Gemütliches Beisammensein im Gasthof „Zur Hetsche” im Anschluss der Versammlung. (Bild: Heidi Banzer)

Kolpingsfamilie blickt auf erlebnisreiches Jahr zurück

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Erbendorf fand im Gasthof „Zur Hetsche“ statt. Vorsitzender Wenz Brenner begrüßte rund 20 Mitglieder. Nach dem Totengedenken berichtete er über den aktuellen Mitgliederstand und die Veranstaltungen im vergangenen Jahr, auch die traditionelle Teilnahme an Terminen im Kirchenjahr wie Kreuzweg, Ölbergwache, Maiandacht, Fronleichnam, Rosenkranz und Volkstrauertag. Großen Anklang bei Kindern und Jugendlichen fand der „Umweltaktionstag – Wir pflanzen Bäumchen”, ebenso der Projekttag mit Firmlingen „Wir bauen Nistkästen“. Größte Veranstaltung war die Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten im Januar in der Stadthalle. Ein weiteres tolles Gemeinschaftserlebnis bot die Teilnahme am Bürgerfest: Vegetarische Burger wurden zubereitet. Zum Vereinsgeschehen gehörten auch ein Seniorenabend, Vortragsabende mit Diakon Martin Schraml zum Thema „KI – Chance oder Untergang“ und Rutengänger Hans Bäumler sowie der Feriennachmittag „Zaunlatten bemalen”. Weitere alljährliche Aktionen wie die Altkleidersammlung, die Fußwallfahrt nach Fuchsmühl und der Kolpinggedenktag sind fester Bestandteil des Jahresprogramms. Bei zwei Nähnachmittagen stellten einige Kolpinger ihr Können an der Nähmaschine unter Beweis beim Filz- und Kaffeetütentaschennähen. Ein besonderes Highlight waren im Mai die Teilnahme am Jubiläumsfest 175 Kolping in Köln und im Juni 2025 die Bootsfahrt auf der Naab, von Kallmünz bis Pielenhofen. Zahlreiche Bilder, zusammengestellt von Wenz Brenner, verdeutlichten ein aktives Vereinsjahr.
Die Kinder und Jugendlichen präsentieren ihre farbenfrohen Kunstwerke. (Bild: Christine Hein)

Kolpingsfamilie bemalt mit Kindern Spielplatz-Zaunlatten

An die Pinsel – fertig – los: Die Kolpingsfamilie lud im Rahmen des Erbendorfer Ferienprogramms zum Bemalen von Spielplatzzaunlatten ein. Treffpunkt war der städtische Spielplatz in der Windischkapellenstraße. Die Kolpingsenioren Johann Fütterer und Franz Bäumler montierten die Latten ab, ein weiteres Team rund um Monika Schultes bereitete Farben und sämtliche Malutensilien vor und begrüßten zur gemeinsamen Aktion bei tollem Wetter 25 Kinder. Mit vielfältigen künstlerischen Ideen machten sie sich gleich ans Werk. Aus den Grundfarben wurden weitere Farben gemischt, sodass eine reiche Farbpalette zur Verfügung stand. Der Kreativität der Kids waren dabei keine Grenzen gesetzt: Die Buben und Mädchen malten bunte Blumen, Pilze, Wellen, Punkte, Regenbogen, Herzen, Schmetterlinge, Vögel, Früchte und eine Eistüte. Sogar ein Polizeiauto, ein Ufo sowie die Comicfigur „Pikachu“ wurden kunstvoll „auf Zaunlatte gebracht“. Blickfang war außerdem ein Strand-Meer-Gemälde, welches über mehrere Bretter gestaltet wurde. Einige Kinder signierten ihr Kunstwerk noch mit ihrem Vornamen, andere schrieben das Datum darauf oder „Ferienprogramm 2025“ – eine super Idee. Nach dem Malen durften sich die Kinder am Spielplatz austoben: Schaukeln, Rutschen, Klettern und Wippen. Mit einer kleinen süßen Belohnung im Gepäck wurden die Kids von ihren Eltern abgeholt. Anschließend wurden die bunt bemalten Zaunlatten wieder angeschraubt, ein wunderschön farbenfroher Zaun ziert nun den Spielplatz. „Eine rundum gelungene Ferienaktion mit viel Spaß und Freude für Jung und Alt“, resümierten die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie: „Ein tolles Mehrgenerationenprojekt.“
In Duggendorf machten die Paddler eine Picknickpause.<br> (Bild: Christine Meister)

