Treffpunkt am neuen Adlholzer Feuerwehr-Gemeinschaftshaus. Die teilnehmenden Kinder freuten sich auf die gemeinsame Winterwanderung mit den Betreuern, hintere Reihe von links: Markus Rauscher und Jennifer Winklmann, hinten, rechts: Claudia Graf und hinten, Dritte von rechts: Melanie Pyka. (Bild: Markus Rauscher)

Adlholzer Kinderfeuerwehr beendet Jahr mit einer Winterwanderung

Zur letzten Gruppenstunde in diesem Jahr unternahm die Adlholzer Kinderfeuerwehr eine Winterwanderung. Vom neuen Feuerwehr-Gemeinschaftshaus von der Adlholzer Dorfmitte aus führte der Fußmarsch zur knapp zwei Kilometer entfernten Wald- und Schutzhütte. Dort angekommen loderte bereits ein kleines „Lagerfeuer“ um das man sich reihte. Mit warmen Getränken und einer Weihnachtsgeschichte von Toni Laurer wurde allen erklärt, was der Unterschied zwischen einer Grippe und Krippe ist. Auch über andere zahlreiche ungewöhnliche Besucher, die beim Christkind vorbei geschaut haben, wurde humorvoll berichtet. Zur Stärkung gab es für alle selbst gebackene Käse- und Schinkenbrezen. Ein paar Weihnachtslieder, begleitet auf der Gitarre, durften nicht fehlen. Gut schmecken ließ man sich auch, die in der Gruppenstunde zuvor selbst gebackenen Weihnachts-Feuerwehr-Plätzchen. Recht viel Spaß kam dann noch bei ein paar Runden stiller Post auf. Um rechtzeitig wieder zum Ausganspunkt der Wanderung zurück zu kommen, begab man sich schließlich wieder zu Fuß und diesmal ausgestattet mit bunten Leuchtstäben auf den Rückweg. Diesmal wurde auf halbem Weg kurz Halt gemacht, um die mitgebrachten Taschenlampen in der Dunkelheit zu testen, welche am hellsten und weitesten leuchtet. Vor dem Eintreffen der Eltern konnte noch jedes Kind aus den Händen der Betreuer ein kleines Geschenk entgegen nehmen. Überreicht wurden mit dem persönlichen Namen versehene Taschen samt Inhalt.
Verleihung der Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung. Darüber freuten sich (von links): Bürgermeister Bernhard Lindner, 1. Kommandant Reinhard Bauer, 2. Vorstand Manuel Heindl, Robert Graf, Matthias Siegler, 2. Kommandant Michael Götz, 1. Vorstand Florian Siegler und Kreisbrandinspektor Michael Iberer. (Bild: Markus Rauscher)

Rückblick auf ein besonderes Jahr - Kameradschaftsabend bei der Feuerwehr Adlholz

