Die Mitwirkenden des Konzerts. Der Chor Polyphonia und die Dießfurter Schlossbläser genießen sichtlich den grandiosen Schlussapplaus des Publikums.  (Bild: Sophia Weber)

Melodien fürs Herz begeistern Publikum in Schwarzenbach

Ein musikalischer Nachmittag voller Gefühl und Klangvielfalt erfüllte die Pfarrkirche St.-Antonius, als die Dießfurter Schlossbläser zu ihrem Konzert unter dem Motto „Melodien fürs Herz“ einluden. Zahlreiche Besucher waren gekommen – und sie wurden nicht enttäuscht. Zu Beginn begrüßte Werner Schreml die Gäste herzlich und sprach seinen Dank allen Helferinnen und Helfern aus. Ein besonderes Dankeschön richtete Schreml an Pfarrer Edmund Prechtl, der die Kirche für das Konzert zur Verfügung gestellt hatte. Die einzigartige Akustik des Gotteshauses, insbesondere die wärmenden Eigenschaften des natürlichen Halls und die untermalenden Reflexionen aus den unterschiedlichsten Winkeln des Gemäuers, verliehen dem Konzert von Anfang an eine festliche Atmosphäre. Musikalisch eröffnet wurde das Konzert mit dem einfühlsamen Popsong „The Story“, gefolgt von „By Your Side“. Ob gefühlvolle Balladen oder Schlagerklassiker – die Schlossbläser verstanden es, ihr Publikum mit musikalischer Präzision und Ausdrucksstärke zu begeistern. Unterstützt wurden die Instrumentalisten in abwechselnder Reihenfolge vom Chor Polyphonia aus Kirchenthumbach. In seiner Begrüßungsrede hob Schreml die musikalische Freundschaft beider Ensembles hervor, die im Jahr 2024 beim Nordgautag in Grafenwöhr ihren Anfang nahm. Unter der äußerst fachkundigen Leitung von Anna Gräb zeigte sich der Chor von seiner besten Seite. Vom zärtlichsten Piano bis hin zum raumerfüllenden Klang der Stimmen entfalteten die gesanglichen Interpretationen ihren einzigartigen Reiz. So erklangen unter anderem mit „Stand by Me“, „How Deep Is Your Love“ oder „Am Brunnen vor dem Tore“ sowohl Pop-Hits als auch volkstümliche Melodien, die – wie das Motto des Konzerts es betonte – einfach zu Herzen gingen. Bei manchen ging es sogar so weit, dass die eine oder andere Freudenträne nicht mehr zu verhindern war. Am Ende zeigte sich das Publikum tief beeindruckt: Mit stehenden Ovationen dankten die Zuhörer den Mitwirkenden für den gelungenen Nachmittag und forderten begeistert Zugaben. Ein Konzert, das seinem Motto in jeder Hinsicht gerecht wurde und den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
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Tadellose Bilanz bei den Freunden der Musik

Am vergangenen Freitag fand im Sportheim Dießfurt die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freunde der Musik statt. In Vertretung der verhinderten ersten Vorsitzenden begrüßte der zweite Vorsitzende Werner Schreml die zahlreich erschienenen Mitglieder. Nach dem Verlesen der Tagesordnung erhoben sich die Anwesenden zu einem stillen Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder. Anschließend blickte Schreml in seinem Jahresbericht auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Besonders hob er das Weinfest im Feuerwehrhaus sowie das traditionelle Ausbuttern im Sportheim hervor, die beide großen Zuspruch fanden. Aufgrund des positiven Verlaufs sollen beide Veranstaltungen auch im laufenden Jahr erneut durchgeführt werden. Der Kassenbericht wies eine stabile Finanzlage aus. Nachdem die Kassenprüfer eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigten, ging auch die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft reibungslos über die Bühne. Mit einem Dank an alle Unterstützer und Helfer schloss der zweite Vorsitzende seinen Bericht und leitete zum weiteren Verlauf der Versammlung über. Dabei sicherte er der anwesenden ersten Vorsitzenden der Musikkapelle Dießfurt, Sophia Weber, die weitere Unterstützung des Fördervereins zu. Dies gelte – so Schreml – insbesondere für das Konzert am 26. April gemeinsam mit dem Chor Polyphonia in der Pfarrkirche St. Antonius in Schwarzbach unter dem Motto „Melodien fürs Herz“ sowie für die Serenade am 25. Juli im Schlosshof Dießfurt unter dem Motto „Pop meets Blasmusik“.
Besucherrekord beim traditionellem Ausbuttern der „Freunde der Musik”.  (Bild: Werner Schreml)

Buttern wie bei Muttern - Freunde der Musik erhalten Tradition

Zum Ausbuttern nach alter Tradition hatte der Förderverein „Freunde der Musik“ am vergangenen Freitag ins Sportheim eingeladen. Unter der fachkundigen Anleitung von Anna Östreicher und Birgit Kraus drehten die Freunde der Musik fleißig an der Kurbel des großen Butterfasses. Bereits am Vormittag wurde der eigens hergestellte Sauerteig im Holzbackofen zu leckerem Brot gebacken. Mangels eines eigenen Backofens konnte man sich hier ein weiteres Mal auf die Dorfgemeinschaft Lanz für die Zurverfügungstellung des Backofens, deren tatkräftiger Unterstützung sowie auf die fachliche Expertise von Sandra Roll verlassen. Gekochte Erdäpfel aus heimischer Produktion, Buttermilch und verschiedene Käsespezialitäten rundeten das kulinarische Angebot ab. Vorsitzende Doris Schreml, bedankte sich weiter bei allen Helfern, beim FC Dießfurt für die Überlassung des Sportheims und schließlich bei der Familie Helgert für die gespendeten Erdäpfel. Schreml betonte, das traditionelle Ausbuttern sei sowohl als kleines Dankschön an die Vereinsmitglieder für die ganzjährige Unterstützung als auch an die gesamte Bevölkerung gerichtet. Erfreulicherweise finden sich auch immer wieder Kinder und Jugendliche zum Ausbuttern im Sportheim ein, so Schreml weiter. So könne die Erfahrung und das Wissen um die Herstellung von Lebensmitteln auch der jungen Generation vermittelt werden. Schlichtweg überwältigt war die Vorsitzende vom diesjährigen Besuch. Die Plätze im Sportheim waren nahezu restlos belegt und mit über 100 Gästen war sogar ein kleiner Besucherrekord zu vermelden. In ihren Schlussworten zeigte sich die Vorsitzende erfreut darüber, dass auch die Reservekapazitäten an Brot und Butter bei den Gästen reißenden Absatz fanden. So trage man der nachhaltigen Verwendung der eingesetzten Lebensmittel Rechnung.

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