Adlholz. Wenn die Maschkera das Zepter übernehmen, verwandelt sich die Gastwirtschaft Härtl in Oberschalkenbach beim Kinderfasching in eine bunte Partyzone. Unter der bewährten Leitung von Reinhard Bauer, der mit viel Herzblut durch das Programm führte, erlebten die Familien einen kurzweiligen und unterhaltsamen Nachmittag, der von der ersten Minute an für strahlende Gesichter sorgte.
Pünktlich um 14 Uhr fiel der Startschuss. Traditionell wurde die Tanzfläche mit einer Polonaise eröffnet, bei der sich die bunte Schlange in Bewegung setzte. Besonders beim Limbo-Tanz waren die Kleinsten im Vorteil: Wo die Großen tief in die Knie gehen mussten, schlüpften die Zwerge mühelos unter der Stange hindurch.
Georg Götz, Vorsitzender des Hahnbacher Kulturausschusses, begleitet von Erich Kelsch, ließen es sich nicht nehmen, dem munteren Faschingstreiben einen Besuch abzustatten.
Kulinarische Herausforderungen und Spieleklassiker
Ein Highlight war das „Wurstschnappen“ der etwas anderen Art: An Schnüren baumelten frische Brezen mussten von den Kindern ganz ohne Hilfe der Hände verputzt werden. Nach einer Tanzrunde zu den Klassikern wie dem „Ententanz“ und „Macarena“ ging es dann sportlich weiter. Ob beim Eierlauf oder dem Sackhüpfen – verschiedene Schwierigkeitsgrade forderten den Ehrgeiz der Kids heraus, bevor bei der „Reise nach Jerusalem“ die Spannung ihren Höhepunkt erreichte. Leer ging niemand aus: Reinhard Bauer und sein Team sorgten dafür, dass jedes Kind nach mehreren Spielrunden eine süße Belohnung als Nervennahrung erhielt.
Glücksrad, Schaumkuss-Wettessen und Rübenziehen
Großer Andrang herrschte auch wieder am Glücksrad. Für einen kleinen Einsatz von 20 Cent durfte gedreht werden, um Preise aus den Schatzbehältern zu fischen. Und selbst wenn das Glück einmal nicht hold war, gab es als Trostpflaster eine Süßigkeit, bevor man sich einfach wieder hinten in der Schlange anstellte. Ein weiterer Programmpunkt war noch das „handlose“ Essen von Schoko-Schaumküssen, bevor man zum Finale zum heißersehnten Rübenziehen kam. Mit vereinten Kräften hielten sich die Kinder am Boden fest, während zunächst ein „Bauer“ und eine „Bäuerin“ versuchten, die Ernte einzufahren. Kind für Kind verwandelte sich die Rübe in einen Helfer, bis der gesamte Kreis aufgelöst war. Nach knapp drei Stunden traten dann die kleinen Maschkera schließlich glücklich den Heimweg an und konnten als Andenken für einen rundum gelungenen Faschingstag einen bunten Luftballon mitnehmen.