Zur guten Tradition gehört es bei der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz, dass am Samstag nach dem Volkstrauertag gemeinsam der Kameradschaftsabend begangen wird. Ein schöner Anlass, um auf das vergangene Vereinsjahr zurück zu blicken. Einen würdevollen Rahmen schafft hier zu Beginn des Abends der Vorabendgottesdienst auf dem Kreuzberg. Diesen feierten die Wehrangehörigen gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Vilsecker Pfarrer Hrudaya Kumar Madanu. Dem Gottesdienst folgte eine kurze Gedenkfeier am Ehrenmal vor der Kreuzbergkirche. Feuerwehrvorstand Florian Siegler und Hahnbachs Erster Bürgermeister Bernhard Lindner legten nach ihren Ansprachen Kränze nieder. Sehr zahlreich folgten die Wehrleute der Einladung zum Kameradschaftsabend in die Gastwirtschaft Härtl nach Oberschalkenbach - eingeladen waren wieder Partnerinnen und Partner der Feuerwehrmitglieder. Begonnen wurde mit einem gemeinsamen Abendessen. Anschauliche Jahresrückblicke für die aktive und passive Wehr und die geleistete Arbeit und Einsätze gaben Vorsitzender Florian Siegler und Kommandant Reinhard Bauer. Die Grußworte der anwesenden Ehrengäste durch Pfarrer Madanu, Ersten Bürgermeister Bernhard Lindner und Kreisbrandinspektor Michael Iberer folgten. Besonders hervorgehoben wurde in den Berichten des abgelaufenen Jahres das Unwetter- und Starkregenereignis am 1. Juni bei dem das Adlholztal massiv betroffen war. Zum Dank für den Einsatz und die geleisteten Arbeitsstunden wurde an zahlreiche Helfer aus den Reihen der Adlholzer Feuerwehr die Fluthelfer-Nadel 2024 nebst Dankschreiben des Bayerischen Ministerpräsidenten und des Bayerischen Staatsministers des Innern verliehen. Am Tage des Kameradschaftsabends konnten sechs Adlholzer Wehrleute bei der benachbarten Feuerwehr Vilseck nach vorheriger Übung das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung (THL) erfolgreich ablegen. Dafür wurden am Abend dann die Abzeichen der Stufen 1 bis 3 verliehen. Stufe 1 (Bronze) ging an Michael Götz und Jakob Wismet, Stufe 2 (Silber) an Robert Graf und Florian Siegler, Stufe 3 (Gold) an Manuel Heindl und Matthias Siegler. Gute und unterhaltsame Gespräche rundeten den Kameradschaftsabend ab.
Bestandene Leistungsprüfung, darüber freuten sich auf dem Bild von links nach rechts: KBI a.D. Karl Luber, KBI Michael Iberer, Patrick Wolf, 2. Kommandant Peter Ziegler, Stefan Merkl, Julian Götz, Jakob Wismet, Tobias Tuchbreiter, Florian Trummer, Jakob Schießlbauer, Luis Ziegler, Dominik Strobl, Eduard Bosser, Matthias Einhäupl, Florian Siegler, Manuel Heindl, Robert Graf, Matthias Siegler, Michael Götz, Bürgermeister Hans-Martin Schertl, 1. Kommandant Lothar Hasenstab, KBM Andreas Luber.  (Bild: Markus Rauscher)

Aktive der Feuerwehren Adlholz und Vilseck absolvieren Leistungsprüfung THL

Erfolgreiche wehrübergreifende Ausbildung Adlholz/Vilseck. In diesem Jahr stellten sich 6 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz erneut der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“. Die Ausbildung übernahm das Team der Feuerwehr Vilseck. Im Rahmen der wehrübergreifenden Zusammenarbeit und Ausbildung, ermöglichten die Vilsecker Kameraden dieses Leistungsabzeichen für die Adlholzer Feuerwehrleute und stellte dafür Fahrzeug und Gerätschaften. In den vorangegangen Übungen wurden die Adlholzer Wehrmänner mit dem Fahrzeug vertraut gemacht und erlernten den Umgang mit den darin vorhandenen Gerätschaften. Zwei Gruppen gemischt mit Aktiven aus Adlholz und Vilseck, davon eine reine Bronze-Gruppe und eine gemischte Gruppe, traten zu den Abnahmen an. Das Schiedsrichtergespann angeführt von Kreisbrandinspektor Michael Iberer, unterstützt von Kreisbrandmeister Andreas Luber und dem Kreisbrandinspektor a. D. Karl Luber, losten unter den Teilnehmern der gemischten Gruppe zu Beginn die Posten, sowie die geforderten Zusatzaufgaben, die truppweise abgearbeitet werden mussten. Im weiteren Verlauf galt es bei einem Aufbau eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug zu befreien. In der Sollzeit von maximal 240 Sekunden mussten parallel zum Eigenschutz eine Verkehrsabsicherung, die notwendigen Geräte zur Personenrettung und Brandbekämpfung aufgebaut werden. Ebenso galt es den Verunfallten durchgängig zu betreuen. Bei einem geordneten Aufbau konnte das Erlernte gezeigt und bestens unter Beweis gestellt werden. Die Schiedsrichter dankten allen Beteiligten: Der Feuerwehr Adlholz für die Bereitschaft erneut der Ausbildung mit dem für eine kleine Ortsfeuerwehr nicht alltäglichem Einsatzgerätschaften zu stellen. Der Feuerwehr Vilseck für die Ausbildung und Bereitstellung des eigenen Einsatzfahrzeugs. Auch von den Verantwortlichen der Adlholzer Feuerwehr galt es Dank an die benachbarte Stützpunktwehr - der Feuerwehr Vilseck - zu sagen, ebenso auch dem Schiedsrichtergespann.

Über beiunsdaheim.de:

north