Ein eindrucksvolles Patrozinium ihrer Dorfkapelle feierte die Ortschaft Rückersrieth. Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega zogen mit den Ministranten Ben und Hannes Bodensteiner in die Kapelle zum Festgottesdienst ein. Mario Hammerl am E-Piano und die drei Querflötistinnen Natalie Hammerl, Monika Rappl und Silke Zettlmeißl gestalteten musikalisch den Gottesdienst mit. Der Gottesdienst war gut besucht in und vor der Kapelle, waren Bänke bei diesen sommerlichen Temperaturen aufgestellt. Roswitha Meißner trug die Lesung und Fürbitten vor. Pfarrer Klösel erinnerte an den Heiligen Laurentius dem diese Kapelle in Rückersrieth geweiht ist. Er war ein römischer Diakon. und starb am 10. August 258 in Rom als Märtyrer. Der Überlieferung zufolge war er von Rom für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig. Er wurde aufgefordert, den Kirchenschatz innerhalb von drei Tagen herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius diesen an die Armen. Er versammelte eine Schar von Armen und Kranken, Verkrüppelten, Blinden, Leprösen, Witwen und Waisen und präsentierte sie als „den wahren Schatz der Kirche“ dem Kaiser. Er ließ ihn deswegen mehrfach foltern und dann auf einem glühenden Eisenrost hinrichten. Aus diesem Grund wird der Märtyrer mit dem Rost als Attribut dargestellt. Gedacht wurde auch der verstorbenen Dorfbewohner und Geistlichen, an Hans-Josef Völkl „Ferdl“, und anderen Verstorbenen. Als Mesner fungierten Alois Meier sowie die Ministranten von der Expositur Etzgersrieth, zu der die Ortschaft Rückersrieth gehört.