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Schlögl (Bild: Maria Schlögl)

Kreuzweg mit traditionellen Kreuzwegdarstellungen

Der Pfarrgemeinderat Oberköblitz hatte zu einer Kreuzwegandacht in die Kirche St. Emmeram eingeladen, wozu die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Schlögl eine große Anzahl von Pfarrangehörigen begrüßen konnte. Die 14 Stationen des Kreuzweges orientierten sich an den traditionellen Kreuzwegstationen, die fast in allen Kirchen aber auch oft im Freien zu finden sind. Lieder und Texte und das gemeinsame Gebet am Ende jeder Station luden ein, sich meditativ auf Leiden, Sterben und Tod Jesu Christe einzulassen. Musikalisch begleitet wurden die Textteile von Organist Willibald Butz. Alle Pfarrangehörigen stimmten kräftig in die Lieder mit ein. Die Begrüßung übernahm Pfarrvikar Bonaventure Ukatu mit dem Text dass es ein Kreuz mit diesem Kreuz ist, das wir in unser Leben nicht eingeplant haben. „Jesus, der Sohn Gottes, hingegen lässt zu, dass sein Leben durchkreuzt wird. Er geht einen langen, schweren Weg, der zum Tod führt, aber auch die Lebenswege unzähliger Menschen werden durchkreuzt” so Pfarrvikar Bonaventure Ukatu. Die einzelnen Kreuzwegstationen des Kreuzweges Jesu wurden durch Texte und Gedichte von Betroffenen betrachtet. „Dennoch: In der Dunkelheit des Leides gibt es Lichtblicke - Menschen die am Weg stehen wie Maria, Veronika und Simon von Cyrene. Am Ende strahlt das Licht der Auferstehung als neuer Anfang” so die beiden Lektorinnen Katja Braun und Barbara Daniel. Pfarrvikar Bonaventure Ukatu übernahm jeweils das Vortragen der Lesungen. Maria Schlögl hatte zu den meisten Kreuzwegstationen die dazu gehörenden Symbole vorbereitet und legte sie zum Kreuz dazu. Beispielhaft für die verschiedenen Impulse wurden zur 1. Station: „Jesus wird zum Tode verurteilt” die Geschichte vorgetragen, dass in einer Berufsschule Jugendliche über Wochen hinweg einen Mitschüler prügeln, treten und ihn demütigen. Die Mitschüler schauen zu. Keiner unternimmt etwas. Als endlich alles heraus kommt, „waschen alle ihre Hände in Unschuld”. Aus einem Krug mit Wasser gefüllt goss Maria Schlögl das Wasser in eine Schüssel und stellte beides zum Kreuz. Vor dem Segnen der anwesenden Pfarrangehörigen durch Pfarrvikar Bonaventure Ukatu schloß Maria Schlögl die Andacht mit den Worten: „Unsere Kreuzwegandacht ist zu Ende. Der Kreuzweg Jesu aber hat kein Ende, sondern geht über in das Fest der Auferstehung”. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und die zahlreiche Teilnahme an der Kreuzwegandacht.
Alle Dankesredner mit den Minis und Mesnerkollegen und Hans Wagner (Mitte 1. Reihe).  (Bild: Maria Schlögl)

