Die Pfarrei Schwarzenfeld hält an einem Gelübde aus dem 17. Jahrhundert fest und lädt zur Sebastiane-Novene ein. Beginn ist am Dienstag, 20. Januar, um 15 Uhr in der Marienkirche Schwarzenfeld; an den folgenden acht Tagen wird das Bittgebet jeweils zur gleichen Zeit fortgesetzt. Während des Dreißigjährigen Krieges suchte die Pest den Ort heim. Aus Angst und Hoffnung baten die Bewohner den heiligen Sebastian um Rettung, versprachen eine Kapelle zu bauen und jährlich ab seinem Namenstag neun Tage lang zu beten. Die ehemalige Kapelle musste später der Neuen Amberger Straße weichen; ihr Sebastianbild steht während der Novene am Seitenaltar. Mit der Fortführung des Gelübdes erinnert die Pfarrei an Leid, Vertrauen und Dankbarkeit ihrer Vorfahren.