Aufnahme in die Wölflingsstufe. (Bild: Regina Probst)

Johannisfeuer - Halbzeit des Jahres

Aufgrund der großen Hitze fiel das Johannisfeuer der DPSG Poppenricht heuer etwas kleiner aus. Trotzdem gestalteten die Pfadfinder das Johannisfeuer wie gewohnt mit einem kleinen Festbetrieb und einer Andacht mit Feuersegnung am Traßlberger Sportplatz. Die Stammesvorsitzende Sophia Lang begrüßte alle Anwesenden und freute sich, dass so viele gekommen waren. Pfarrer Mitterer griff das Bild der Halbzeit auf: Wie im Fußball markiere das Johannisfeuer die Halbzeit des Jahres: „Ab Johanni werden die Nächte wieder länger und die Tage kürzer.” Kuratin Regina Probst ging in ihrer Predigt auf die christlichen Werte ein, die nicht nur die Pfadfinder oder - passend zur WM, Fußballspieler - sondern auch eine Gesellschaft zusammenhalten: Respekt, Anstand, Glauben, Liebe, Vergebung, Hoffnung, Zusammenhalt. Darin „sollten wir Erwachsenen Vorbilder für die Kinder sein.” Für Pfadfinder sind diese Werte „Programm” - danach gestaltet sich das ganze Pfadfindersein. Symbolisch rollten die Pfadfinder die „Wertepapiere” zusammen und steckten sie in das Johannisfeuer, so dass sie mit dem Feuer die Dunkelheit erhellten. Die neuen Wölflinge beteten gemeinsam das Pfadfindergebet und wurden in die Wölflingsstufe aufgenommen. Nach dem Feuersegen und dem traditionellen Pfadfinderlied „Flinke Hände, flinke Füße” blieben alle Besucher noch gerne am Feuer sitzen und genossen die entspannte Atmosphäre bei bester Verpflegung durch die Pfadfinder. Zur Begeisterung aller Kinder durften diese ein Stockbrot über das Feuer halten. Stavo Lea Englhard lud noch zum 50jährigen Bestehen der DPSG Poppenricht ein, an das am Sonntag, 19. Juli im Rahmen der 700jahrfeier Poppenricht gedacht wird.

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