Die neu gewählte Vorstandschaft der Mesnervereinigung AM-SU-Ro, SAD (von LInks) Martina Piehrmann, Simone Wonneberger, Wilhelm Birner, Josef Beer, Silvia Büchold, Christian Pechtl, Pfarrer Herbert Mader, Landrat Richard Reisinger, Rudolf Gehr. (Bild: Alfred Schorner)

Rudolf Gehr weiterhin Vorsitzender der Mesner*innen

Rudolf Gehr aus Hausen wird auch die nächsten drei Jahre die Mesnervereinigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf führen. Die Frauen und Männer, deren ehrenamtliche Hauptaufgabe es ist, die Vorbereitung von Gottesdiensten und kirchlichen Feiern, dem Pfarrer beim Anlegen der Gewänder zu helfen, sowie sich um die Bereitstellung von Kerzen, Messwein und Hostien zu kümmern, trafen sich zur Jahreshauptversammlung im Pfarrzentrum Raigering. Gemeinsam besuchten sie zuvor einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder mit Regionalpräses Pfarrer Herbert Mader in Konzelebration mit Pfarrer Josef Irlbacher. In seinem Jahresbericht zog Vorsitzender Rudolf Gehr Resümee über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins. In Erinnerung geblieben ist die Tagesfahrt nach Schwandorf mit Besuch der Felsenkeller und die Kirchenführung in Ammerthal. Glücklich dürfe man sich schätzen, in der Region während eines Kalenderjahres eine Vielfalt von Bergfesten besuchen zu können. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Rudi Gehr aus Hausen zum Vorsitzenden wiedergewählt, seine Stellvertretung übernimmt künftig Silvia Büchold (Pittersberg). Schriftführerin wurde Martina Piehrmann (Hausen), die Kassengeschäfte führt weiterhin Josef Beer (Ebermannsdorf). Als Beisitzer wurden gewählt Simone Wonneberger (Rosenberg) und Wilhelm Birner (Raigering). Christian Pechtl, der kürzlich die Ausbildung zum Katechisten abgeschlossen hat, wurde für seine sorgfältige und pflichtbewusste mehrjährige Vorstandstätigkeit geehrt. Leider musste die Verabschiedung des bisherigen Präses Pfarrer Kummer aus gesundheitlichen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Landrat Richard Reisinger, selbst in kirchlichen Gremien tätig, dankte den kirchlichen Mitarbeitern für ihren Dienst und wünschte ihnen weiterhin viel Freude an ihrer Berufung. Die Jahresplanung 2026 sieht neben den Besuch der vier Bergfeste, einen Ausflug nach Weißenregen und Bad Kötzting sowie ein Treffen in Rottendorf vor.
Die Sternsinger der Pfarrei Aschach-Raigering, die in diesen Tagenden Segen in die Häuser und Wohnungen bringen und sich für Kinderrechte auf Schutz und Bildung einsetzen. (Bild: Alfred Schorner)

Sternsinger der Pfarrei Aschach-Raigering unterwegs gegen die Bekämpfung ausbeutender Kinderarbeit

Im Anschluss des Neujahrsgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Josef in Raigering sandte Pfarrer Maciej Kolanowski 12 Gruppen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige zum Dreikönigssingen in die Pfarrgemeinde Aschach-Raigering aus. Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Als Kinderarbeit bezeichnet man Einkommen schaffende Tätigkeiten, für die Kinder zu jung sind, die vom Schulbesuch abhalten und die ihrer Gesundheit und Entwicklung schaden. Der Blick richtet sich dieses Jahr nach Bangladesch, wo trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit in dem südasiatischen Land noch 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, darunter 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Pfarrer Kolanowski ermunterte die Jugendlichen das katholische Glaubenszeugnis hinauszutragen und lobte deren Bereitschaft sich für die Kinder einzusetzen, um diese aus den Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Seit 1984 bringen die Sternsinger die frohe Botschaft der Geburt Christi und den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ in die Häuser und Wohnungen. So werden auch in diesem Jahr 56 Sternsinger aus Raigering, Aschach und Krumbach in ihrer Pfarrgemeinde unterwegs sein und die Zeichen 20*C+M+B*26 an die Türen anbringen.


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