„Achtung Baustelle” - unter diesem Motto stand diesmal die Kirche Kunterbunt.  (Bild: Ann-Kathrin Förderreuther)

Kirche Kunterbunt in Neukirchen

Rund 50 Kinder und Erwachsene machten sich am vergangenen Sonntag auf den Weg zur Evangelischen Kirche in Neukirchen, um gemeinsam die „Kirche Kunterbunt” zu feiern. Das Team rund um Ann-Kathrin Förderreuther, Sandra Übler, Bettina Link, Tina Palecki, Miriam Hering, Carolin Walz und Christin Sperber hatten den Gottesdienst zum Thema „Achtung Baustelle” vorbereitet. Im Mittelpunkt stand ein kleines Theaterstück mit der Botschaft, dass Gott unser Fundament ist, auf dem wir unser Lebenshaus bauen können. Neben Liedern und Gebeten gehören auch die Mitmach-Stationen fest zum Konzept. An verschiedenen Stationen konnten die Familien kreativ werden und die Botschaft auf ganz besondere Weise erleben. Es wurde gemeinsam gebaggert, Kerzenständer betoniert, Häuser aus Legosteinen gebaut und die Kinder konnten zusammen mit ihren Eltern einen kniffligen Schubkarren-Parcour bewältigen. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Familien zum gemeinsamen Essen im Kirchhof eingeladen. In fröhlicher Atmosphäre klang der Vormittag bei Bratwurstsemmeln und leckeren Kuchen aus und bot Zeit für Begegnung, Gespräche und weiteres Miteinander. Die „Kirche Kunterbunt” richtet sich an Familien mit Kindern von 0 bis 12 Jahren und ist offen für alle – unabhängig von Konfession oder Gemeindezugehörigkeit. Der nächste Termin ist der 31. Oktober um 17 Uhr als Gruselkirche mit Deko, Verkleidungen und anschließendem Lagerfeuer im Kirchhof.


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Das Team der „Eine-Welt-Schatzkiste” feiert sein 20-jähriges Jubiläum. (Bild: Carola Helm)

20 Jahre Eine-Welt-Schatzkiste: Ein starkes Zeichen für fairen Handel

Im Rahmen des diesjährigen Pfarrfestes gab es ein bedeutendes Jubiläum zu feiern: Die „Eine-Welt-Schatzkiste“ in Neukirchen blickt auf 20 Jahre erfolgreiches Bestehen zurück. Gegründet wurde der Eine-Welt-Laden einst vom ehemaligen Pfarrer Michael Kneißl, der es sich nicht nehmen ließ, zum Jubiläum als Gast vorbeizuschauen. Im Festgottesdienst stand die Ehrung der Mitarbeiterinnen im Mittelpunkt, die teilweise schon seit der ersten Stunde mit großem Herzblut dabei sind. Helga Niebler, der „Kopf der Truppe“, ließ in einer informativen Ansprache die wichtigsten Meilensteine der vergangenen zwei Jahrzehnte Revue passieren. Als Anerkennung für diesen unermüdlichen Einsatz überreichte Pfarrer Roland Klein ein „blühendes“ Geschenk an Helga Niebler sowie Präsente an das gesamte Team. Das langjährige Jubiläum macht deutlich, wie unverzichtbar das ehrenamtliche Engagement im ländlichen Raum ist. Ohne den freiwilligen Einsatz des Teams wäre der Betrieb des Ladens nicht denkbar. Auch während des anschließenden Pfarrfestes luden die geöffneten Türen der Schatzkiste die Besucher dazu ein, in den fair gehandelten Produkten zu stöbern und durch ihren Einkauf ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Für zusätzliche Begeisterung sorgte ein Glücksrad, bei dem jeder Dreh ein Gewinn war – eine Seltenheit, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte.
Pfr. Roland Klein betet mit den Kindern das Vater Unser. (Bild: Carola Helm)

