Auszubildende, Lehrkräfte und Ausbilder beim Technologietag der Firma F.EE (Bild: Sabrina Weißmann)

Projekttage bei F.EE: Praxisnahe Einblicke für angehende Elektroniker

Drei spannende und lehrreiche Projekttage verbrachten insgesamt 64 Auszubildende des 3. Lehrjahres der Fachrichtung Elektroniker Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik bei der Firma F.EE in Neunburg vorm Wald. Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Europa-Berufsschule Weiden und dem Neunburger Automatisierungsspezialisten organisiert und bot den angehenden Fachkräften wertvolle Einblicke in moderne Technologien und industrielle Arbeitsprozesse. Zum Auftakt begrüßte Ausbildungsleiter Thomas Schmid die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich am Unternehmensstandort. Er stellte die Firma F.EE vor und betonte die Bedeutung einer praxisnahen Ausbildung sowie die enge Zusammenarbeit mit den Berufsschulen bei der Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte. Während der drei Projekttage arbeiteten die Auszubildenden in kleinen Gruppen an verschiedenen praxisorientierten Stationen. Im Bereich der Roboterprogrammierung erhielten sie Einblicke in die Programmierung und Inbetriebnahme moderner Industrieroboter. An einer weiteren Station konnten sie mit der hauseigenen F.EE-Simulationssoftware komplexe Automatisierungsprozesse simulieren und analysieren. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den normgerechten VDE-Messungen an einer elektrischen Anlage. Dabei führten die Auszubildenden verschiedene Sicherheits- und Funktionsprüfungen durch und vertieften ihre Kenntnisse im Bereich der elektrischen Sicherheit. Ergänzt wurde das Programm durch den Bereich E-Planung, in dem die Teilnehmenden moderne Methoden der elektrotechnischen Projektierung und Schaltplanerstellung kennenlernten. Begleitet wurden die Projekttage von den Lehrkräften Karl Siegert und Jürgen Metelka von der Europa-Berufsschule in Weiden, die den fachlichen Austausch zwischen Schule und Unternehmen unterstützten und die Auszubildenden während der gesamten Veranstaltung betreuten. Die Projekttage verdeutlichten eindrucksvoll, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Berufsschule für eine zukunftsorientierte Ausbildung ist. Durch den direkten Kontakt mit modernster Automatisierungstechnik konnten die Auszubildenden ihr theoretisches Wissen praxisnah anwenden und wertvolle Erfahrungen für ihren späteren Berufsalltag sammeln. Die Verantwortlichen von F.EE sowie die beteiligten Lehrkräfte zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Für die Auszubildenden waren die Projekttage eine hervorragende Gelegenheit, ihr Fachwissen zu erweitern und moderne Technologien in einem industriellen Umfeld hautnah zu erleben.
Schreinerschüler mit ihren präsentierten Werkstücken  (Bild: Helmut Meier )

Schreiner präsentieren ihre Werkstücke

Bei der mittlerweile traditionellen Schreinerausstellung an der Europaberufsschule Weiden zum Schuljahresende gab es auch dieses Jahr wieder viele tolle Werkstücke, die den vielen Gästen von ihren geistigen und handwerklichen Erschaffern, unseren Schülerinnen und Schülern, hervorragend vorgestellt wurden. Außerdem konnten die zwei vom Wettbewerb „Die gute Form“ erstplatzierten Gesellenstücke von Konstantin Stahl und Jakob Zeitler begutachtet und bewundert werden. Die Schüler gaben den anwesenden Eltern, den zukünftigen Schülern, den Vertretern von Betrieben und den Ehrengästen Landrat Andreas Meier, Stadträtin Gabriele Laurich, Christa Neubauer-Kreuzer von der Kreishandwerkerschaft sowie Lehrlingswart Georg Fütterer anschauliche Einblicke in die drei Ausbildungsjahre im Schreinerhandwerk. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Schulleiter Thomas Neumann. Veranstaltungsleiter Hans Maurer betonte in seiner Ansprache, wie wichtig eine engagierte Jugend für die Zukunft unserer Gesellschaft sei. Außerdem hob er hervor, dass in den Schreinerklassen Auszubildende mit ganz unterschiedlichen schulischen Vorkenntnissen beschult werden. So habe sich beispielsweise Thomas Reil nach seinem Abitur für eine handwerkliche Ausbildung entschieden. Annelie Högl habe den Realschulabschluss gemacht und sei eine Spitzenschülerin. Über Lennard Fischer, Absolvent der Pestalozzi-Mittelschule, sagte er: “Er ist einer meiner besten Schüler, die ich je in einem Berufsgrundschuljahr hatte.” Auch die Ehrengäste wiesen bei ihren Ansprachen auf die Wichtigkeit des Handwerks und die Möglichkeiten der Entfaltung für junge Menschen hin, egal welche Vorbildung sie haben. Zur Abrundung des Abends gab es noch von den Schülern des Berufsgrundschuljahrs selbst zubereitete Häppchen, die bei interessanten Gesprächen verspeist werden konnten.
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