Gemeindereferent Markus Seefeld fand in seiner Predigt die richtige Beschreibung: „Du, liebe Birgit Koch, warst als Mesnerin das Gesicht und das Herz der Gotteshäuser Mariä Himmelfahrt und St.-Dionys und Ägidius.”
Birgit Koch wurde am Samstagabend mit einem Gottesdienst als Mesnerin der Pfarrgemeinde Schwarzenfeld verabschiedet. Zwölf Jahre lang tat sie Dienst, war Ansprechpartnerin für so vieles: für die Ministranten, für die Pfarrer, für den Blumenschmuck, für die „richtigen Temperaturen” in den Gotteshäusern, für die Sauberkeit und, und, und. „Du hast diesen Raum nicht nur zu einem Gebäude gemacht, sondern zu einem einladenden Ort der Begegnung. Du warst wie ein Gastgeber, von Gott beauftragt”, sagte Seefeld weiter.
Seefeld, Pfarrer Max Moosbauer, Pfarrvikar Christian Ogu und Pfarrgemeinderatssprecherin Angela Dausch bedankten sich mit einem Geschenk, einem Aufenthalt im Exerzitienhaus Johannisthal, für den jahrelangen Dienst in der Gemeinde.
Dausch sagte in ihrer Laudatio: „Bei Birgit hätten alle gesehen, dass das Mesnern mehr sei, als nur die Kollekte zu sammeln und die Kerzen anzuzünden. Sie habe weit mehr gemacht, als es ihre Aufgabe gewesen wäre. Dausch und Koch waren auch jahrelang gemeinsam im Pfarrgemeinderat. Der Wunsch der Sprecherin des Gremiums: Dass Koch auch bei den Chören und als Lektorin weitermache. Koch gab ihr sogleich die Zusage.
Mit einem kleinen Stehempfang auf dem Platz zwischen Marienkirche und Pfarrheim wurde die Feier abgerundet.