Pfarrfest trotz Hitze ein voller Erfolg

Die hochsommerlichen Temperaturen stellten die Organisatoren des Pfarrfestes in Neukirchen zwar vor besondere Herausforderungen – der guten Stimmung konnten sie jedoch nichts anhaben. Ganz im Gegenteil: Weil die Kirche an diesem heißen Tag der kühlste Ort weit und breit war, begann das Pfarrfest mit einem bestens besuchten Gottesdienst im angenehm temperierten Gotteshaus. Neben zahlreichen Gläubigen aus Neukirchen konnten auch viele Gäste aus der Nachbarpfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn begrüßt werden. Ebenso feierten viele evangelische Christen aus Neukirchen mit. Unter den Besuchern waren außerdem Altbürgermeister Peter Achatzi, Bürgermeister Christian Beyer sowie die Leiterin des katholischen Kindergartens St. Walburga, Angela Abernathy. Am Nachmittag freuten sich viele seiner „ehemaligen Schäfchen“ über den Besuch des ehemaligen und immer noch sehr beliebten Pfarrers Michael Kneißl, der seit einigen Jahren die Pfarreien Wendelstein und Rednitzhembach leitet. Kneißl war es auch, der vor 20 Jahren den Umbau des ehemaligen Schwesternhauses und den Anbau zum Pfarrheim initiierte und den Eine-Weltladen begründete, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Spontanchor, der den Gottesdienst mit rhythmischen Liedern schwungvoll und stimmungsvoll gestaltete und eine echte Bereicherung war. Pfarrer Klein verstand es in seiner Predigt, auf anschauliche Weise eine Brücke zwischen der Fußball-WM und dem kirchlichen Leben zu schlagen – eine Kombination, die bei den Gottesdienstbesuchern für manches Schmunzeln sorgte. Anschließend verlagerte sich das Geschehen in den schattigen Pfarrgarten, wo das eigentliche Pfarrfest seinen gemütlichen Lauf nahm. Bei Schweinebraten und allerlei Leckereien vom Grill ließ es sich ebenso gut aushalten wie bei Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet. Und weil Pfarrer Klein sein Versprechen aus dem Gottesdienst hielt, durfte sich jedes Kind über ein Eis freuen – wohl die begehrteste „Segnung“ des Tages. Da eine Hüpfburg bei den Temperaturen wohl eher zur Sauna geworden wäre, sorgte stattdessen ein Planschbecken für willkommene Abkühlung. Auch die Spielecke war bei den kleinen Gästen durchgehend gut besucht. Wer Lust auf fair gehandelte Produkte hatte, konnte in der Eine-Welt-Schatzkiste stöbern und einkaufen. Für zusätzliche Begeisterung sorgte ein Glücksrad, bei dem jeder Dreh ein Gewinn war – eine Seltenheit, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte. So wurde das Pfarrfest trotz hochsommerlicher Hitze zu einem rundum gelungenen Nachmittag voller Gemeinschaft, guter Gespräche und fröhlicher Begegnungen. Der katholische Pfarrgemeinderat bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern und freut sich schon auf das nächste Pfarrfest, welches ganz im Zeichen des 100-jährigen Bestehens der Pfarrkirche St. Peter und Paul stehen wird – vielleicht dann bei etwas weniger Sonne, aber ganz bestimmt mit genauso viel Herz!
1. Vorstand Markus Luber (r) ehrte zusammen mit Bürgermeister Christian Beyer (3.v.r.) die Jubilare (v.l.) Uwe Rupprecht, Reinhard Heltner, Günther Engel, Ehrenmitglied Konrad Strack und Daniel Witt. (Bild: Barbara Rupprecht)

Fortuna Neukirchen ehrt verdiente Mitglieder

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung ehrte der Sportkegelclub Fortuna Neukirchen einige Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft. Eine besondere Ehre wurde Konrad Strack zu teil, der zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt wurde. Der gebürtige Bochumer fand in den 1980er Jahren den Weg nach Neukirchen und schloss sich 1985 der Fortuna an. Aufgrund seiner Initiative wurde in den frühen 1990er Jahren nach längerer Durststrecke wieder eine Jugendmannschaft gegründet. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Neben zahlreichen Meisterschaften im Ligenbetrieb, gelangen auch einige große Titel im Einzel. So wurde seine Tochter Angela u.a. Bayerische Meisterin und daraufhin in den Nationalkader berufen. Konrad Strack betreute die Jugend bis zum Ende der 2000er Jahre und sorgte dafür, dass der Verein auch heute noch eine gute Altersstruktur vorweisen kann. Neben seinem Engagement für die Jugend, war er von Beginn an eine feste Größe in seiner Mannschaften, die er als Kapitän immer zuverlässig anführte. Erst vor gut drei Jahren musste „Konni” seine Kegelschuhe an den Nagel hängen, was ihn aber nicht davon abhält, alle Spiele seines Vereins weiterhin live im Keglerheim zu verfolgen. Bis heute ist der bescheidene und humorvolle Bochumer Stammgast wenn die Kugeln rollen. Neben Konrad Strack wurden mit Daniel Witt und Uwe Rupprecht zwei Spieler für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, die einst die Talentschmiede von Konrad Strack durchliefen. Ebenfalls 25 Jahre Mitglied ist Reinhard Heltner. Für seine 45-jährige Treue zum Verein wurde Günther Engel eehrt, der über einige Jahre den Verein als ersten Vorsitzenden führte.
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