von links. Helmut Heuberger, Heinrich Merkl, Anita Hastreiter, Günther Haller, Rolf Brödner und Jan Brehm  (Bild: Heidi Kurz)

Imkerverein Königstein gerettet: Neuer Vorsitzender gefunden

Der Imkerverein Königstein startete einen letzten Versuch, einen Vorsitzenden zu finden. Bei der letzten Jahreshauptversammlung im März wurde eine neue Vorsitzende gewählt, die aber bereits wenige Tage später von ihrem Amt zurücktrat. Nun war der Verein ohne Führung. Kürzlich schrieb das Registergericht den Verein an und forderte ihn auf, innerhalb einer Frist von sechs Wochen mitzuteilen, wie es weitergeht: Falls sich kein Vorsitzender findet, wird der Verein aufgelöst und das Vereinsvermögen an den Kindergarten Königstein und Eschenfelden verteilt. Außerdem werden die Geräte des Vereins verkauft. Die Auflösung muss notariell beurkundet werden. 26 Mitglieder mit 90 Bienenvölkern zählt der Verein. „Es wäre sehr schade, wenn sich der Verein auflöst, denn wiederbeleben wird es sich danach kaum“, bemerkte Helmut Heuberger, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg, in der außergewöhnlichen Mitgliederversammlung. Vorsitzender Günther Haller gab zu bedenken, dass der Verein bereits 133 Jahre besteht und er schon vor eineinhalb Jahren seinen Rücktritt ankündigte. Nach längerer Diskussion forderte Martin Haller die Mitglieder auf abzustimmen. Zwei Mitglieder stimmten für die Auflösung, alle anderen waren dagegen. Bei der Abfrage stellte sich niemand als Vorsitzender zur Verfügung, außer nach längerem Zögern Rolf Brödner, der stellvertretende Vorsitzende. Er stellte jedoch die Bedingung, dass er weder die Medikamenten- noch die Futtermittelbestellung übernimmt. „Ich bin 77 Jahre und mache den Vorsitz nur, dass der Verein nicht aufgelöst wird.“, erklärte er. An seiner Stelle wurde Jan Brehm aus Achtel zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Da er das Amt des Beisitzers innehatte, wurde an seiner Stelle Anita Hastreiter einstimmig gewählt.
TSV Sportheim Küche. (Bild: Joachim Meidenbauer)

TSV Königstein erhält neue Edelstahlküche im Sportheim

TSV Königstein setzt mit Unterstützung des Regionalbudgets 2026 ein wichtiges Projekt um. Beim TSV Königstein 1948 e.V. gibt es Grund zur Freude: Die in die Jahre gekommene Küche im Sportheim wurde umfassend erneuert und durch eine moderne, funktionale Edelstahlküche ersetzt. Möglich wurde die Maßnahme durch die Förderung der AG FrankenPfalz e.V. im Rahmen des Regionalbudgets 2026. Das Sportheim des TSV ist seit Jahrzehnten ein zentraler Treffpunkt für Mitglieder, Sportler, Familien und Gäste. Es wurde bereits in den Jahren 1984 bis 1986 mit großem Einsatz der Vereinsmitglieder errichtet. Auch bei zahlreichen weiteren Projekten und Maßnahmen setzt der TSV traditionell auf die Eigenleistung seiner Mitglieder. Aus der Bauzeit des Sportheims stammte auch die bisherige Haushaltsküche. Nach nahezu 40 Jahren war eine Erneuerung dringend erforderlich. Die alte Küche entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Funktionalität, Belastbarkeit und Hygiene. Mit der neuen Edelstahlküche steht dem TSV nun eine zeitgemäße und robuste Lösung zur Verfügung, die insbesondere bei Veranstaltungen, Vereinsfeiern und im laufenden Sportheimbetrieb deutlich bessere Möglichkeiten bietet. Die Küche wurde mittlerweile fertiggestellt und in Betrieb genommen. Mit dem neuen Dampfgarer und der neuen Geschirrspülmaschine in Gastronomiequalität wird effizientes und vereinfachtes Arbeiten in der Küche ermöglicht. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Projekt mit Unterstützung des Regionalbudgets umsetzen konnten“, so der TSV Königstein. „Die neue Küche ist eine Investition in die Zukunft unseres Sportheims und damit auch in das Vereinsleben in Königstein.“ Der TSV Königstein bedankt sich ausdrücklich bei der AG FrankenPfalz e.V. für die Förderung im Rahmen des Regionalbudgets 2026. Durch diese Unterstützung konnte ein seit vielen Jahren bestehender Bestandteil des Sportheims modernisiert und für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden.
24 Radler unterwegs bei Niederärndt. (Bild: Karin Hiltel)

Gemeinsam Radeln auf dem Simultankirchen Radweg Route 3 am 15. August 2026

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich am Kirchweih-Samstag, 15. August 2026 insgesamt 24 Radler auf dem Weg, um gemeinsam die Route 3 des Simultankirchenradwegs zu erkunden. Start war um 9 Uhr an der St. Laurentius Kirche in Kürmreuth, der Simultankirche des Jahres 2026. Nach einem kurzen Segen in der Kirche führte die rund dreieinhalbstündige Tour über Niederärndt, Edelsfeld, Holnstein, Eschenfelden und Königstein zurück nach Kürmreuth. Natürlich wurde an jeder Simultankirche Halt gemacht und die Kirchen besichtigt. Pfr. Ahnert erzählte gerne etwas über die St. Stephanus Kirche in Edelsfeld. Florian Rieger von der evang. Kirchengemeinde Eschenfelden wusste vieles Wissenswertes zu der St. Joseph Kirche in Niederärndt und der St. Georg Kirche in Königstein. Die Organisatorin der Radltour, Kirchenvorsteherin Karin Hiltel konnte einige Anekdoten zu den Kirchen beitragen. Bei hochsommerlichen Temperaturen war eine Pause mit Getränken und Obst im evang. Gemeindehaus in Eschenfelden sehr willkommen. Anschließend führte Florian Rieger durch die Corpus Christus Kirche in Eschenfelden, eine von noch drei aktiven Simultankirchen auf der ca. 26 km langen Route 3. Gegen 12.30 Uhr erreichte die Gruppe wieder wohlbehalten und durstig Kürmreuth. Eine gemeinsame Einkehr im Gasthof Zur Post mit Kirwatreiben und Baumaufstellen rundete den gelungenen Ausflug ab. Alle waren sich einig, dass gemeinsames ökumenisches Radeln über Gemeindegrenzen hinweg verbindet und Spaß macht. Unter www.simultankirchenradweg.de können 10 verschiedene Routen in der ganzen Oberpfalz erkundet werden. Nachahmung empfehlenswert!


Weitere Artikel

north