Zahlreiche Gäste, darunter Oberbürgermeister Oliver Weigel und OHG-Schulleiter Stefan Niedermeier sowie die Eltern der P-Seminarschülerinnen und Schüler kamen zu Ausstellungseröffnung.  (Bild: Jakob Köllner)

Mister Obelix“, Gaumenfreunden, Musik und Städtepartnerschaften

Das P-Seminar Geschichte blickt auf über vier Jahrzehnte Rawetzer Altstadtfest. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist das Rawetzer Altstadtfest einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt. Wie sich das Fest seit seiner Premiere im Jahr 1982 entwickelt hat, zeigt jetzt eine Ausstellung im Stadtarchiv. Erarbeitet wurde sie vom P-Seminar Geschichte des Otto-Hahn-Gymnasiums, das sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Geschichte des Altstadtfests beschäftigt hat. „Unser Rawetzer Altstadtfest verbindet Generationen und Kulturen“, betonten die P-Seminarschüler Jakob Köllner und Adam Mühlhöfer zur Eröffnung der Ausstellung. Für das Seminar bedeutete das Projekt weit mehr als das Sichten historischer Akten. „Wir haben zahlreiche Unterlagen aus dem Stadtarchiv ausgewertet und daraus Steckbriefe zu den einzelnen Altstadtfesten erstellt“, erklärte Elias Walsch. Hinzu kamen die Auswahl historischer Fotos, die Gestaltung der Ausstellung, der Versand der Einladungen und die Organisation des Eröffnungsabends. Dabei stießen die Jugendlichen auf so manche kuriose Episode. Ludwig Heindl erinnerte an den Wettbewerb um den „Mister Obelix“, bei dem in den 1990er-Jahren Redwitzite gezogen werden mussten. Ebenso gehörten Auftritte einer peruanischen Gitarrengruppe am Berliner Platz, Konzertkarten für Mutige, die im Löwenbrunnen ein Lied sangen, sowie Sportveranstaltungen und ein umfangreiches Kinderprogramm mit Flohmarkt, Hüpfburgen und Ponyreiten zu den Entdeckungen. Interessant fanden die Schülerinnen und Schüler auch, dass das Altstadtfest erst seit 1993 jährlich gefeiert wird. Zuvor fand es im zweijährigen Turnus statt. Bei allen Veränderungen sei eines bis heute gleich geblieben: die Freude der Menschen am gemeinsamen Feiern. Die Ausstellung lade deshalb nicht nur zum Blick in die Vergangenheit, sondern auch zum Erinnern ein. „Vielleicht entdecken Sie Bilder aus Ihrer Jugend oder erkennen alte Bekannte wieder. Vor allem aber wünschen wir Ihnen, dass Sie spüren, was das Rawetzer Altstadtfest seit über vier Jahrzehnten ausmacht: Es lebt von den Menschen“, gab Raphael Schecklmann den Besucherinnen und Besuchern mit auf den Weg. Oberbürgermeister Oliver Weigel würdigte die Arbeit des Seminars. „Die Schülerinnen und Schüler haben hier etwas hervorragend Gemachtes auf die Beine gestellt“, sagte er. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Teamarbeit des Seminars und der engen Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv. „Damit habt ihr gezeigt, wie moderne Geschichtsforschung funktioniert.“ Als Dankeschön lud er das gesamte Seminar spontan zu einem gemeinsamen Pizzaessen ein. Er freue sich schon auf die nächste Auflage des Festes, die in wenigen Tage bevorstehe. „Unser Altstadtfest zieht Tausende von Besucher zum Feiern in seinen Bann“, so Weigel. Auch OHG-Schulleiter Oberstudiendirektor Stefan Niedermeier hob die Bedeutung des Altstadtfests hervor. „Vielleicht ist es ein lauer Sommerabend in der Altstadt, vielleicht der Duft von Bratwürsten oder das Wiedersehen mit Menschen, die man lange nicht getroffen hat – jeder verbindet etwas anderes mit diesem Fest. Und genau diese vielen Erinnerungen machen Geschichte aus“, sagte er. Das Altstadtfest sei weit mehr als eine Veranstaltung – es sei ein Stück gemeinsamer Erinnerung und damit ein Stück Stadtgeschichte. Sein Dank galt den Schülerinnen und Schülern, die die Ausstellung mit großem Engagement und bemerkenswerter Ausdauer umgesetzt hätten. Zum Abschluss bedankten sich Nadine Heindl und Emilia Jetz stellvertretend für das P-Seminar beim Team des Stadtarchivs bestehend aus Edith Kalbskopf, Tobias Damberger, Alexandra Veit und Max Plail. Die Ausstellung ist bis Mitte Oktober während der Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Ottostraße zu sehen. Dem P-Seminar gehören Amelie Hartmann, Ludwig Heindl, Nadine Heindl, Maya Jendro, Emilia Jetz, Louis Käs, Jakob Köllner, Julia Krützfeldt, Emilia Mößbauer, Adam Mühlhöfer, Raphael Schecklmann, Finn Straif, Maxim Stuckert und Elias Walsch an. Geleitet wurde das P-Seminar von Sebastian Macht.
OStD Stefan Niedermeier und StD Johannes Wällisch gratulieren dem Preisträger. (Bild: Johannes Wällisch)

