Dreiviertelblut bringt das Capitol zum Beben
Ursprünglich war die Band mit dem schrägen Namen ein Projekt des exzentrischen Sängers Sebastian Horn und des schrägen Akustik-Gitarristen Gerd Baumann, aber inzwischen musizieren sie zu siebt, und da stößt die Bühne des ehemaligen Kinos Capitol schon an ihre Grenzen. Der Auftritt beginnt mit einem tiefen Dauerton vom Kontrabass (Benny Schäfer), in den Florian Riedls Bassklarinette mit Didgeridoo-ähnlichen Klängen einbricht, zu denen sich die Trompete von Dominik Glöbl gesellt – und dann schält sich aus dem psychodelischen Klanggewummer eine Melodie: „As erschde Moi“.