Zahlreiche Gläubige und Gäste versammelten sich an der Christophoruskapelle der Familie Wildenauer, um gemeinsam das Patrozinium des heiligen Christophorus zu feiern. Bei der festlichen Eucharistiefeier stand der Schutzpatron der Reisenden und die Bedeutung des „Christusträgers“ im Mittelpunkt.
Dekan Alexander Hösl erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Menschen nicht nur auf den Straßen des Lebens unterwegs seien, sondern auch persönliche Wege mit Sorgen, Herausforderungen und Entscheidungen gehen müssten. Der heilige Christophorus zeige, dass niemand diese Wege alleine bewältigen müsse. „Wir alle brauchen Menschen, die uns begleiten, stärken und mittragen“, betonte der Geistliche.
Besonders würdigte Hösl das Engagement der Familie Wildenauer, die mit viel Herzblut die Kapelle erhält und durch ihren Flohmarkt „Christa’s Kunst und Krempel“ immer wieder soziale Projekte sowie die Pfarrgemeinde unterstützt. Der Flohmarkt stehe für gelebte Nächstenliebe und Gemeinschaft.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den Leuchtenberger Sängern und den Alphornbläsern. Die Lektorendienste übernahmen Ingrid Troidl, Afra Fritz und Elisabeth Kick, als Mesner war Helmut Braun im Einsatz.
Nach dem Schlusssegen überreichte Christa Wildenauer an Dekan Alexander Hösl, Kirchenpfleger Werner Hanauer und Kirchenverwaltungsmitglied Elisabeth Kick eine Spende in Höhe von 3000 Euro. Der Betrag stammt aus dem Erlös des Flohmarktes und kommt der Ministrantenarbeit zugute. Damit werden die Ministrantenfahrt sowie das Ministrantenzeltlager in den Sommerferien unterstützt. Eine besondere, spontane Freude bereitete Frau Wildenauer Pater Joseph, der den Gottesdienst konzelebrierte, mit einer Spende von 500 Euro für die Ordensarbeit in Indien.
Im Anschluss an die Feier luden Helmut und Christa Wildenauer zum gemütlichen Ausklang rund um die Kapelle ein. Bei Pizza, Kuchen und Getränken blieben die Besucher noch einige Zeit zusammen und ließen den gelungenen Festtag in geselliger Runde ausklingen.