Die neue Ministrantenfahne der Pfarrei Aschach-Raigering, ein sichtbares Zeichen des Glaubens und der Verbundenheit, erhält ihre Weihe durch Kaplan Marvin Schwedler. (Bild: Alfred Schorner)

Eine Fahne für die Ministranten Aschach-Raigering

Künftig wird die Ministranten*innen der Pfarrei Aschach-Raigering bei Festen, Prozessionen und besonderen Gottesdiensten, als Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde und der Pfarreiengemeinschaft eine Fahne begleiten. Anlässlich des Pfarrfestes St. Josef erhielt die im Digitaldruck gefertigte Fahne bei einem Festgottesdienst ihre kirchliche Weihe. In Zelebration von Pfarrer Josef Irlbacher und Kaplan Marvin Schwedler und musikalischer Begleitung durch Kathrin Farnbauer an der Orgel und dem Posaunenchor der Paulanerkirche unter der Leitung von Jasmin Hiltl hatten dazu die örtlichen Vereine mit ihren farbenprächtigen Fahnen um den Altar Aufstellung genommen. Die ursprüngliche Idee von Jürgen und Sabine Baldauf, eine Fahne zu beschaffen, stieß bei den beiden Seelsorgern, der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat auf breite Unterstützung. Derzeit zählen 46 junge Mädchen und Buben, geleitet durch die Oberministranten Liora Steinl, Andreas Baldauf, Emma Walz und Paul Drexler, zu einer lebendigen Gemeinschaft , deren Dienst oft leise geschieht und doch unverzichtbar ist. Die Fahne zeigt auf der Vorderseite die Silhouetten des Pfarrzentrums St. Josef und auf der Rückseite die Abbildungen der beiden Kirchenpatrone des Hl. Josef (Raigering)und St. Ägidius (Aschach) Passend zur Fahnenweihe stimmten die zahlreichen Kirchenbesucher nach der kirchlichen Segnung durch Kaplan Schwedler in die Bayernhyme ein, um nach dem Gottesdienst bei herrlichen Sonnenschein auf dem Kirchenvorplatz weiter zu feiern.
29 Mädchen und Buben aus der Pfarrei Aschach-Raigering durften das erste Mal die Hl. Kommunion von Kaplan Marvin Schwedler (rechts) empfangen..  (Bild: Alfred Schorner)

Erstkommunion in der Pfarrei Aschach-Raigering

29 Mädchen und Buben aus der Pfarrei Aschach-Raigering durften am Sonntag in der Pfarrkirche St. Josef zum ersten Mal, Jesus im Zeichen des Brotes empfangen. Der Festgottesdienst, unter Zelebration von Kaplan Marvin Schwedler wurde durch die Gesangsgruppe „Csamm Gsunga“ und dem Posaunenchor der Paulanergemeinde Amberg umrahmt. Die Erstkommunionkanten, welche sich in vielen Stunden auf dieses Fest vorbereitet hatten, traten nach der Verkündigung des Evangeliums mit einem Wortspiel am Altar auf. Sie wollten versuchen, den Wortlaut des diesjährigen Leitgedankens „Jesus, du bist das Brot des Lebens“ zu verdeutlichen. Kaplan Schwedler zog anschließend in seiner Predigt einen Vergleich zwischen einer im Spiel angedeuteten normalen Speise ( jeden Tag nur Spagetti) und dem „Brot des Lebens“ . Wenn diese heute erstmals die Hostie empfangen dürfen, begegnen sie Jesus selbst, ganz nah, ganz persönlich. So wie sie beim Fußball trainieren oder ein Musikinstrument üben, kommt auch hier das Entscheidende, man darf die Freundschaft mit Jesus nicht aus den Augen verlieren. Darum seine Aufforderung: mit Jesus zu sprechen, an ihn zu denken und immer wieder zu ihm zu kommen. Man dürfe ihn nicht vergessen, darum die Einladung des Priesters künftig in Ausübung des Ministrantendienstes die Freundschaft mit Jesus zu vertiefen. Somit ist man vorne beim liturgischen Dienst am Altar dabei, man erlebt Gemeinschaft, man macht mit und ganz wichtig „Reinschnuppern ist erlaubt“! Die Eltern bat er ihren Kindern zu helfen die Freundschaft mit Jesus zu leben. Sollte doch nicht nur der Tag der Erstkommunion ein Fest der Freundschaft mit Jesus sein, sondern darüber hinaus. Während sie sich am späten Nachmittag noch einmal zur Dankandacht trafen, durften sie sich am nächsten Tag auf eine Ausflugsfahrt nach Furth im Wald freuen, diesmal mit weiteren 36 Kindern aus der Pfarreiengemeinschaft Am Mariahilfberg.
Die geehrten Mitglieder links OSB Vizepräsidentin Herta Zeiler. (Bild: Josef Popp)

