Für sein 36jähriges Wirken bei der Mesnervereinigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf Ruhestandspfarrer Konrad Kummer (Mitte) ( von links) Wilhelm Birner, Rudolf Gehr. (Bild: Alfred Schorner)

Pfarrer Konrad Kummer 36 Jahre Regionalpräses der Mesnervereinigung AM-SUL-SAD

Da die Verabschiedung ihres Präses Konrad Kummer durch die Mesnerver-einigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf aus gesundheitlichen Gründen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung nicht stattfinden konnte, machten sich Vorsitzender Rudolf Gehr und Vorstandsmitglied Wilhelm Birner auf den Weg nach Edelsfeld um dies nachzuholen. Durfte doch ihre Gemeinschaft in all den zurückliegenden Jahren den Ruhestandspfarrer als einen ruhigen geistlichen Begleiter erfahren, der immer für „seine“ Mesnerinnen und Mesner da war, der sooft es nur ging bei den Treffen und Versammlungen teilnahm und so aktiv den Regionalverband begleitet und bestärkt hat. Nach dem Volksschulbesuch in Ehenfeld und dem Abitur in Regensburg studierte Kummer Theologie und wurde am 29. Juni 1960 zum Priester geweiht. Nach seinen Jahren als Kaplan in Straßkirchen war er ab 1969 Pfarrer in Pullenreuth. 1989 übernahm er die Pfarrei Poppenricht und löste damit Dekan Edwin Völkl ab, der ihm zugleich als sein Vorgänger im Amt des Regionalpräses für die Mesnervereinigung, ihm dieses mit übergab. Somit kann Pfarrer Kummer, der im Juli 2024 seinen 90. Geburtstag feiern durfte, auf ein 36jähriges Wirken bei der Mesnervereinigung zurückblicken. Grund genug, ein „Herzliches Vergelts“ Gott für den langjährigen ehrenamtlichen Dienst als Präses, zu sagen und ihm ein kleines Präsent zu überbringen. Bleibt noch nachzutragen, dass sein Nachfolger als Regionalpräses der Mesnervereinigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf Pfarrer Herbert Mader ein weitschichtiger Verwandter des scheidenden Geistlichen ist.
Die neu gewählte Vorstandschaft der Mesnervereinigung AM-SU-Ro, SAD (von LInks) Martina Piehrmann, Simone Wonneberger, Wilhelm Birner, Josef Beer, Silvia Büchold, Christian Pechtl, Pfarrer Herbert Mader, Landrat Richard Reisinger, Rudolf Gehr. (Bild: Alfred Schorner)

Rudolf Gehr weiterhin Vorsitzender der Mesner*innen

Rudolf Gehr aus Hausen wird auch die nächsten drei Jahre die Mesnervereinigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf führen. Die Frauen und Männer, deren ehrenamtliche Hauptaufgabe es ist, die Vorbereitung von Gottesdiensten und kirchlichen Feiern, dem Pfarrer beim Anlegen der Gewänder zu helfen, sowie sich um die Bereitstellung von Kerzen, Messwein und Hostien zu kümmern, trafen sich zur Jahreshauptversammlung im Pfarrzentrum Raigering. Gemeinsam besuchten sie zuvor einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder mit Regionalpräses Pfarrer Herbert Mader in Konzelebration mit Pfarrer Josef Irlbacher. In seinem Jahresbericht zog Vorsitzender Rudolf Gehr Resümee über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins. In Erinnerung geblieben ist die Tagesfahrt nach Schwandorf mit Besuch der Felsenkeller und die Kirchenführung in Ammerthal. Glücklich dürfe man sich schätzen, in der Region während eines Kalenderjahres eine Vielfalt von Bergfesten besuchen zu können. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Rudi Gehr aus Hausen zum Vorsitzenden wiedergewählt, seine Stellvertretung übernimmt künftig Silvia Büchold (Pittersberg). Schriftführerin wurde Martina Piehrmann (Hausen), die Kassengeschäfte führt weiterhin Josef Beer (Ebermannsdorf). Als Beisitzer wurden gewählt Simone Wonneberger (Rosenberg) und Wilhelm Birner (Raigering). Christian Pechtl, der kürzlich die Ausbildung zum Katechisten abgeschlossen hat, wurde für seine sorgfältige und pflichtbewusste mehrjährige Vorstandstätigkeit geehrt. Leider musste die Verabschiedung des bisherigen Präses Pfarrer Kummer aus gesundheitlichen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Landrat Richard Reisinger, selbst in kirchlichen Gremien tätig, dankte den kirchlichen Mitarbeitern für ihren Dienst und wünschte ihnen weiterhin viel Freude an ihrer Berufung. Die Jahresplanung 2026 sieht neben den Besuch der vier Bergfeste, einen Ausflug nach Weißenregen und Bad Kötzting sowie ein Treffen in Rottendorf vor.
Die sehr rührige Mesnervereinigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf zog Resümee des abgelaufenen Jahres 2024. (von links) Schriftführer und stv. Vorsitzender Christian Pechtl, Landrat Richard Reisinger, Vorsitzender Rudolf Gehr, Martina Pietermann, Diözesanvorsitzender Robert Feigl, Präses Pfarrer Konrad Kummer. (Bild: Alfred Schorner)

Höhepunkt im Berichtszeitraum der Mesnervereinigung die Süddeutsche Mesnerwallfahrt

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung versammelten sich die Mesnerinnen und Mesner aus dem Raum Amberg, Sulzbach und Schwandorf im Pfarrsaal St. Josef in Raigering. Gemeinsam besuchten sie zuvor einen Gedenkgottesdienst für die verstorbe-nen Mitglieder, mit Präses Pfarrer Konrad Kummer in Konze-lebration mit Ortspfarrer Eduard Kroher. Vorsitzender Rudolf Gehr berichtete über die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres und nannte dabei als Höhepunkt die Teilnahme an der Süddeutschen Mesnerwallfahrt und Pontifikalamt mit Bischof Rudolf Voder-holzer im Regensburger Dom. Verständlicherweise wurden wieder die traditionellen Bergfeste im Amberger Raum besucht, ohne nicht vorher an einem Gottesdienst teilgenommen zu haben. Eine besondere Ehre wurde Pfarrer Konrad Kummer zuteil, der seinen 90. Geburtstag feiern konnte und der Mesnervereinigung bereits 35 Jahre als Präses vorsteht. Dieser bat aber zugleich aus gesundheitlichen Gründen das Amt in jüngere Hände abgeben zu wollen. Schließlich konnte der Vorsitzende mit Frau Martina Pietermann, Aushilfsmesnerin in Hausen eine Neuaufnahme in die Gemeinschaft verzeichnen. Der Vorsitzende der Mesner im Bistum Regensburg und Dommesner Robert Feigl, der auch die Regensburger Mesnerwallfahrt maßgeblich mit organisiert hatte, sprach vom Bild eines wahren Glaubenszeugnis der über 700 Teilnehmer aus dem Süddeutschen Raum. Er bat darum die Gene-ralversammlung auf Diözesanebene am 23. Juni in der Region Cham zu besuchen und an den Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.Landrat Richard Reisinger, der sich gerne immer wieder in die „Wohlfühlrunde der Mesner” einreiht, dankte in seinem Grußwort für deren wertschätzenden Einsatz.

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