Vor über 25 Jahren hatte der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) die Idee, wertvolle Flächen für den Arten- und Biotopschutz mit dem heimischen Roten Höhenvieh zu beweiden. Daraus wurde ein beeindruckender Erfolg. Die Biodiversität auf den Flächen nahm deutlich zu und die Rinder grasen hier nicht nur artgerecht, sondern haben einen paradiesischen Lebensraum. Die artenreichen Weideflächen schaffen eine vielfältige Landschaft, die zum Entspannen einlädt. Damit die Rotviehweiden auch für Ortsfremde besser gefunden werden, wurden sie als Außenstation des Hauses der Biodiversität und ihre Lage an den neu beschilderten Wanderwegen markiert. Drei Tännesberger Familienbetriebe sind langjährige Partner des LBV und betreuen die Rinder und Weideflächen viel Engagement. Sie begannen zu einer Zeit mit der Weidehaltung, als diese kaum mehr eine Rolle spielte und wurden zu einer Keimzelle einer ganzen Weidehaltungsbewegung. Dadurch prägen die Weiden heute wieder ganz selbstverständlich unsere Landschaftsbild. Der Bürgermeister Ludwig Gürtler bedankte sich herzlich beim LBV und den Pionieren für ihren unermüdlichen Einsatz.
Mehr über die besondere Artenvielfalt auf Weiden, der freien Natur und die Geschichte des Rotviehprojekts oder die Rinderrasse Rotes Höhenvieh gibt es im Haus der Biodiversität in Tännesberg mit einer interaktiven Ausstellung, Vorträge und Aktionen. Infos auch unter: www.hausderbiodiversitaet.de