Josef Kurzwart heißt der neue Schützenkönig des Schützenvereins Wernberg-Köblitz, Jugendkönig ist Jonas Schaal. Unser Bild zeigt die neuen Würdenträger des Vereins mit Schützenmeister Johann Dotzler. (Bild: Lisa Weidner)

Josef Kurzwart verdienter Schützenkönig mit einem 12-Teiler

Wernberg-Köblitz. Josef Kurzwart heißt der neue Schützenkönig beim Schützenverein Wernberg-Köblitz, Elisabeth Weidner wurde erneut Schützenliesl und den Titel des Jugendkönigs sicherte sich in diesem Jahr Jonas Schaal. Das Kirchweih- und Königsschießen war auch heuer wieder ein Highlight im Schützenjahr des Vereins. 32 Teilnehmer traten diesmal beim Kirchweih- und Königsschießen an und die Schützenjugend zeigte dabei beachtliche Leistungen. Zur Königsproklamation hieß Schützenmeister Johann Dotzler die Mitglieder am Wochenende der „Allerweltskirchweih” im Schützenheim willkommen und lud im Namen der scheidenden Würdenträger zunächst zum Königsmahl ein, verbunden mit einem Dankeschön an Enrico Kühne und Elisabeth Weidner, für die Bewirtung. Gespannt warteten die Mitglieder dann auf die Bekanntgabe des neuen Schützenkönigs. Zunächst aber wurden die Gewinner der Kirchweihscheibe, die mit Geldpreisen dotiert war, bekannt gegeben. Mit einem 2,2-Teiler sicherte sich Josef Kurzwart den ersten Platz, gefolgt von Jungschützin Lilly Schwill mit einem 5,0-Teiler und Fritz Roßmeißl mit einem 45,0-Teiler. Unter die zehn Gewinnern reihten sich hier fünf Jungschützen ein mit beachtlichen Ergebnissen – sie ließen so manchen erfahrenen Schützen hinter sich. In der Kleinkaliber-Wertung gab es drei Geldpreise zu gewinnen. Diese gingen an Fritz Roßmeißl mit einem 82,9-Teiler, Mike Schwill mit einem 135,1-Teiler und Josef Kurzwart mit einem 310,4-Teiler. Schützenkönig wurde in diesem Jahr Josef Kurzwart mit einem hervorragendem 12,0-Teiler. Ihm zur Seite steht als erster Ritter Pascal Ruwen mit einem 58,4-Teiler und als zweiter Ritter Enrico Kühne mit einem 143,7-Teiler. Den Titel des Jugendkönigs holte sich in diesem Jahr Jonas Schaal mit einem 188,6-Teiler und ihm stehen als erster Knappe Jacob Kühne (351,0-Teiler) und als zweiter Knappe Emma Lotta Hartinger (362,6-Teiler) zur Seite. Schützenliesl wurde Elisabeth Weidner (623,4-Teiler).


Weitere Artikel

Die Pilger aus Wernberg am Anfang ihrer Fußwallfahrt nach Söllitz unter der Leitung von Pfarrer Markus Ertl. (Bild: Petra Hartinger)

Von Wernberg nach Söllitz - gemeinsam unterwegs zum Rosenkranzfest

In aller Frühe machte sich eine Gruppe von Pilgern der Pfarrei St. Anna aus Wernberg auf den Weg nach Söllitz, um dort gemeinsam das Rosenkranzfest zu feiern. Unter der Leitung von Pfarrer Markus Ertl wurde die Wallfahrt zu einem besonderen Erlebnis des Glaubens, der Gemeinschaft und des Miteinanders. Zu Beginn des Weges lag noch dichter Nebel über der Landschaft. Doch je näher die Pilger ihrem Ziel kamen, desto mehr zeigte sich die Sonne. Bei der Ankunft in Söllitz war der Nebel schließlich verschwunden und strahlender Sonnenschein empfing die Wallfahrer – ein schöner Auftakt für den bevorstehenden Festtag. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche feierten die Wernberger Pilger gemeinsam mit Pfarrer Markus Ertl einen festlichen Gottesdienst zum Rosenkranzfest. Die feierliche Atmosphäre und die große Zahl der Gläubigen machten deutlich, welchen Stellenwert das gemeinsame Gebet und die Verbundenheit über die eigenen Pfarrgrenzen hinaus haben. Besonders herzlich fühlten sich die Wernberger in Söllitz aufgenommen. Die Söllitzer erwiesen sich einmal mehr als aufmerksame und gastfreundliche Gastgeber und ließen die Pilger spüren, dass sie herzlich willkommen sind. So wurde aus der Wallfahrt nicht nur ein gemeinsamer Weg zu einem kirchlichen Fest, sondern auch eine Begegnung, die von Herzlichkeit geprägt war. Zum gemütlichen Abschluss sorgte die Freiwillige Feuerwehr Söllitz für ein zünftiges Weißwurstfrühstück. Bei guter Stimmung konnten die Pilger den Vormittag gemeinsam ausklingen lassen und noch miteinander ins Gespräch kommen. So bleibt die Wallfahrt der Pfarrei St. Anna von Wernberg nach Söllitz als rundum gelungen in Erinnerung: ein Tag des Glaubens, des gemeinsamen Unterwegsseins, der Begegnung und der Gastfreundschaft. 
Der Erntedankaltar wurde vom Pfarrgemeinderat St. Anna Wernberg gestaltet. (Bild: Petra Hartinger)

Erntedankgottesdienst in St. Anna Wernberg - Ein Fest des Dankens und der Gemeinschaft

