Mit einem Festgottesdienst und einer Sakramentsprozession hat die Pfarrgemeinde Kastl das Patrozinium ihrer Pfarrkirche St. Margaretha gefeiert.
Die inzwischen 576 Jahre alte Pfarrkirche in Kastl ist der heiligen Margaretha von Antiochien geweiht. Sie gehört zu den vierzehn Nothelfern, die in der katholischen Kirche verehrt werden. Der Legende nach wurde Margaretha im Jahr 305 als Tochter eines heidnischen Priesters gefoltert und hingerichtet, weil sie sich zu ihrem christlichen Glauben bekannt hatte. Pfarrer Thomas Kraus ging in seiner Ansprache auf das Leben der Heiligen ein. Über Margaretha sei zwar nur wenig bekannt, dennoch könne sie auch heute in vielem ein Vorbild sein.
An der Sakramentsprozession durch das von Anwohnern geschmückte Pfarrdorf nahmen zahlreiche kirchliche und weltliche Vereine mit ihren Fahnenabordnungen teil. Auch viele Kinder und Jugendliche, darunter Ministranten, Kommunionkinder und Firmlinge, beteiligten sich an der Prozession.
Im Anschluss fand im Pfarrhof ein Weißwurstfrühschoppen statt, den die Kastler Musikanten musikalisch umrahmten.