(v.l.n.r.): Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik mit den Schülerinnen und Schülern der Praxisklasse sowie Künstlerin Annette Hähnlein, Schulleiter Stefan Müller, Geschäftsleiter der Stadt Wunsiedel Daniel Wolf, Stephan Elbel, Koordinator Berufsorientierung beim bfz, und Albert Sturm, Bauleiter der Firma Roth GmbH, bei der Einweihung der Büste. (Bild: Kristina Wiedel)

Vor der Jean-Paul-Mittelschule gibt es einen neuen Blickfang

Gemeinsam mit zahlreichen Gästen wurde die neue Jean-Paul-Büste feierlich eingeweiht. Entstanden ist sie im Rahmen eines Projekts der Bayerischen Bauwirtschaft zusammen mit der Praxisklasse der Schule. Die Büste wurde als Mosaik in den Schulfarben Blau und Gelb gestaltet. Unter der Leitung der Künstlerin, Annette Hähnlein beklebten und gestalteten die Schülerinnen und Schüler die Büste in vielen Arbeitsstunden. Das passende Fundament entstand ebenfalls als Gemeinschaftsarbeit: Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern fertigte die Baugeschäft Roth GmbH den Sockel an und unterstützte das Projekt mit ihrer fachlichen Erfahrung. Dafür bedankte sich die Schule ausdrücklich bei dem Unternehmen, das sich seit Jahren immer wieder bei gemeinsamen Projekten engagiert. Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik betonte bei der Einweihung: „Mein Dank gilt der Jean-Paul-Mittelschule für die Idee und die Umsetzung dieses besonderen Projekts. Die Schule ist mit ihrer engagierten Schulfamilie etwas ganz Besonderes und das ist keineswegs selbstverständlich. Solche gemeinsamen Projekte zeigen, was möglich ist, wenn Schule, Handwerk und Stadt an einem Strang ziehen. Gleichzeitig leistet die neue Jean-Paul-Büste einen schönen Beitrag zur Geschichte unserer Stadt.” Schulleiter Stefan Müller erinnerte in seiner Ansprache an Jean Paul als den berühmtesten Sohn der Stadt und Namensgeber der Schule. Die Büste solle die Schülerinnen und Schüler täglich daran erinnern, dass große Ideen auch in Wunsiedel ihren Anfang nehmen können. Mit dem Schulmotto und einem Zitat Jean Pauls – „Wer an das Gute im Menschen glaubt, bewirkt das Gute im Menschen.” – wurde die Büste offiziell eingeweiht. Die neue Büste wird künftig dauerhaft vor der Jean-Paul-Mittelschule an ihren berühmten Namensgeber erinnern und zugleich ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Kreativität und die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaft und Stadt sein.
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Kräuterfest in Nagel mit Markt und Aktionen

Mit Marktständen, Kräuterstreifzügen und einem vielseitigen Programm lädt der Natur- und Kräuterdorfverein Nagel am Sonntag, 5. Juli, zum 7. Kräuterfest rund um den See ein. Nach einem Gottesdienst um 10 Uhr im Duft- und Schmetterlingsgarten am See folgen eine kurze Ansprache von Bürgermeister Helmut Voit und Birgit Lenk, 1. Vorstand des Natur- und Kräuterdorfvereins Nagel, sowie das Anböllern durch die Schützen Edelweiß Lochbühl. Der Fest- und Marktbetrieb dauert bis 18 Uhr. Viele Fieranten bieten Blumen und Kräuter, Marmeladen, Honig, Gartenscheren, Gartendeko, Selbstgenähtes, Getöpfertes, Seifen, Schmuck, Hüte und vieles mehr an. Für die Verpflegung gibt es unter anderem Bratwürste, Steaks, BBQ, Suppe, Salate, Fisch, Kräuterschmankerl, Kaffee und Süßes, Mandeln, Zuckerwatte, Waffeln, Eis, Zoigl, alkoholfreie Cocktails und Limos. Der FGV bietet wieder Rudertouren an, die Kräuterfrauen laden zu kurzen Kräuterstreifzügen ein. Im Kräuterhaus gibt es Eis der Wunsiedler Eisdiele „Dolo“, darunter Wildkräutereis und Fichtenspitzeneis. Außerdem stellt dort die junge Künstlerin Olga Bachmutenko ihre Bilder aus. Auf dem Areal rund um den See gibt es neben Didgeridoo auch eine Drehorgel zu bestaunen, zudem ist ein Kettensägenschnitzer in Aktion zu sehen. Für Kinder stehen ein Karussell, Mitmachstationen mit Kräutern und die Möglichkeit zum Filzen bereit. Verschiedene Infostände informieren über Ausflüge, Tiere und Moore. Ein Anlaufpunkt der DKMS zeigt, wie wichtig eine Registrierung zur Stammzellenspende ist. Bei einer Tombola warten zahlreiche Preise, der Erlös des Losverkaufs fließt in die Pflege und Neuanpflanzung der Nagler Kräutergärten. Parkplätze sind in Seenähe ausgewiesen.
Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik (Bildmitte) begrüßt gemeinsam mit einigen Wunsiedler Stadträtinnen und Stadträte zahlreiche Wunsiedler Neubürger beim Theaterfest auf der Luisenburg. (Bild: Andrea Herdegen)

Wunsiedel begrüßt 350 Neubürger mit Empfang auf der Luisenburg

Die Stadt Wunsiedel freut sich über stetigen Zuzug: Im Zeitraum eines Jahres haben sich über 350 neue Einwohner in der Stadt niedergelassen. Um ihnen einen gelungenen Start zu ermöglichen, lud Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik am vergangenen Samstag zum offiziellen Neubürgerempfang auf die Luisenburg ein, pünktlich zum Auftakt der Festspiel-Saison. Viele der neuen Einwohner folgten der Einladung in das Foyer der traditionsreichen Freilichtbühne. Dort erwartete sie nicht nur ein herzliches Willkommen, sondern auch ein Einblick in das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt. Erster Bürgermeister Lahovnik nutzte die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter aus dem Stadtrat bekannt zu machen. „Wir verstehen uns als Gemeinschaft. Wer Fragen oder Anliegen hat, findet bei uns immer ein offenes Ohr”, so der Rathauschef. In seiner Ansprache stellte Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik die Stadt als Ort mit starkem bürgerschaftlichem Engagement und kultureller Strahlkraft vor. Die Luisenburg-Festspiele hervorgegangen aus einem Bürgerengagement – seien das beste Beispiel dafür. Auch das benachbarte Felsenlabyrinth, das erst vor kurzem als „Nationales Naturmonument” ausgezeichnet wurde, verdeutlicht den besonderen Charakter Wunsiedels. Zudem ermutigte der Bürgermeister die Anwesenden, sich zu vernetzen, sich einzubringen und ihre Erfahrungen weiterzugeben. Zum Abschluss stellte Christoph Kaldonek, Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit der Luisenburg-Festspiele das Programm der neuen Saison vor. Unterstützung erhielt er dabei von Schauspieler Manuel Karadeniz, der in diesem Sommer die Hauptrolle des Frank N. Furter in Richard O'Brien's „The Rocky Horror Show” verkörpert. Im Gespräch mit Kaldonek gab Karadeniz persönliche Einblicke in die Produktion und machte den Neubürgerinnen und Neubürgern Lust auf die bevorstehende Eröffnung sowie die neue Spielzeit auf der Luisenburg. Die Gäste erhielten so einen unmittelbaren Einblick in das kulturelle Herz der Stadt und einen Vorgeschmack auf einen abwechslungsreichen Festspielsommer.


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