Hohe Auszeichnungen für große Verdienste im Schützengau Amberg

Nicht nur Rechenschaftsberichte standen im Mittelpunkt der jüngsten Zusammenkunft des Schützengaus Amberg. Die Veranstaltung bot auch den würdigen Rahmen, um langjährigen Einsatz zu würdigen, Dank auszusprechen und verdiente Schützinnen und Schützen auszuzeichnen. Insgesamt sieben Persönlichkeiten aus verschiedenen Vereinen wurden dabei mit der Gauehrennadel in Gold geehrt – einer der höchsten Auszeichnungen auf Gauebene. Diese Ehrung wird nicht automatisch für langjährige Mitgliedschaft verliehen, sondern setzt außergewöhnliches Engagement und besondere Verdienste um das Schützenwesen voraus. In der Regel geht ihr eine langjährige Ehrenlaufbahn voraus, die über Auszeichnungen auf Vereins-, Bezirks- und Verbandsebene führt. Entsprechend groß war die Anerkennung für die Geehrten. Mit der Gauehrenmedaille in Gold wurden ausgezeichnet: Josef Popp aus Schmidmühlen, der über 33 Jahre als Schützenmeister wirkte und sich zudem zwei Jahrzehnte als Gaupressewart engagierte. Gisela Hüttner zählt zu den erfolgreichsten Luftpistolenschützinnen im Gau mit zahlreichen Titeln bis hin zur Deutschen Meisterschaft. Peter Hüttner wurde für seine langjährige Tätigkeit als stellvertretender Schützenmeister und Gausportleiter geehrt.Von Diana Hirschau wurden Stefanie Zach, die als Gaujugendleiterin neue Impulse setzte, sowie Peter Zach, langjähriger Leiter des Bogensports, ausgezeichnet. Leopold Sassin (SG Amberg) und Doris Koller-Dockter (FSG Amberg) komplettierten die Reihe der Geehrten. Eine seltene Auszeichnung erhielten Richard Drick und Johann Hollweck aus Wolfsbach mit der Großen Verdienstauszeichnung in Silber des Oberpfälzer Schützenbundes. Beide prägten ihren Verein über Jahre hinweg als Schützenmeister. Die Ehrungen nahmen Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz und Vizepräsidentin Herta Zeiler vor und würdigten das große ehrenamtliche Engagement.


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von links: Kassiererin Evi Koberstein, Beirätin Conny Hübner, Vorstand Gerda Eiber, Beirätin Birgit Erras. (Bild: Gerda Eiber)

Ein aktives Jahr und große Vorfreude: OGV Raigering-Aschach blickt auf 100-jähriges Bestehen

Ein voller Saal und ein prall gefüllter Rückblick: Die Jahreshauptversammlung zeigte, wie lebendig das Vereinsleben ist. Die Vorsitzende Gerda Eiber begrüßte zahlreiche Mitglieder und konnte stolz auf ein ereignisreiches Jahr sowie viele Neuzugänge zurückblicken. Das vergangene Jahr war geprägt von Fachwissen und Geselligkeit. Neben Klassikern wie dem Schmücken des Osterbrunnens und dem Baumschneidekurs setzten Ausflüge Highlights. So besuchten die Gartler die Landesgartenschau in Furth im Wald und das Freilandmuseum Neusath. Auch die nähere Heimat wurde bei einer Besichtigung des Wasserwerks Engelsdorf erkundet und die Kulinarik kam bei einem Gansessen ebenfalls nicht zu kurz. Besonderen Anklang fanden die praktischen Angebote: Die Pflanzentauschbörse sowie der Workshop zur Herstellung von Kräutersalzen. Dass die Mitglieder auch ein Auge für Ästhetik haben, bewies der Fotowettbewerb „Blütenzauber in meinem Garten”, dessen Sieger bei einem gemütlichen Kaffeekranzls gekürt wurden. Nachdem die Kassenführung als tadellos bestätigt und die Vorstandschaft entlastet wurde, standen Nachwahlen auf dem Programm: Birgit Erras und Conny Hübner verstärken ab sofort das Beiratsteam. Der OGV feiert in 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr wurde bereits im Januar mit einem Gottesdienst in St. Josef in Raigering und einem anschließenden Weißwurstessen eingeläutet. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten wird der offizielle Festabend am 25. September 2026 sein, in dessen Rahmen auch die diesjährigen Ehrungen stattfinden. Ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr ist die wunderschön gestaltete Jubiläumsschrift. Diese Chronik lässt die Geschichte des Vereins Revue passieren. Sie dient nicht nur als Rückblick, sondern auch als bleibendes Dokument für das Engagement der „Gartler”. Bevor das große Jubiläum gefeiert wird, stehen bereits die nächsten Veranstaltungen an:24. April 2026: Kaffeekranzl im Sportpark, 9. Mai 2026: Pflanzentauschbörse
Die Gewinner (v.l.): Engelbert Sperber, Oberschützenmeister Markus Böhm, Alexej Urbanovic, Kevin Franke, Hannah Ludwig, Claus Kammholz und Günther Sperber. (Bild: Werner Koller)

