Nicht nur auf die hochwertige technische Ausrüstung kommt es an: Eine unerschöpfliche Geduld, ein Hart-im-Nehmen-Sein auch bei Schnürlregen oder Winterkälte und vor allem „der Blick” für das Besondere selbst in einem scheinbar alltäglichen Motiv – das ist es, was einen Fotografie-Profi ausmacht. Auch wenn er sich noch immer zurückhaltend „Hobbyfotograf” nennt, ist Günter Klein längst in die „Europaliga” der Lichtbildkünstler aufgestiegen: Das illustriert eine beeindruckende Liste nationaler und europäischer Preise für seine Arbeit, und das beweisen vor allem sinnenfällig seine Naturbilder, die zurzeit in der Trabitzer Pauluskirche gezeigt werden.
Der Pädagogikdienstleister „Learning Campus” (LC), der die evangelische Kirche 2024 angemietet hat und als „Entdeckerkirche” für jugendpädagogische und kulturelle Angebote mitnutzt, sieht in dem Gotteshaus den idealen Rahmen für eine Ausstellung, die zur Neuentdeckung der Natur zwischen Kulm und Prälatenbrunnen ermuntern will. Auch unter christlich-religiösem Blickwinkel, so LC-Geschäftsführer Stephan Müller und Günter Klein, sei eine Kirche der berufene Ort, die wunderreiche Schönheit der „Schöpfung” zu dokumentieren. „Deshalb, und weil wir selbst hier in diesem natürlichen Umfeld verankert und großgeworden sind, lag uns diese Kooperation am Herzen”, betont Müller.
Bei der Vernissage, die die Kinder der „Füchse”-Gruppe aus der Trabitzer „Kita Storchennest” mit zwei Liedern eröffneten, wünschte Stephan Müller, dass die Ausstellung wie die „Entdeckerkirche” zu einem Begegnungsort der Generationen werden möge. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk äußerte sich beeindruckt über Kleins von Leidenschaft für Natur und Fotografie zeugenden Aufnahmen, die auch die Kita-Kinder „ehrfürchtig” bestaunt hätten. Für Mittwoch, 17. Juni, ab 19 Uhr lädt Klein zu einem Bildervortrag in die Pauluskirche ein, die Ausstellung ist am Sonntag, 21. Juni, von 14.30 bis 17 und am 16., 18., 23. und 25. Juni von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Eintritt frei.