Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz in den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Im Hintergrund der Wasserturm und Maibaum mit den Wappen der Partnergemeinden. (Bild: Markus Rauscher)

Feuerwehr Adlholz auf Erkundungstour im Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Im voll besetzten Bus begab sich die Freiwillige Feuerwehr Adlholz auf einen außergewöhnlichen Vereinsausflug - eine Rundfahrt über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Geführt vom ehemaligen US-Pressesprecher Franz Zeilmann ging es für die Adlholzer Feuerwehrler und ihre Familien an geschichtsträchtige Orte, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleiben. Franz Zeilmann vermittelte beeindruckende Zahlen und Fakten über die enorme Größe und die Historie des Militärareals in den Bereichen Vilseck und Grafenwöhr. Die Route bot ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Zwischenstopps; darunter: die Kirchenruine Pappenberg, der Bleidornturm am Schwarzenberg, der Wasserturm in Grafenwöhr, die Wohnsiedlung Netzaberg, die Wolfschützenkapelle, die Kirchenruine Hopfennohe, der Friedhof Haag und die Lagerfeuerwehr Vilseck. Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss der Rundfahrt bei den Kollegen der Lagerfeuerwehr in Vilseck. Die Mannschaft vor Ort setzte für die Besucher spontan die Drehleiter in Betrieb. Sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Erwachsenen nutzten begeistert die Gelegenheit, den Truppenübungsplatz und die Umgebung aus der Perspektive von oben zu betrachten. Die Vereinsführung der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz zog ein durchweg positives Fazit und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen der Lagerfeuerwehr Vilseck für den tollen Empfang sowie bei Franz Zeilmann für die engagierte und hochinteressante Führung. Ein ebenso großer Dank galt allen Teilnehmern, die durch ihr großes Interesse diesen gemeinsamen Ausflug zu einem einmaligen Erlebnis machten.
Treffpunkt am neuen Adlholzer Feuerwehr-Gemeinschaftshaus. Die teilnehmenden Kinder freuten sich auf die gemeinsame Winterwanderung mit den Betreuern, hintere Reihe von links: Markus Rauscher und Jennifer Winklmann, hinten, rechts: Claudia Graf und hinten, Dritte von rechts: Melanie Pyka. (Bild: Markus Rauscher)

Adlholzer Kinderfeuerwehr beendet Jahr mit einer Winterwanderung

Zur letzten Gruppenstunde in diesem Jahr unternahm die Adlholzer Kinderfeuerwehr eine Winterwanderung. Vom neuen Feuerwehr-Gemeinschaftshaus von der Adlholzer Dorfmitte aus führte der Fußmarsch zur knapp zwei Kilometer entfernten Wald- und Schutzhütte. Dort angekommen loderte bereits ein kleines „Lagerfeuer“ um das man sich reihte. Mit warmen Getränken und einer Weihnachtsgeschichte von Toni Laurer wurde allen erklärt, was der Unterschied zwischen einer Grippe und Krippe ist. Auch über andere zahlreiche ungewöhnliche Besucher, die beim Christkind vorbei geschaut haben, wurde humorvoll berichtet. Zur Stärkung gab es für alle selbst gebackene Käse- und Schinkenbrezen. Ein paar Weihnachtslieder, begleitet auf der Gitarre, durften nicht fehlen. Gut schmecken ließ man sich auch, die in der Gruppenstunde zuvor selbst gebackenen Weihnachts-Feuerwehr-Plätzchen. Recht viel Spaß kam dann noch bei ein paar Runden stiller Post auf. Um rechtzeitig wieder zum Ausganspunkt der Wanderung zurück zu kommen, begab man sich schließlich wieder zu Fuß und diesmal ausgestattet mit bunten Leuchtstäben auf den Rückweg. Diesmal wurde auf halbem Weg kurz Halt gemacht, um die mitgebrachten Taschenlampen in der Dunkelheit zu testen, welche am hellsten und weitesten leuchtet. Vor dem Eintreffen der Eltern konnte noch jedes Kind aus den Händen der Betreuer ein kleines Geschenk entgegen nehmen. Überreicht wurden mit dem persönlichen Namen versehene Taschen samt Inhalt.
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