Kinder sammeln für ihre Altersgenossen die arbeiten müssen und nicht zur Schule gehen können
Den Gottesdienst am Sonntag feierte Pfarrer Udo Klösel mit den Sternsingern und den Gläubigen in der Expositur-Kirche St. Georg in Etzgersrieth. Dabei nahm er auch die Dreikönigsweihe mit Kreide, Weihrauch, Wasser und Salz vor. Mit dem geweihten Wasser segnete der Priester die Gläubigen. Am Ende der Messfeier sandte er die Ministranten als Sternsinger in festlich gekleideten Gewändern aus. Zuvor erteilte er ihnen noch den Segen. Pfarrer Klösel dankte den Sternsingern für ihren Einsatz sowie allen Spendern. An zwei Tagen waren sie in Gruppen in Begleitung unterwegs. Am Sonntag, 4. Januar in Rückersrieth, Niederland, Pfaffenrieth und Uchamühle. Am Dreikönigstag in der Ortschaft Etzgersrieth. Mit einem Spruch brachten sie Segen in die Häuser und Wohnungen, dass Gott ihnen Frohsinn, Frieden und Einigkeit verleihe. An die Haustüren wurde der Aufkleber mit den Segensspruch: 20*C+M+B+26 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) angebracht. Als Weise aus dem Morgenland baten sie als Kaspar, Melchior und Balthasar um eine Spende für das Kindermissionswerk. Das Thema der diesjährigen Sternsinger-Aktion 2026 lautet „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit”, mit einem Fokus auf Bangladesch, um Kinderrechte auf Bildung zu stärken und gegen ausbeuterische Kinderarbeit zu kämpfen. Die Sternsinger sammeln Spenden, um Kinder dort zu unterstützen, die arbeiten müssen, statt zur Schule zu gehen, und machen auf die Situation in Ländern wie Bangladesch aufmerksam, wo viele Kinder unter gefährlichen Bedingungen arbeiten. Die Sternsinger der Expositur Etzgersrieth mit Ben Bodensteiner, Alica Picka, Jakob Meier, Hannes Bodensteiner, Laura Sauer und Emily Schnupfhagn haben dieses Jahr insgesamt 1.244 Euro gesammelt.