Thomas Eisenhöfer und seine Bandkollegen gaben ein tolles Konzert (Bild: Heidi Kurz)

Musiker Eisi Eisenhöfer begeistert Königstein mit Abenteuerliedern

„Anders unterwegs“ . So hieß das neue Programm des Musikers und Komponisten Eisi (Thomas) Eisenhöfer aus Fürth. Zum ersten Mal trat er zu dritt im Gasthof zum Hirschen auf. Zusammen mit der Rob Stephan am Akkordeon und Dieter Gleich am Kontrabass sorgte das Trio immer wieder für besondere Momente und Klangerlebnisse. Eisi schreibt seine Lieder selbst. Zuvor erklärte er immer das Erlebnis, das hinter seinen Songs steckte. Viele Abenteuergeschichten, die der Weltenbummler selbst erlebte, verfasste er in englisch. So beschrieb er seine Liebe zur Wildnis Kanadas, das er jährlich bereist. Nicht geheuer war ihm seine erste Begegnung mit den Bären, bemerkte er. Sein Sehnsuchtsort sei ebenso Kreta, daher widmete er der Insel das Lied: „Auf geht`s nach Griechenland“. Die Lust zu Abenteuerreisen kam in vielen Liedern zum Ausdruck. Auch soziale Themen hatte er im Programm: „Ich möchte so gern in Eure G`sichter schaun“ sang er. Das war ein Aufruf gegen Kopfhörer und Handys, mit denen man die Fahrgäste fast ausschließlich in der U-Bahn antrifft. Kürzlich schrieb er dreizehn neue Lieder mit Alltagsgeschichten in fränkischer Mundart. Da ging es vor allem um seine Kindheit in Fürth. Er beschrieb die Kneipe „Gregor“ in Nürnberg, für die er den Titel sang: „Ich hab ein Wohnzimmer g`habt in der Nordstadt“. Gespannt hörten die Gäste in der vollen Wirtsstube zu. Michael meinte: „Mir haben Eisis Geschichten gefallen, wie es zu den Liedern kam“. Claudia gefiel die tolle Stimme von Thomas Eisenhöfer und sein ausgezeichnetes Gitarrenspiel.
VdK OV Königstein, Vortrag (Bild: Doris Lehnerer)

Knochenstark essen – mitten im Leben: Fachvortrag zur Ernährung ab der Lebensmitte

Wie man die Standfestigkeit des Skeletts bis ins hohe Alter bewahrt, stand im Mittelpunkt eines fundierten Fachvortrags, zu dem der VdK Ortsverband Königstein mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) geladen hatte. Unter dem Titel „Knochenstark essen – mitten im Leben“ vermittelte die Referentin, Diplom-Ökotrophologin Maria Mooshammer, praxisnahe Tipps und Empfehlungen, um die Knochendichte durch gezielte Lebensmittelauswahl zu unterstützen. Mooshammer verdeutlichte, dass die Weichen für ein stabiles Skelett bereits am Esstisch gestellt werden. Zentrales Thema war die Deckung des täglichen Bedarfs von 1.000 mg Kalzium. Die Expertin räumte dabei mit dem Vorurteil auf, dass nur Milchprodukte als Quelle dienen. Neben Käse und Joghurt seien auch pflanzliche Kraftpakete wie Brokkoli, Grünkohl und Nüsse sowie kalziumreiches Mineralwasser (> 150 mg/l) unverzichtbare Bausteine im Alltag. Doch Kalzium allein reicht nicht aus. Vitamin D wirkt wie ein ‚Türöffner‘: Ohne dieses Vitamin kann der Körper das Kalzium gar nicht erst aus dem Darm aufnehmen und in die Knochen einbauen. Da der Körper ab der Lebensmitte weniger Vitamin D durch die Sonne bilden kann, sollte man es bewusst über das Essen aufnehmen, zum Beispiel durch fetten Fisch. In Absprache mit dem Arzt können auch Tabletten sinnvoll sein. Ebenso wichtig sei hochwertiges Eiweiß zur Erhaltung der stützenden Muskulatur. Ein besonderes Augenmerk legte die Diplom-Ökotrophologin auf die sogenannten „Knochenräuber“. Zu viel Salz und Phosphate (oft in Softdrinks, Fertigprodukten) fördern die Kalziumausscheidung und schwächen die Knochensubstanz. Ihr Rat für die Küche: „Kräuter statt Salz“.Abschließend unterstrich die Referentin, dass Ernährung und Bewegung Hand in Hand gehen. Die Teilnehmer nahmen wertvolle Impulse mit, um auch in der zweiten Lebenshälfte vital und „knochenstark“ zu bleiben.


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