Wie überquere ich sicher einen Zebrastreifen? Wann kann ich mir sicher sein, dass mich die Person am Steuer wirklich gesehen hat? Und wie verhalte ich mich richtig an einer Fußgängerampel? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Erstklässler der Grundschule Tännesberg sowie der Grundschule Moosbach im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms „Aufgepasst mit ADACUS”. Das bundesweit durchgeführte Projekt der ADAC Stiftung richtet sich speziell an Kinder im Grundschulalter und verfolgt das Ziel, frühzeitig ein sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr zu fördern. Durchgeführt wurde das Programm an beiden Schulen von einem pädagogisch ausgebildeten Moderator, der altersgerecht und mit viel Einfühlungsvermögen auf die Kinder eingingen. Im Mittelpunkt stand dabei die fröhliche Handpuppe Rabe ADACUS, die die Kinder durch das Programm führte und für große Aufmerksamkeit sorgte. Spielerisch und mit viel Bewegung wurden wichtige Verkehrsregeln vermittelt. Beim gemeinsamen Singen des ADACUS-Songs „Bei Rot bleib' ich stehen, bei Grün kann ich gehen” prägten sich erste grundlegende Verhaltensweisen ganz automatisch ein. Im anschließenden praktischen Teil konnten die Kinder ihr Wissen direkt anwenden. Sie übten den richtigen Verkehrsablauf an Fußgängerampeln und Zebrastreifen und lernten, wie wichtig der Blickkontakt und die klare Interaktion zwischen zu Fuß Gehenden und Autofahrenden sind. Dabei wurde deutlich gemacht, dass erst der sichere Blickkontakt Gewissheit gibt, gesehen worden zu sein. Zum Abschluss des Programms erhielten die beiden teilnehmenden Schulen jeweils eine ADACUS-Urkunde. Mit vielen neuen Eindrücken und einem gestärkten Bewusstsein für Sicherheit im Straßenverkehr verabschiedete sich Rabe ADACUS – nicht ohne einen bleibenden Eindruck bei den jungen Verkehrsteilnehmern zu hinterlassen.