Pfarrer Udo Klösel (rechts) und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega hielten den Festgottesdienst zum Patroznium der Dorfkapelle Rückersrieth. (Bild: Peter Garreiss)

Die Ortschaft Rückersrieth feierte ihr Patrozinium zu Ehren des Hl. Laurentius

Ein eindrucksvolles Patrozinium ihrer Dorfkapelle feierte die Ortschaft Rückersrieth. Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega zogen mit den Ministranten Ben und Hannes Bodensteiner in die Kapelle zum Festgottesdienst ein. Mario Hammerl am E-Piano und die drei Querflötistinnen Natalie Hammerl, Monika Rappl und Silke Zettlmeißl gestalteten musikalisch den Gottesdienst mit. Der Gottesdienst war gut besucht in und vor der Kapelle, waren Bänke bei diesen sommerlichen Temperaturen aufgestellt. Roswitha Meißner trug die Lesung und Fürbitten vor. Pfarrer Klösel erinnerte an den Heiligen Laurentius dem diese Kapelle in Rückersrieth geweiht ist. Er war ein römischer Diakon. und starb am 10. August 258 in Rom als Märtyrer. Der Überlieferung zufolge war er von Rom für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig. Er wurde aufgefordert, den Kirchenschatz innerhalb von drei Tagen herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius diesen an die Armen. Er versammelte eine Schar von Armen und Kranken, Verkrüppelten, Blinden, Leprösen, Witwen und Waisen und präsentierte sie als „den wahren Schatz der Kirche“ dem Kaiser. Er ließ ihn deswegen mehrfach foltern und dann auf einem glühenden Eisenrost hinrichten. Aus diesem Grund wird der Märtyrer mit dem Rost als Attribut dargestellt. Gedacht wurde auch der verstorbenen Dorfbewohner und Geistlichen, an Hans-Josef Völkl „Ferdl“, und anderen Verstorbenen. Als Mesner fungierten Alois Meier sowie die Ministranten von der Expositur Etzgersrieth, zu der die Ortschaft Rückersrieth gehört.
Neupriester Michael Steinhilber hielt den Gottesdienst zum Patrozinium mit Pfarrer Udo Klösel. Am Schluss erteilte der Neupriester Steinhilber den Primizsegen.  (Bild: Peter Garreiss)

Kirchenpatrozinium in Rückersrieth

Die schmucke Dorfkapelle in der Ortschaft Rückersrieth ist dem heiligen Laurentius geweiht. Den Gottesdienst zum Patrozinium hielt Neupriester Michael Steinhilber in Konzelebration mit Pfarrer Udo Klösel. Gut besucht war die Messe in der Kapelle und auch außerhalb des Gotteshauses saßen die Gläubigen. Dazu hatte die Dorfgemeinschaft Sitzbänke aufgestellt. Neupriester Steinhilber erinnerte an den Heiligen. „Ich bin Feuer und Flamme!“, so sagen wir, wenn wir von einem Menschen oder von einer Idee begeistert sind. Laurentius, war einer der am meisten verehrten römischen Märtyrer. Er war so von Jesus begeistert, dass er für ihn durchs Feuer ging. Auf einem glühenden Rost erlitt er am 10. August 258 das Martyrium, nachdem alle Versuche, ihn von seinem Glauben abzubringen, gescheitert waren. Als Diakon und engster Mitarbeiter von Papst Sixtus II., der drei Tage vor ihm den Märtyrertod starb, hatte er vorher die Schätze der Kirche, deren Herausgabe Kaiser Valerian forderte, an die Armen verteilt. „Sind wir auch bereit, für unseren Glauben durchs Feuer zu gehen?“, hinterfragte der Geistliche. Bitten wir den Herrn um die Kraft, in den Herausforderungen unserer Zeit den Glauben zu bewahren und für unsere Überzeugung einzustehen. Gemeinsam wurde gebetet und gesungen. Auch die Verstorbenen der Ortschaft wurden ins Gebet einschlossen. Die Lesung trug Hildegard Balk vor. Musikalisch bereichert wurde der Gottesdienst durch Hans-Josef Völkl am Keyboard und Sophia Simon auf ihrer Violine. Am Schluss erteilte Neupriester Michael Steinhilber den Primizsegen. Mesner war Gerhard Uschold und die Ministranten Emily Schnupfhagn und Hannes Bodensteiner alle aus Etzgersrieth, da Rückersrieth zur Expositur Etzgersrieth gehört. „Großer Gott wir loben dich“, stimmten zum Schluss alle ein.


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