Großer Erfolg für Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums

Ruben Zakaryan erreicht 2. Runde der Internationalen Chemieolympiade und nimmt am Landesseminar in Burghausen teil Ruben Zakaryan vom Otto-Hahn-Gymnasium hat in der diesjährigen Internationalen Chemieolympiade einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Er qualifizierte sich für die zweite Runde des anspruchsvollen Wettbewerbs und wurde für seine Leistungen mit der Teilnahme am Landesseminar in Burghausen belohnt. Die Internationale Chemieolympiade (IChO) richtet sich an besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler, die ihre Begeisterung für Chemie über den Unterricht hinaus vertiefen möchten. In mehreren Auswahlrunden werden dabei theoretisches Wissen und praktisches Können auf höchstem Niveau abgefragt. Bereits das Erreichen der zweiten Runde ist ein Beweis für die außergewöhnlichen fachlichen Fähigkeiten und sein großes Engagement. Im Rahmen des Landesseminars in Burghausen traf Ruben auf die besten bayerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mit denen er gemeinsam an einem abwechslungsreichen Programm teilnahm – darunter spannende Fachvorträge, anspruchsvolle Laborübungen und der Austausch mit Gleichgesinnten. Die Tage in Burghausen boten nicht nur eine intensive fachliche Förderung, sondern auch eine einmalige Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung. Schulleiter Oberstudiendirektor Stefan Niedermeier zeigte sich beeindruckt von Rubens Erfolg: „Solche herausragenden Leistungen machen uns als Schule stolz. Ruben hat bewiesen, wie weit man mit Fleiß, Begeisterung und Neugier kommen kann.” Auch der Fachleiter für Chemie, Herr Studiendirektor Johannes Wällisch, lobte den Schüler: „Ruben ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie unsere Schülerinnen und Schüler ihr Interesse für die Naturwissenschaften auf hohem Niveau weiterentwickeln können. Seine Teilnahme am Landesseminar ist eine besondere Auszeichnung.” Der Erfolg von Ruben ist nicht nur für ihn bemerkenswerter persönlicher Meilenstein, sondern auch ein sichtbares Zeichen für die engagierte und qualitativ hochwertige Förderung naturwissenschaftlicher Talente am Otto-Hahn-Gymnasium.
Schüleraustausch in Italien. (Bild: Markus Dumler)

Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums in Pergine

Eine Woche voller Herzlichkeit und interkultureller Begegnungen in Pergine/Trentino erlebten die Schülerinnen und Schüler des Otto Hahn Gymnasiums. Begleitet von den Lehrkräften Maria Sertl und Markus Dumler wurde der Austausch zu einem unvergesslichen Erlebnis, das nicht nur den Horizont der Schülerinnen und Schüler erweiterte, sondern auch die Völkerverständigung förderte. Die Reise begann am Sonntag mit der Ankunft der deutschen Jugendlichen in Pergine, wo sie von ihren italienischen Gastfamilien herzlich empfangen wurden. Bei einem gemeinsamen Abendessen konnten erste Kontakte geknüpft und kulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Die Woche war gefüllt mit spannenden Aktivitäten, die sowohl Bildung als auch Freizeit vereinten. Am Montag starteten alle mit einem gemeinsamen Unterrichtsbesuch und einem Willkommensfest in der Schule. Ein Ausflug nach Trient, inklusive eines Besuchs des Ecomuseums und einer Stadtführung, bot einen tiefen Einblick in die lokale Kultur und Geschichte. Der Dienstag führte die Gruppe nach Verona, wo die Schülerinnen und Schüler die beeindruckende Arena besichtigten und die Stadt erkundeten. Am Mittwoch stand der Höhepunkt der Reise auf dem Programm: Ein Besuch Venedigs. Die jungen Leute waren begeistert von der einzigartigen Architektur und den romantischen Kanälen der Stadt. Der Donnerstag führte die Gruppe nach Riva del Garda, wo eine Fährfahrt nach Limone auf dem Plan stand. Hier wurde ein Gewächshaus für da fehlt was besichtigt und ein gemeinsames Mittagessen genossen. Die Woche endete mit dem Abschlussfest in der Schule, bei dem die ganze Gruppe ihre Erfahrungen austauschte und die neu geknüpften Freundschaften gefeiert wurden. Der Austausch in Pergine war nicht nur eine Gelegenheit, die italienische Kultur hautnah zu erleben, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und das Verständnis füreinander zu fördern. Insgesamt war der Schüleraustausch eine Woche voller Freude, Lernen und Freundschaft – eine Erfahrung, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicherlich ein Leben lang begleiten wird.
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