70 Jahre Mesner in der Pfarrei Oberköblitz

Die Pfarrei Oberköblitz verabschiedete Anfang Mai ihren langjährigen Mesner Johann Wagner. Viele Pfarrangehörige waren zum Gottesdienst gekommen. Der Kirchenchor unter der Leitung von Willibald Butz ließ es sich nicht nehmen, den Gottesdienst feierlich mit Gesang und Orgelbegleitung zu gestalten. Am Ende des Gottesdienstes wurde der 70-jährige Einsatz und die Arbeit des Mesners Johann Wagner mit sehr anerkennenden Dankesreden gewürdigt. Pfarrer Markus Ertl ging auf die Anfänge mit ihm ein und erinnerte an seine erste Faschingspredigt, in welcher er die zukünftige Zusammenarbeit aus Sicht von Johann Wagner so beschrieb: „Ein gutes Auskommen wird möglich sein, wenn „Ich bin die Katz und Du bist die Maus, dann kennste de aus.“ Pfarrer Ertl betonte, dass es eine sehr angenehme und äußerst zuverlässige Zeit der Zusammenarbeit war und diese von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt war. Pfarrer Ertl überreichte ihm als Dank eine Ehrenurkunde und ernannte ihn zum Ehrenmesner der Pfarrei Oberköblitz. Werner Wilcek, Vertreter des Mesnerverbandes, überbrachte mit Präses Pfarrer Andreas Weiß die Dankurkunde des Bischofs Rudolf Voderholzer. Für die Ministranten bedankten sich Magdalena Hammerl und Lina Merter sowie Pfarrvikar Bonaventure Ukatu für die immerwährende Unterstützung und Begleitung der in der Anzahl nicht zu beziffernden Ministranten. Die PGR-Sprecherin Maria Schlögl fasste das langjährige Wirken von Johann Wagner so zusammen: „Es gibt Menschen, die gehören zu einem Dorf wie die Kirche oder das Wirtshaus. Ohne sie würde etwas ganz Charakteristisches fehlen. Mit deiner liebenswürdigen Eigenart hast du dem Amt deinen Stempel aufgedrückt.” Kirchenpfleger Josef Wiesent schloss sich den Dankesworten für sein Wirken an und übergab einen „besonderen Mesnerwein”. Im Juni findet noch ein Besuch der Domsakristei in Regensburg mit den Verantwortlichen der Pfarrei statt. Johann Wagner bedankte sich zuletzt bei Allen, die ihn jahrelang unterstützt haben. Alle Anwesenden brachten abschließend Hans Wagner den Wunsch zum Ausdruck, dass er noch lange bei weitgehend guter Gesundheit der Pfarrgemeinde zur Verfügung stehen möge.
Die 14 Kommunionkinder mit Pfarrer Markus Ertl und Lehrerinnen  (Bild: SeptemberSmile Fotografie )

Erstkommunion in St. Josef

Unter dem Motto „Eine Gemeinschaft im Geiste Jesu versammelt“ empfingen am 5. Mai in der Pfarrkirche St. Josef in Unterköblitz 7 Mädchen und 7 Jungen zum ersten Mal die Heilige Kommunion. . Die Kinder bereiteten sich unter anderem bei einem gemeinsamen Wochenende mit Eltern und Pfarrer Markus Ertl auf die Erstkommunion vor. Die Eltern gestalteten entsprechend dem Motto ein Altarbild. Am Gottesdienst am Sonntag nahmen neben Eltern, Geschwistern, Verwandten auch die Schulleiterin Frau Losch sowie die Klassenlehrerin Frau Bock teil. Pfarrer Markus Ertl hatte zur kirchlichen Feier noch einen Begleiter (Stofftier) namens Leo dabei, dem er erklärte, dass mit der Erstkommunionfeier nicht alles vorbei sei, sondern der christliche Weg der Kinder weitergehe. Deshalb brachte Pfarrer Ertl zu seiner Predigt auch einen Koffer mit Gegenständen mit, die den Kommunionkindern und letztlich allen Gläubigen in ihrem Leben hilfreich sein können. Im Koffer befand sich unter anderem ein Adressbuch der Kirchengemeinde, denn alle Gläubigen seien Teil der Gemeinschaft, die sich im Geiste Jesu versammle. Auch ein aufgeblasener Herzluftballon war Teil des Gepäcks. Pfarrer Ertl wünschte den Kindern, dass sie immer mit einem prall gefüllten Herzen durchs Leben gehen. Gemeinschaftlich ging es auch am nächsten Tag beim gemeinsamen Kommunionausflug in den Bayerischen Wald weiter. Nach einem Gottesdienst in Prackenbach ging es zum Waldwipfelweg und zur Rodelbahn nach St. Englmar.
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