Gruppenbild vor dem Gebäude der DLB GmbH (Foto Matthias Schöberl) (Bild: Matthias Schöberl)

Feuerwehrsenioren Schönseer Land bei der DLB GmbH in Oberviechtach

Über 30 interessierte Feuerwehrsenioren und -seniorinnen folgten am 08.06. der Einladung des Organisatorenteams um Josef Haberl und traten den Weg nach Oberviechtach. Dort besuchten sie die Firma DLB GmbH Berlin (DLB Oberviechtach). Gegen 13.00 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Rathaus in Schönsee und fuhren in Fahrgemeinschaften nach Oberviechtach. In der Firma begrüßte Geschäftsführer Albin Dickert die Seniorengruppe und brachte ihnen die Geschichte des Unternehmens näher. Die Firma ist Teil einer mittelständischen Unternehmensgruppe, die für nationale und internationale Kunden Mehrfachdrähte, Litzen und Seile aus Kupfer und -legierungen für verschiedene Bereiche herstellt. Werksleiter Ingo Naumann und Vertriebsleiter Matthias Schöberl führten die interessierten Teilnehmer durch die Firmenräume. Sie berichteten über die diversen Einsatzbereiche der Produkte, die sowohl die Automobilindustrie als auch die Herstellung von Tiefsee- und Bahntechnik, Photovoltaikanlagen, Energieerzeugnisse uvam. umfassen. Nach der detaillierten und kurzweiligen Führung bedankte sich Josef Haberl im Namen der Feuerwehrsenioren sowohl beim Geschäftsführer als auch bei den beiden „Fremdenführern” für ihre interessanten Ausführungen. Wie es bereits zur Tradition geworden ist, schloss sich nach der Rückkehr nach Schönsee ein Besuch in einer örtlichen Gastronomie an. Diesmal wartete das Team bei den Drei Seerosen am Hahnenweiher schon auf die Gäste und servierte deftige Brotzeiten. Die Planungen für die nächsten Veranstaltungen sind schon in „trockenen Tüchern”. Auf die Ziele dürfen die Feuerwehrsenioren und -seniorinnen gespannt sein.
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In die alte Heimat gepilgert

Einem Gelübte zufolge errichtete der Steuereintreiber Anton Binhak zwischen den einstigen Dörfern Oberhütte und Paadorf eine Kapelle. Von der Bevölkerung wurde die Kapelle bald rege als Ziel für Wallfahrten genutzt. Während der Nachkriegszeit verfiel sie fast bis auf die Grundmauern. Trotz vieler intensiver Bemühungen wurde von den tschechischen Behörden keine Genehmigung zur Wiederherstellung erteilt. Der Hartnäckigkeit der inzwischen Verstorbenen, Willi Müller aus Paadorf sowie Hermann Reiminger aus Unterhütte, ist es zu verdanken, dass an Stelle der Kapelle wenigstens ein Bildstock errichtet werden durfte. Am 8. Juni 1998 wurde dann von Pater Michael Hubatsch, der aus Paadorf stammt, zum ersten Mal beim Bildstock wieder eine Andacht zelebriert. Thea Liegl aus Ast hat von Beginn an dabei mitgewirkt und alles für einen reibungslosen Ablauf des Gottesdienstes arrangiert. Dieser hat sich seitdem wieder zu einem Anziehungspunkt für Pilger entwickelt, obwohl die Zufahrtswege zum Bildstock nur einmal im Jahr für eine Andacht geöffnet sind. Am vergangenen Samstag kamen nun wieder an die 80 Wallfahrer zum Binhakenbildstock. Diakon Alfons Eiber, der die beliebte Andacht seit 18 Jahren festlich gestaltet, begrüßte von Herzen alle Anwesenden. Dabei erinnerte er auch an die in Paadorf geborene und in Oberhütte aufgewachsene Thea Liegl, die voriges Jahr verstorben ist. Wie Eiber in seiner Predigt aufführte, bedeutete dieser wunderschöne Fleck nicht nur der Thea viel, sondern gedenken noch viele andere Vertriebene hier der verloren gegangenen Heimat, welche der Glaube an die Wurzeln ihres Ursprungs zurückführt. In seiner Predigt zu dieser Marienandacht ging der Diener Gottes auf das Wirken der Mutter Gottes ein. Auch wenn für sie gerade als Mensch so Vieles unverständlich und unbegreiflich war. Die Ängste, Nöte und Sorgen, das Leid und den Schmerz. Auch ihr blieb nichts erspart. Sie nahm es an, geduldig und mit Gottvertrauen. Mit einer lyrischen Weise zum Ende der Andacht, deren Text von Diakon Alfons Eiber eigens für diesen Anlass gedichtet hatte, hatte der Gottesmann voll die Herzen der Anwesenden erreicht. Instrumental umrahmt wurde die gesamte Andacht von Carina Fleischmann mit der Querflöte. Der Vorsitzende des OWV Stadlern, Josef Holler, richtete ein herzliches Dankeschön an alle, die hier am Marienbildstock mitgebetet und mitgesungen haben und durch ihre Anwesenheit der Maiandacht einen „Rahmen der Gemeinschaft“ gegeben haben. Text und Bild (wfl)
v.l.n.r. Kerstin Wild mit dem Damenpokal, 2. Schützenmeister Michael Knott, Herbert Ried als Gewinner der großen Ehrenscheibe, 1. Schützenmeister Helmut Werner und Heinz Glaser, Gewinner des Herrenpokals  (Bild: Corinna Ebnet)

Pokal- und Preisschießen des Schützenvereins „Reichenstein”

Jedes Jahr, um die Osterzeit, veranstaltet der Schützenverein das Pokal- und Preisschießen im Vereinsheim. Schützenmeister Helmut Werner zeigte sich erfreut über die 34 Teilnehmer in der Seniorenklasse. Erfreulich auch, dass viele Teilnehmer, die von der Jugendklasse zu den Senioren aufgerückt sind, sich weiter aktiv beteiligen. Der Schützenmeister dankte den Spendern der Preise und Trophäen und erläuterte den Schießmodus. Das Pokalschießen war getrennt in ein Damen- und Herrenklassement. Den Wanderpokal für die Damen stiftete Ludwig Höcherl aus Schönsee, den Herrenpokal noch die damalige Raiffeisenbank. Außerdem stellte der Verein die Osterscheibe zur Verfügung. Nach den umfangreichen Auswertungen durch das autorisierte Standpersonal, nahmen Schützenmeister Helmut Werner und sein Stellvertreter Michael Knott, die Siegerehrung vor. Sie hoben hervor, dass unter den ersten 3 Plätzen, sich 2 Schützendamen platzieren konnten. Gewinner war Heinz Glaser, gefolgt von Monika Ried aus Schwarzach und Anita Werner. Die nächsten Ränge belegten Michael Knott, Nikolai Riedl und Lena Wiezorreck. Ein gefragtes Schmuckstück war die Ehrenscheibe. Herbert Ried aus Schwarzach kann sein Zuhause damit dekorieren. Höhepunkt der Zeremonie war die Bekanntgabe der Pokalgewinner und die Übergabe. Siegerin in der Damenklasse war Kerstin Wild. Den Herrenpokal sicherte sich Heinz Glaser, der damit für ein Jahr den Pokal in Besitz nehmen kann.


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