Kolping-Familienausflug auf der Naab

Die Kolpingsfamilie Erbendorf unternahm einen tollen Ausflug. Ein Sonntag wie im Bilderbuch: Sommerliche Temperaturen, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. 22 Erwachsene, darunter auch Kolpingpräses Pfarrer Martin Besold, und 17 Kinder machten eine Kanu-Tour auf der Naab. Treffpunkt war in Kallmünz an der Naabbrücke. Dort versammelten sich alle zur Einweisung. Das professionelle Team vom Bootsverleih Pielenhofen erklärte den Teilnehmern alles ausführlich und den Kindern wurden Rettungswesten angezogen. Alle freuten sich schon sehr darauf, endlich ins erfrischende Nass zu dürfen. Die kleinen Kanuboote wurden mit ein bis vier Erwachsenen/Kindern besetzt und los ging die gemütliche Paddeltour. Die Teilnehmer hatten dabei viel Spaß und genossen unterwegs die herrliche Naturlandschaft und die entspannende Wirkung des Wassers. Nach etwa zwei Stunden wurde in Duggendorf auf einer Wiese am Badestrand Pause gemacht, die fleißigen Paddler stärkten sich bei einem leckeren Picknick und die Kinder entdeckten währenddessen sogar einige Muscheln. Gemeinsam starteten sie zur zweiten Etappe. Nach insgesamt elf Kilometern und etwa dreieinhalb Stunden Paddelzeit erreichten alle freudestrahlend das Ziel in Pielenhofen. Dort erfrischten sich die Teilnehmer mit leckerem Eis und kühlen Getränken. Das Leitungsteam der Kolpingsfamilie, allen voran Christine Meister, hatte alles wunderbar organisiert und vorbereitet. Zurück in Erbendorf gab es im Garten von Präses Pfarrer Martin Besold Bratwurstsemmeln und der erlebnisreiche Tag fand einen gemütlichen Ausklang. Dabei wurden bereits Pläne für eine weitere Kanu-Tour im nächsten Jahr geschmiedet, lies Vorsitzender Wenz Brenner verlauten.
Förster Hans Frisch (links) und Organisatorin Monika Schultes (rechts) vom Kolpingleitungsteam <br>mit den Teilnehmern der Bäumchen-Pflanzaktion sowie weiteren Kolpingteammitgliedern.<br> (Bild: Norbert Herrmann)

Große Bäumchen-Pflanzaktion der Kolpingsfamilie

Schönstes Frühlingswetter lockte 31 Mädchen und Buben mit ihren Eltern am vergangenem Samstag zur Bäumchen-Pflanzaktion der Kolpingsfamilie in Kooperation mit den Bayrischen Staatsforsten in den Hessenreuther Wald. Das Organisationsteam um Monika Schultes freute sich riesig über die zahlreiche Teilnahme, zehn Gruppen wurden gebildet. Förster Hans Frisch begrüßte die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen und schilderte seine Aufgaben und Tätigkeiten im Wald und gab anschaulich sämtliche Infos über die Nadel- und Laubbäume. Ausgerüstet mit Hohlspaten spazierten alle ein Stück durch den Wald an eine größere Lichtung. „Hier dürfen wir heute Bäumchen pflanzen, da aufgrund eines Käferbefalls viele Bäume gefällt werden mussten“, erklärte er. Förster Hans zeigte den Teilnehmern ganz genau, was beim Pflanzen beachtet werden muss: Etwa ein Meter Abstand zu vorhandenen Bäumchen, mit dem Hohlspaten zweimal tief reinstechen, Humus ausheben, Pflänzchen tief in die Erde setzen, zufüllen, Boden verdichten, Zweifingerprobe machen, fertig. Mit je einem Hohlspaten und 50 Buchenpflänzchen ausgestattet machten sich die zehn Teams an die Arbeit. Nach gut eineinhalb Stunden war es geschafft: 500 kleine Buchenbäumchen waren gepflanzt. „Eine starke Leistung“, stellte Förster Hans lobend fest. Nun machte sich die gesamte Gruppe auf den Rückweg zur Waldhütte zum Brotzeitmachen. Das Kolpingleitungsteam hatte alles vorbereitet: Brezen, Wurst-/Käsesemmeln, Obst-/Gemüsestücken, Muffins, Tee, Wasser, Schorle und Limo. Zum Schluss gab es noch eine kleine Belohnung für die fleißigen Helfer: Ein oranges Käppi von den Bayrischen Staatsforsten und Süßigkeiten von der Kolpingsfamilie. Kolpingvorsitzender Wenz Brenner dankte allen Teilnehmern und Helfern für ihren Einsatz und die gelungene Aktion.
Hinten (v.li.): Beisitzer German Martetschläger, Hubert Schinner, Kassenleiterin Judith Barth, Beisitzer Birgit Tanner, Monika Schultes, Norbert Herrmann, Kassenprüfer Markus Schraml, Präses Pfarrer Martin Besold. Vorne (v.li.): Jugendbeauftragte Melanie Schultes, erster Vorsitzender Wenz Brenner, zweite Vorsitzende Heidi Banzer, Seniorenbeauftragter Johann Fütterer.  (Bild: Simone Schultes)

