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Fest am Bockldenkmal erinnert an Bahntradition und Radweggeschichte
von Karl Ziegler

Nachdem das traditionelle Schlossbergfest im vergangenen Jahr witterungsbedingt abgesagt werden musste und heuer wegen der Bauarbeiten am Schlossberg nicht stattfinden kann, hatte Bürgermeister Thomas Kleber eine neue Veranstaltungsidee. Am Samstag, 11. Juli, ab 11 Uhr laden der CSU-Ortsverband Eslarn und die Junge Union die Bevölkerung und Gäste aus nah und fern erstmals zu einem Bocklfest ans ehemalige Bahnhofsgelände ein. Die Idee zu diesem Fest am „neuen Festplatz“ direkt am ehemaligen Bahnhof entstand laut Bürgermeister Thomas Kleber bereits bei der Einweihung der neuen Toilettenanlage. Damals ließ sich die Veranstaltung zeitlich jedoch nicht mehr organisieren. Nun sei der passende Zeitpunkt gekommen, um das Gelände und zugleich die Geschichte des „Bockls“ stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Der Platz am ehemaligen Bahnhof eigne sich ideal für ein Fest, da Infrastruktur, Toilettenanlage und ausreichend Platz bereits vorhanden seien. Neben dem geselligen Beisammensein erinnert das Bockldenkmal dabei auch an die frühere Bahnstrecke Neustadt–Eslarn, die für die Region jahrzehntelang von großer Bedeutung war. Die Strecke wurde abschnittsweise ab 1886 beziehungsweise 1908 eröffnet und mit dem Rückbau der Gleise 1994 endgültig stillgelegt. Ab 1996 entstand auf der ehemaligen Bahntrasse der heutige Bocklradweg, der 2005 vollständig fertiggestellt wurde und heute als beliebter Radweg in der nördlichen Oberpfalz gilt. Noch heute erinnern in Eslarn das Lokomotivdenkmal, der ehemalige Lokschuppen und das Bahnhofsgebäude an die Zeit des „Eslarner Bockls“. Das Bocklfest knüpft damit bewusst an ein wichtiges Stück Heimatgeschichte an. Für die musikalische Unterhaltung sorgen ab 11 Uhr Simon Maier und Bastian Völkl als „Eslarner Weizenduo“. Ab 14 Uhr übernehmen die Eslarner Werkstattmusikanten mit böhmischer Blasmusik bis in die Abendstunden gegen 22 Uhr. Auch kulinarisch wird einiges geboten. Neben Kaffee und Kuchen gibt es Grillspezialitäten, Pommes sowie eine Wein- und Schnapsauswahl. Die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Besucher und einen geselligen Festtag an der ehemaligen Endstation des historischen Bocklzuges.
Im Namen der CSU und JU überreichte Sankt Nikolaus mit Knecht Ruprecht die Geschenke. (Bild: Eva-Maria Procher)

Die örtlichen Parteien schenken den Eslarner Kindern einen Tag der Vorfreude auf Weihnachten

Am Nikolaustag bildeten die Parteien der CSU, FWG und SPD drei Solidargemeinschaften und machten sich traditionsgemäß zu den Kindern der angemeldeten Familien in Eslarn auf dem Weg. Die drei Gruppen überraschten die Kinder mit vorweihnachtlichen Geschenken und brachten die Kinderaugen zum Leuchten. Die Eltern dankten für das ehrenamtliche Engagement und die Geschenke. Die erhaltenen Spenden werden an sportliche oder soziale Einrichtungen, wiederum an Kinder weiter gereicht. Der dritte Bürgermeister (FWG) Bernd Reil machte sich mit Nikolaussäckchen zur Kinderkrippe und zum Kindergarten auf dem Weg und sorgte in den Gruppen für eine angenehme Überraschung. Dagegen standen bei der CSU und der SPD nach zahlreichen Anmeldungen viele Hausbesuche auf dem Programm. Bei der CSU, die von Mitgliedern der Jungen Union verstärkt wurde, waren es drei Nikoläuse mit jeweils einem Krampus und 34 angemeldeten Wohnungen. „Die festlich gekleideten drei Gesandten von Sankt Nikolaus machten sich am Abend auf den Weg, klopften an Türen, lauschten Gedichten, überreichten kleine Aufmerksamkeiten und sorgten für jede Menge an glänzenden Kinderaugen“, beschrieben zweiter Bürgermeister Thomas Kleber (CSU) und CSU-Vorsitzende Eva-Maria Procher die Stimmung. Die SPD entsandte Nikolaus Daniel Biermeier, Knecht Ruprecht Thomas Reindl und die Engel Katja und Johana Hierold zu den angemeldeten Familien. Der Nikolaus flog zwar nicht mit einem Schlitten durch die Luft und das Rentier hieß nicht Donner oder Blitz, sondern Markträtin Laura Roth stellte sich als Chauffeurin mit dem Auto zur Verfügung. „Überrascht mit einem Besuch und mit Süßigkeiten wurde auch der Generationen-Stammtisch im Kommunbrauhaus und in den kommenden Tagen auch einige Weihnachtsfeiern der Vereine“, fügte Marktrat Georg Zierer an. Mit diesen gelungenen Aktionen sorgten die Parteien nicht nur für weihnachtliche Vorfreude, sondern stärkten auch das solidarische Gemeinschaftsgefühl im Ort. Nicht zuletzt überraschte zweiter Bürgermeister Thomas Kleber als Nikolaus mit Marco Procher als Knecht Ruprecht in Tschechien den Verein „Bowlingbahn Rybnik“ und im Gespräch erinnerten sich alle an die 35-jährige Freundschaft mit der Patengemeinde Bela nad Radbuzou in Tschechien.
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