Sommerfest im Kindergarten St. Wolfgang: Kinder setzen Zeichen für den Umweltschutz

von Claudia Kamm

Rothenstädter Kindergartenkinder passen singend auf unsere Erde auf, weil die Erde unsere Zukunft ist. (Bild: Claudia Kamm)
Rothenstädter Kindergartenkinder passen singend auf unsere Erde auf, weil die Erde unsere Zukunft ist. (Bild: Claudia Kamm)
Rothenstädter Kindergartenkinder passen singend auf unsere Erde auf, weil die Erde unsere Zukunft ist. (Bild: Claudia Kamm)

Unter dem Jahresmotto „Meine Umwelt und ich“ feierte der Kindergarten St. Wolfgang am Samstag, den 16. Mai 2026, ein buntes und zugleich lehrreiches Sommerfest. Zahlreiche Familien, Freunde und Gäste kamen zusammen, um die Aufführungen der Kinder zu erleben und das große Engagement rund um das Thema Nachhaltigkeit zu würdigen. Zu den Gäste zählten der katholische Pfarrer Berthold Heller, die evangelische Pfarrerin Heidi Landgraf, Pastoralreferentin Andrea Zeller, Kirchenpfleger Hans-Jürgen Federl, Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler, die Parteivertreter Gabriele Laurich (SPD) und Markus Bäumler (CSU) und Schuldirektor Dr. Matthias Holl mit Lehrkräften. Mit großer Freude wurde ebenfalls die Kindergartenleitung, Katharina Wurm, begrüßt, deren Wiedereingliederung nach Krankheit in den aktiven Dienst nach Pfingsten stattfinde.

Bereits in den vergangenen Wochen hatten sich die Kinder intensiv mit Umwelt- und Naturschutz beschäftigt. So besuchte der Abfallberater der Stadt Weiden, Herr Hägler, den Kindergarten und erklärte den Kindern welchen Müll es gibt, wie und warum dieser getrennt werden müsse und was Recycling bedeute. Gemeinsam sammelten Sie Müll im Ort und beteiligten sich an einem Wettbewerb, bei dem jene Gruppe ausgezeichnet wurde, die im Kindergartenalltag am wenigsten Müll produzierte. Auch die Eltern wurden aktiv eingebunden: Sie waren dazu aufgerufen, die Brotzeit ihrer Kinder möglichst umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten.

Besonders kreativ zeigte sich der Elternbeirat, der sich dem Thema Upcycling widmete. Gegen eine Kindergartenspenden wurden liebevoll bemalte und gebastelte Konservendosen verkauft, bepflanzt mit Blumen und Kräutern. Die Motive reichten von lustigen Tieren über bunte Blumen und Früchte.

Um 14 Uhr startete die Aufführung der Kinder. Nach der Begrüßung durch Kindergartenleiterin (stellv.) Claudia Preßl, eröffneten alle Kinder gemeinsam mit dem Lied „Liebe Erde, ich beschütze dich“ das Programm.
Die Blumengruppe präsentierte anschließend ein kleines Theaterstück über eine Blumenwiese, auf der Blumen achtlos abgerissen und Müll weggeworfen wurde – bis schließlich die „Blumenpolizei“ eingriff und die Wiese rettete.
Die Igelgruppe zeigte eindrucksvoll, was Tiere für ein gutes Leben brauchen: sauberes Wasser, ruhige Wälder, ausreichend Lebensraum und freundliche Menschen, die respektvoll mit Natur und Tieren umgehen.
Mit ihrer Darbietung machte die Sonnengruppe auf den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser aufmerksam. Spielerisch zeigten die Kinder, wie wertvoll Wasser ist und dass es nicht verschwendet werden darf.
Den Abschluss bildeten die Vorschulkinder, die als „Umwelthelden“ auftraten. Sie demonstrierten, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Erde sauber und lebenswert zu erhalten. Ihre klare Botschaft: „Die Erde ist unsere Zukunft – und wir passen auf sie auf.“

Nach Ende der Aufführung bedankte sich Preßl herzlich bei den Kindern, Kolleginnen und dem Elternbeirat für die Organisation sowie bei den zahlreichen Kuchenbäckern und engagierten Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung, als auch beim Burschenverein Rothenstadt für die Bewirtung am Grill und den ehrenamtlichen Sanitätern. Anschließend stürmten die Kinder die aufgestellte Hüpfburg und vertrieben sich mit Spielen, Tattoos und Basteln den Nachmittag. Das Essensangebot reichte von Kaffee und Kuchen, Gegrilltem, Süßigkeiten bis zu frisch zubereitetem Eis vom Eisstüberl Freihung.

Das Sommerfest zeigte eindrucksvoll, wie bereits die Kleinsten für Umwelt- und Naturschutz begeistert werden können – und wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, alles auf die Beine gestellt werden kann.

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