Osternester und reichlich Schinken

Für die Schützengesellschaft Kleinraigering war die Preisverteilung des Osterschießens ein gelungener Abend. In der voll besetzten Vereinsgaststätte begrüßte Oberschützenmeister Markus Böhm die Anwesenden und brachte Freude und Dank über 61 Teilnehmer am diesjährigen Osterschießen zum Ausdruck. Wegen der erfreulichen Nachwuchsbeteiligung mit 7 Jugendlichen wurden für sie wieder eigene Gewinnerlisten geführt. Der Tradition gemäß durfte sich jeder Oster-Schütze wieder sein persönliches Nest, gefüllt mit einem großen Stück Schinken, geräucherten Bauernseufzern, Eiern und Osterhasen aussuchen. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte durch Sportleiter Kevin Franke. Sieger auf Meister/Glück Jugend wurden: 1. Jonas Franke 73 R, 2. Luca Falkus 60 R, 3. Andrea Nübler 43 R. Mit dem Luftgewehr gewann Jonas Franke vor Luca Falkus und Andrea Nübler. Die Sieger auf Meister/Glück Schützenklasse waren: 1. Engelbert Sperber 98 97 95 95 R, 2. Michael Klier 25,01 T, 3. Günther Sperber 95 94 93 91 R. Die Besten auf die Festscheibe Schützenklasse waren: 1. Engelbert Sperber 68,06 T, 2. Günther Sperber 68,26 T, 3. Hannah Ludwig 74,81 T. Nach einem großen Dankeschön an die vereinseigenen „Metzger” für die guten Würste und die Vorbereitung der Schinkenstücke, an die Damen für die Zusammenstellung der Nester sowie an die Sportleitung für die zügige Abwicklung und Auswertung der Ergebnisse erfolgte anschließend die Versteigerung weiterer Würste und Osternester durch Auktionator und Jugendleiter Alexej Urbanovic.
Der neu gewählte Pfarrgemeinderat von Aschach-Raigering (von links)Maria Müller, Pfarrer Josef Irlbacher, , Kerstin Püschl, Ludwig Donhauser, Liora Steinl, Thomas Nübler, Vincent Donhauser, Felix Schäffer, Jonas Weiß, Gemeindereferent Anton Rauch, Doris Luber, Sabine Baldauf, Brigitte Müllner, Bettina Birner, Marcel Rubenbauer, Norbert Schwab, Peter Roith.<br><br> (Bild: Alfred Schorner)

Neu gewählter Pfarrgemeinderat Aschach-Raigering nimmt seine Arbeit auf

Bei der Wahl des Pfarrgemeinderates (PGR) am 1. März wurden 15 Frauen und Männer in das Gremium der Pfarrei Aschach-Raigering gewählt. Pfarrer Josef Irlbacher beglückwünschte die Gewählten bei der konstituierenden Sitzung im Pfarrsaal St. Josef. Sie haben in den nächsten vier Jahren die Aufgabe, in allen Fragen, die das pastorale Leben einer Pfarrei betreffen, unterstützend beratend oder beschließend mitzuwirken. Er zeigte sich erfreut, ein vergrößertes Gremium vorzufinden und wertete das als ermutigendes Zeichen für eine lebendige Gemeinde und ein verstärktes Engagement in den kommenden Jahren. Wichtig sei es ihm, so Pfarrer Irlbacher, dass auch die Zusammenarbeit auf der Ebene der Pfarreiengemeinschaft gesucht und gelebt wird. Gemeindereferent Anton Rauch gestaltete ein Element, bei dem sich jedes Mitglied mit seinen Talenten für die Arbeit im PGR zunächst in einem Partnergespräch und dann im Plenum vorstellte. Bei der anschließenden Wahl wurde Kerstin Püschl in ihrem Amt als Sprecherin des PGR bestätigt, zur zweiten Sprecherin wurde Doris Luber gewählt. Arcel Rubenbauer fungiert künftig als Schriftführer. Die Sachausschüsse sollen bei der nächsten Sitzung Ende April besetzt werden. Vorerst galt es den Ablauf der anstehenden Ostertage zu besprechen. Vorrangig war auch das Pfarrfest welches am Sonntag, 3. Mai mit einem Festgottesdienst um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche beginnt. Dabei soll auch die von den Ministranten lang gewünschte Fahne gesegnet werden.
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