Ein Dankeschön ging beim Johanni Dämmerschoppen an die ausgeschiedenen Stadträte. Auf dem Bild von links nach rechts: Landrat Andreas Meier, Benjamin Keck, Julia Waldmann, CSU-Ortsvorsitzender Jürgen Hofmann, Peter Lippiotta, Fraktionssprecher Gerald Morgenstern und Bürgermeister Edgar Knobloch. Es fehlten Gerhard Mark und Reinhold Krausch.  (Bild: Hannes Hutzler )

Dankeschön an die ausgeschiedenen CSU Stadträte

Dankeschön für die Mitarbeit sagte die CSU an die ausgeschiedenen Stadträte. Der Ortsverband und die Stadtratsfraktion bedankten sich beim Johanni-Dämmerschoppen in Stichn’s Biergarten bei den fünf ehemaligen Fraktionsmitgliedern. Bürgermeister Edgar Knobloch hob beim Rückblick auf die Kommunalwahlen die Leistungen und den Einsatz der Stadträte heraus. Viel Verständnis mussten auch die Familien aufbringen, während die Partner sich zum Wohle der Stadt engagierten. Fraktionssprecher Gerald Morgenstern ging auf die Laufbahn der einzelnen Stadträte ein. Im September 2024 rückte Reinhold Krausch für die verstorbene Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber in den Stadtrat nach. Der Grafenwöhrer Architekt, der bereits viele Projekte in Grafenwöhr, wie die Sanierung der Stadthalle plante und umsetzte, war gemäß seinem Beruf ein absoluter Fachmann im Bauwesen. Sechs Jahre gehörten Benjamin Keck und Julia Waldmann seit Mai 2020 dem Stadtrat an. Benjamin Keck war Mitglied des Bauausschusses, verfügte über ein gutes Netzwerk und brachte mit seiner offenen Meinung gute und frische Ideen in den Stadtrat ein. Im Finanzausschuss und im Bereich Familie und Kinder engagierte sich Julia Waldmann, die Ortsvertreterin aus Hütten bestach durch ihre pflichtbewusste Mitarbeit und ihr freundliches Wesen. Von Mai 1996 bis April 2020 und vom Juni 2024 bis zum Ausscheiden im April dieses Jahres war Peter Lippiotta Mitglied im Stadtrat und in der Fraktion. Der Finanzbeamte galt als Experte im Finanzwesen und war dementsprechend auch im Finanzausschuss eingesetzt. Viele Projekte wurden in Grafenwöhr in den insgesamt 26 Jahren der Mitarbeit im Stadtrat umgesetzt. Acht Jahre war Peter Lippiotta auch Mitglied des Verwaltungsrates der Stadtwerke. Ein Dank für stolze 34 Jahre im Stadtrat ging an Gerhard Mark. Mit einer Periode Pause gehörte das Hüttner Urgestein seit 1986 dem Stadtrat an. Der Hauptverwaltungsausschuss, Finanz- und Personalausschuss und Kulturausschuss waren die Tätigkeitsfelder. Jahrelang war Gerhard Mark in der verantwortungsvollen Position als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Die ehrenamtliche Tätigkeit als vielfacher Vereinsvorsitzender in Hütten und vor allem als Stadtverbandsvorsitzender machten den Mark Hatl zum Sinnbild des Ehrenamtes. Allmonatlich trägt er Verantwortung für die Herausgabe des Grafenwöhrer Stadtanzeigers. Einstimmig fiel auch der Beschluss aus, Gerhard Mark zum Ehrenbürger der Stadt zu ernennen. Die ausgeschiedenen Stadträte erhielten Wein aus der Partnerstadt Grafenwörth und einen Gutschein für eine Einkehr in Grafenwöhr.
In der Talstraße Ecke Pappenberger Straße endeten im Zuge der Wahlvorbereitungen die Treffen an der CSU-Feuertonne.  (Bild: Gerald Morgenstern)

CSU-Feuertonne auch bei Wind und Wetter

Grafenwöhr. Bei ihrem letzten Treffen an der CSU-Feuertonne in der Talstraße trotzte die CSU Wind und Wetter und nahm sich der Anliegen der Bürger an. Mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, ist auch das Ziel der CSU-Feuertonne, die sich durch die ganze Wahlvorbereitung zog und in der Talstraße Ecke Pappenberger Straße nun den Abschluss fand. Bürgermeister Edgar Knobloch gab einen kurzen Überblick, und die Kandidaten stellten sich vor. Beim Treffen an der CSU-Feuertonne nahmen die Bürger kein Blatt vor den Mund. Die Anlieger klagten in der Gesprächsrunde besonders über die hohen Geschwindigkeiten, die in der Straße gefahren werden. Ein Problem, dem nur schwer beizukommen ist, gestanden Bürgermeister und die Stadträte ein. Das Aufstellen von Kindersymbolfiguren, mögliche Baumpflanzungen oder Pflanztröge zur Straßeneinengung und auch Geschwindigkeitsmesser mit dem Smiley könnten Abhilfe bringen, hieß es. Besonders nach der Schneeschmelze kämen die Hinterlassenschaften der Hunde zum Vorschein, hier wurde angeregt, weitere Stationen mit Hundekotbeuteln aufzustellen, aber auch die Hundebesitzer direkt anzusprechen. Eine schwierige Parksituation herrsche oft in der Rosenhofer Straße. Bei besonders kritischen Situationen wurde darauf hingewiesen, auch die Polizei direkt zu kontaktieren. Das Biberproblem am Thumbach könne bald behoben werden. Der Beauftragte des Landratsamtes war bereits vor Ort, und es wird eine Entnahme des Bibers erfolgen, so Bürgermeister Edgar Knobloch. Ein weiteres Thema war die Reinigung des Grabens und das Mähen am Rosenhofspielplatz. Gefragt wurde nach den Gründen, warum kein Waldfriedhof errichtet wurde.
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