Die Vorsitzenden des Leitungsteams der Kolpingsfamilie Erbendorf wurden bei Neuwahlen in ihrem Amt bestätigt

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Erbendorf fand im Gasthof „Zur Hetsche“ statt. Erster Vorsitzender Wenz Brenner begrüßte rund 20 Mitglieder. Geburtstagsjubilar und ehemaliger langjähriger Vorsitzender Johann Fütterer erhielt spontan ein nachträgliches Geburtstagsständchen zum 70sten. Nach dem Totengedenken berichtete Brenner über den aktuellen Mitgliederstand, die Altersstruktur im Verein und sämtliche Aktionen und Veranstaltungen im vergangenem Jahr, auch die traditionelle Teilnahme an verschiedenen Terminen im Kirchenjahr wie Kreuzweg, Ölbergwache, Maiandacht, Fronleichnam, Rosenkranz, Volkstrauertag. Großen Anklang bei Kindern und Jugendlichen fand die „Rama dama – Aktion“, organisiert von Familie Schultes, ebenso das Ferienprogrammprojekt „Tannenbäumchen-Verbissschutz anbringen“. Größter Einsatz für die Kolpingbrüder und –schwestern war die Teilnahme am Bürgerfest. Vegetarische Burger wurden zubereitet und kamen bei den Festbesuchern super an. Schnell war sich das Kolpingleitungsteam einig: „Auch heuer werden wir beim Bürgerfest wieder vegetarische Burger anbieten.“ Zum Vereinsgeschehen gehörten auch ein Seniorenabend, Vortragsabende mit Präses Pfarrer Marin Besold und Diakon Martin Schraml, sowie eine erfolgreiche Kuchenverkaufsaktion, die alljährliche Altkleidersammlung, die Fußwallfahrt nach Fuchsmühl und der Kolpinggedenktag mit anschließender Feier im Grötschenreuther Feuerwehrhaus.
Von links: Präses Pfarrer Martin Besold, Kolpingvorsitzender Wenz Brenner, Jubilare: Josef Schleicher, Karl Lorenz, Johann Schinner (Bild: Heidi Banzer)

Kolpingsfamilie Erbendorf ehrt langjährige Mitglieder

Die Erbendorfer Kolpingbrüder und –schwestern feierten zum Kolpinggedenktag gemeinsam die Vorabendmesse mit Präses Pfarrer Martin Besold. „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist.“ „Dieses bekannte Zitat des seligen Adolph Kolping (geb. 8. Dez. 1813, verst. 4. Dez. 1865), ist aktueller denn je“, so Besold in seiner Ansprache. Zum Schluss stimmte Christoph Pöllmann an der Orgel das Lied „Wir sind Kolping“ an, alle waren zum Mitsingen eingeladen. Anschließend traf sich die Kolpingsfamilie im Grötschenreuther Feuerwehrhaus zum gemeinsamen Abendessen und anschließender Feier. „Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen, in jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht“, mit diesen Worten aus dem Kolping-Musical begann der erste Vorsitzende der Kolpingsfamilie Wenz Brenner die Gedenkfeier. Besinnliche Texte sowie Adventslieder mit Zithermusik von Heidi Banzer leiteten zur Ehrung langjähriger Mitglieder über. Wenz Brenner und Präses Pfarrer Martin Besold ehrten: Norbert Herrmann, Johann Schinner für 40 Jahre Vereinstreue, Karl Lorenz für 50 Jahre Mitgliedschaft und Josef Schleicher für 65 Jahre. Die Jubilare erhielten je eine Urkunde und ein kleines Präsent bzw. eine Anstecknadel mit dem Kolping-Zeichen. Allen nicht anwesenden Jubilaren werden Urkunde und Geschenke nachgereicht. Brenner verdeutlichte die Leitmotive des Gesellenvaters Adolph Kolping, die auf den Urkunden zu lesen sind und in den Kolpingsfamilien gelebt werden. Eine schöne Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Norbert Herrmann, sowie Plätzchen und Glühwein bereicherten den gemeinsamen Abend. Kassenleiterin Judith Barth informierte über das „Eine-Welt-Dinner“, eine Aktion von Kolping International - mit Kochvergnügen und Solidarität. Mit geistlichen Gedanken unterstrich Besold die Feierstunde. Der Vorsitzende wies zuletzt auf wichtige Termine im kommenden Jahr hin und dankte allen Kolpingschwestern und -brüdern für all ihr Mitwirken das ganze Jahr über. Gute Gespräche ließen den Abend gemütlich ausklingen.

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