Wernberg – Ein besonders stimmungsvoller Erntedankgottesdienst wurde in der Pfarrkirche St. Anna gefeiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Kinder des Kinderhauses St. Anna, die den Gottesdienst mit viel Freude und Engagement mitgestalteten. Mit einem Lied eröffneten die Kinder den Gottesdienst und stimmten die Gläubigen auf das Erntedankfest ein. Zelebrant Pfarrer Markus Ertl begrüßte die Gemeinde und machte gleich zu Beginn deutlich, wie wichtig es ist, innezuhalten und für die vielen Gaben des Lebens dankbar zu sein. Erntedank erinnere daran, dass vieles, was für uns selbstverständlich erscheint, nicht selbstverständlich ist – und dass hinter unserer täglichen Nahrung, der Natur und dem Leben viele Gründe zum Danken stehen. Ein besonders schöner Moment war der Einzug der Kinder mit ihren Erntedank-Gaben. Jedes Kind durfte eine Gabe zum festlich geschmückten Erntedank-Altar bringen. So entstand ein buntes Bild, das die Vielfalt und Fülle der Ernte sichtbar machte. Der Erntedank-Altar war zuvor vom Pfarrgemeinderat St. Anna mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden und verlieh der Kirche einen besonders festlichen Rahmen. Auch musikalisch wurde der Gottesdienst von den Kindern und der Gemeinde getragen. Zur Gabenbereitung brachten die Kinder ihren Dank mit einem fröhlichen Danke-Lied zum Ausdruck. Begleitet wurde der Gottesdienst an der Orgel von Organist Christian Dorner, der die Feier musikalisch festlich und stimmungsvoll umrahmte. Gerade die natürliche und unbeschwerte Art der Kinder machte spürbar, worum es beim Erntedank eigentlich geht: dankbar zu sein für das, was uns geschenkt wird, und diese Dankbarkeit miteinander zu teilen. Die Kinder waren dabei nicht nur Mitwirkende, sondern bereicherten den Gottesdienst mit ihrer Freude, ihren Stimmen und ihrer sichtbaren Begeisterung. Zum Abschluss stimmten alle gemeinsam in das Lied „Wer glaubt, ist nie allein!“ ein. Ein passender und hoffnungsvoller Abschluss für einen Gottesdienst, der nicht nur den Dank für die Ernte, sondern auch die Verbundenheit der Menschen in der Pfarrgemeinde zum Ausdruck brachte.
Die Vorstandsfrauen des Frauenbundes Maria Krös, Brigitte Leitl, Anita Wiesent, Rita Reis und Christa Appl haben diesen Erntedankaltar gestaltet (Bild: Anita Wiesent)

Festlicher Gottesdienst in der Pfarrei Oberköblitz, St. Josef – Dankbarkeit auch in schwierigen Zeiten

In der Kirche St. Josef in Unterköblitz feierte die Pfarrgemeinde einen festlichen Erntedankgottesdienst mit Pfarrer Markus Ertl. Gemeinsam dankten die Gottesdienst-besucherinnen und -besucher für die Gaben der Natur und für alles, was in diesem Jahr gewachsen ist und geerntet werden konnte. Für die musikalische Gestaltung sorgte Organist Willibald Butz, der passende Lieder für die einzelnen Teile des Gottesdienstes ausgewählt hatte. Die Lesung trug Monika Uhl, Lektorin und Kommunionhelferin, vor. Nach dem Evangelium gestalteten Mitglieder des Vorstands des Frauenbundes Oberköblitz anstelle der Predigt eine Meditation zum Thema Erntedank. Dabei wurde deutlich: Erntedank bedeutet weit mehr, als für eine reiche und gute Ernte zu danken. Christa Appl ging zunächst auf das Wort „Erntedank” ein. Vielen Menschen kommen dabei volle Körbe, reife Früchte, Getreidefelder und frisches Brot in den Sinn – all das, was in den vergangenen Monaten gewachsen ist und nun geerntet werden konnte. Doch in diesem Jahr ist vieles anders. Die große Trockenheit hat deutliche Spuren hinterlassen und die Ernte in vielen Bereichen beeinträchtigt. Dabei wurde auch an die Landwirtinnen und Landwirte gedacht, für die eine schlechte Ernte nicht nur geringere Erträge, sondern auch finanzielle Sorgen und Unsicherheit bedeuten kann. Anhand verschiedener Gegenstände verdeutlichten Christa Appl und Anita Wiesent die Botschaft des Erntedanks: Ein Samenkorn, ein Glas Wasser, ein Brot, eine sehr kleine Frucht und eine beschädigte Frucht standen symbolisch für die unterschiedlichen Erfahrungen eines Erntejahres. Die Meditation machte deutlich, dass wir nicht auf eine perfekte Ernte warten müssen, um dankbar zu sein. Vielmehr gilt es, bewusst hinzuschauen und wahrzunehmen, was uns geschenkt wurde – und auch jene wertzuschätzen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass unser tägliches Brot auf den Tisch kommt. Zum Abschluss gab Anita Wiesent den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern folgende Gedanken mit: „Nicht alles ist selbstverständlich: das Wasser, das aus dem Hahn kommt, das Brot auf unserem Tisch, die Kartoffeln auf unserem Teller – und auch die Menschen, die jeden Tag dafür arbeiten. Dieses Jahr hat uns gezeigt, wie zerbrechlich manches ist.” So wurde der Erntedankgottesdienst zu einem Moment des Dankens und Nachdenkens: für das, was gewachsen ist, für Wasser und Nahrung, für die Arbeit der Menschen und für die kleinen und großen Geschenke des Lebens – auch dann, wenn nicht alles so geworden ist, wie wir es uns gewünscht hätten.
north