Im Rahmen eines feierlichen Sonntagsgottesdienstes wurde Pfarrer Renny Joseph in der Pfarrei Ebnath herzlich verabschiedet.
Der indische Geistliche aus dem Bundesstaat Kerala, der derzeit in Rom sein Doktoratsstudium im Kirchenrecht absolviert, war in den vergangenen fast drei Wochen als Urlaubsvertretung für Pater Anish tätig und hat das Gemeindeleben bereichert.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm Alexander Hecht an der Orgel.
Im Namen der gesamten Pfarrgemeinde drückte Kirchenpfleger Stefan Kausler seinen tiefen Dank für den engagierten Einsatz und die sympathische Art des Gastpriesters aus. Für Schmunzeln in den Bankreihen sorgte Kausler, als er Pfarrer Renny ein Dankeschön in dessen Heimatsprache Malayalam mit den Worten „Valare Nanni“ übermittelte.
Er fügte humorvoll hinzu, dass die Gemeinde hoffe, der Oberpfälzer Dialekt sei für den Gast in den letzten Wochen kein größeres Rätsel gewesen als die Aussprache dieses Satzes für die Ebnather.
Neben großem Applaus übermittelte der Kirchenpfleger die besten Wünsche für die Zukunft und betonte, wie sehr sich die Pfarrei über ein Wiedersehen freuen würde.
Auch Pfarrer Renny richtete vor dem Schlusssegen bewegende Worte an die versammelten Gläubigen. Er betonte, wie sehr die schöne Natur, die Ruhe und vor allem die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Ebnather sein Herz berührt hätten.
Nach seinen Erfahrungen in bereits sechs verschiedenen deutschen Pfarreien hebe sich die besondere Herzlichkeit in Ebnath spürbar ab, was sich schon in den alltäglichen freundlichen Grüßen auf der Straße gezeigt habe.
Ein ganz besonderer Dank des Geistlichen galt Pater Anish George für die Einladung und die brüderliche Unterstützung bei Unterkunft und Logistik. Darüber hinaus bedankte er sich herzlich bei Pfarrsekretärin Susanne Weiß, Diakon Rudi Hoffmann mit Frau Marion, den Mesnern Gabi Filberth, Bernd Petter und Marion Hoffmann sowie allen Lektoren, Ministranten und ehrenamtlichen Helfern, die ihn bei Fahrten, Einkäufen und seelsorglichen Aufgaben begleitet hatten.
Am Freitag, 31. Juli, tritt Pfarrer Renny die Rückreise nach Italien an, um seine Promotion in den kommenden zwei Jahren abzuschließen.
Er bat die Pfarrangehörigen, ihn weiterhin im Gebet zu begleiten, und blickte voller Hoffnung und Freude auf ein mögliches Wiedersehen im kommenden Jahr.