Bischof Dr. Rudolf Voderholzer war kürzlich in Rottendorf und weihte das neue, schöne Schulkreuz mit Standplatz zwischen der Kirche St. Andreas und der Volksschule. Das bisherige Kruzifix an gleicher Stelle war aufgrund jahrzehntelangem Witterungsverschleiß nicht mehr standsicher. Das Dorfkreuz ist, dem Herrgott zuliebe, sogar noch schöner geworden. Pfarrer Gerhard Wagner von der Pfarreiengemeinschaft Schmidgaden-Rottendorf begrüßte Voderholzer in Rottendorf im Zusammenhang mit dem Kreuzweg auf den Calvarienberg und bat ihn danach auch um die Weihe des neuen Schulkreuzes im Ort. Der Bischof dankte dort allen Bürgerinnen und Bürgern der Ortschaft samt dem Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung, wie auch allen darüber hinaus für großes Engagement zugunsten des Glaubens und des Ortes. Alle Rottendorfer seien sicher auch stolz darauf, dass das Kreuz für den Herrgott wieder so schön geworden sei und sagte dabei ein besonderes Vergelt’s Gott an die Firmen Werner Schönberger (Schreinerei) sowie Andreas Altmann (Zimmerei) innerhalb der Pfarreiengemeinschaft. Bürger hatten ebenso darauf hingewiesen. Des Bischofs Lob galt aber auch allen Handwerkern sowie Spendern. Es sei künftig insbesondere ein Glaubenszeugnis beispielsweise für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Erwachsenen und die Besucher des Ortes. Der Standplatz zwischen Gotteshaus und Schule sei daher auch bestens und gute Sichtverbindung. Und der Bischof schon vor der Segnung weiter: Kleine Flur- und Ortsdenkmäler in der Landschaft zeigen der Pfarreien Identität. Für den schönen Blumenschmuck zur Weihe dankte der Diözesanbischof allen fleißigen Frauenhänden. Und nach einer kurzen Stille vor dem Kreuz spendete der Oberhirte aus Regensburg zusammen mit allen Gläubigen seinen Segen. Er besprengte das Kruzifix mit Weihwasser und sprach die Hoffnung aus, dass es der Witterung und den Wogen der Zeit für die nächsten Jahrzehnte wieder standhalten möge. Ein gemeinsames Vaterunser und Gegrüßet seist du, Maria für die uns stets immer liebende Gottesmutter, wie Voderholzer meinte, beschloss die Weihe. Im Rottendorfer Vereinsstadel ging man schließlich bei Kaffee und Kuchen zusammen mit dem Bischof zum gemütlichen Teil des Nachmittags über.