Streicheleinheiten für die Pferde von den Kindern aus Wernberg (Bild: Lisa Saradeth)

Klasse 3a und 3/4 entdecken das Hofleben in Brudersdorf

Einen erlebnisreichen Ausflug durften die Klassen 3a und 3/4 heute auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Schönberger in Brudersdorf erleben. An vielen verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah in das Leben auf einem Bauernhof eintauchen und dabei jede Menge Neues erfahren. Gleich zu Beginn ging es auf Entdeckungstour über den Hof. Heu und Stroh wurden genau unter die Lupe genommen und die Kinder erfuhren, wofür diese Materialien gebraucht werden. Besonders spannend war auch das Mahlen von Hafer: Die Schülerinnen und Schüler durften selbst ausprobieren, wie aus den Körnern eine wichtige Zutat für leckere Lebensmittel entsteht. Natürlich durfte auch der Kontakt zu den Tieren nicht fehlen. Die Kinder beobachteten und fütterten die Hühner, schauten sich die Pferde und Kühe ganz genau an und lernten viel über die artgerechte Haltung der Tiere. An einem anschaulichen Modell konnten sie außerdem den Verdauungsvorgang einer Kuh nachvollziehen und bekamen dadurch einen noch besseren Einblick in die Landwirtschaft. Auch die Werkstatt des Hofes wurde erkundet. Die Kinder staunten über die verschiedenen Geräte und Maschinen und durften sich sogar in einen Radlader setzen. So konnten sie sehen, welche großen Fahrzeuge und Werkzeuge auf einem Bauernhof täglich zum Einsatz kommen. Nach den vielen Eindrücken wartete eine leckere Hofbrotzeit auf die fleißigen Entdeckerinnen und Entdecker. Bei Apfelsaft und frischen Butter-Schnittlauch-Broten wurde gemeinsam gegessen und geplaudert. Aus dem selbst gemahlenen Hafer entstand außerdem ein köstliches Müsli mit Joghurt und frisch geschleudertem Honig. Besonders beeindruckend war für einige auch die Geschichte der fleißigen Bienen: Eine Biene legt in ihrem kurzen Leben eine Strecke zurück, die ungefähr einmal um die Erde reichen würde – und trotzdem reicht ihre Arbeit nur für etwa einen Teelöffel Honig. Deshalb wurde der wertvolle Honig von den Kindern natürlich besonders aufmerksam genossen. Der Ausflug auf den Erlebnisbauernhof Schönberger war für alle ein spannender und lehrreicher Tag. Die Schülerinnen und Schüler durften vieles selbst ausprobieren, Fragen stellen und Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten sie schließlich wieder zurück – und waren sich einig: Dieser Bauernhoftag war etwas ganz Besonderes!
Im Bild von links nach rechts: Ulli Graber (Diakonieverein), Herr Schmer, Maria Müller, Akiko Pischulti (Diakonieverein) (Bild: Inge Dannehl)

Großzügige Unterstützung für „Tandem-Radeln mit Herz”

Ein starkes Zeichen der Solidarität: Der Diakonieverein Wernberg-Köblitz unterstützt das Crowdfunding-Projekt von Maria Müller mit einer Spende von 250 Euro. Ziel der Initiative ist die Anschaffung eines „Fun2Go”-Parallel-Tandems, um Menschen in der Region unbeschwerte Erinnerungsmomente zu schenken. Bei diesem speziellen Dreirad sitzen die Fahrer nicht hintereinander, sondern nebeneinander. Das ermöglicht Gespräche auf Augenhöhe und bietet maximale Sicherheit: Eine Person lenkt und bremst, während der Beifahrer – egal ob Senior, Mensch mit Behinderung oder reha-bedingt eingeschränkt – ohne Druck und je nach eigener Kraft mitstrampeln kann. Das Tandem schafft pure Lebensqualität und echte gesellschaftliche Teilhabe. Ob für den Ausflug zur Eisdiele oder als Aktivierung für Demenzerkrankte – die Bewegung an der frischen Luft weckt Lebensfreude und Erinnerungen. „Als Diakonieverein unterstützen wir dieses Engagement, das den Menschen in unserer Heimat direkt zugutekommt, aus voller Überzeugung”, betonte Akiko Pischulti, Vorsitzende des Diakonievereins, bei der Übergabe. Maria Müller zeigte sich sichtlich gerührt: „Diese 250 Euro bringen uns unserem Ziel ein großes Stück näher. Es ist einfach wundersam, wie viel Rückhalt diese Aktion in der Gemeinde erfährt.” Sobald das Tandem finanziert ist, wird Maria Müller den Verleih an Privatpersonen, Pflegeheime und Vereine ehrenamtlich koordinieren. Die Spende des Diakonievereins ist dafür ein wichtiger Baustein – jeder weitere Euro hilft, das Projekt auf die Straße zu bringen.


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