Wehrüberquerung und Stromschnellen erforderten einiges Geschick bei der Kanutour der Sparte Tischtennis des TB Jahn Wiesau auf der Eger in Tschechien. (Bild: Markus Schäffler)

Mit dem Paddel durchs Ferienabenteuer – Tischtennissparte auf Kanu-Tour

Was macht die Sparte Tischtennis des TB Jahn Wiesau, wenn sie mal nicht am Tisch steht? Richtig – sie tauscht den Schläger gegen das Paddel! Mitte August wagten sich acht Erwachsene und sechs Schüler aufs Wasser: Die Kanu-Tour 2025 führte von Nebanice bis Sabina auf der Eger in Tschechien. Bei bestem Sommerwetter und angenehmer Wassertemperatur warteten 17 abwechslungsreiche Kilometer. Flotte Strömung, kleine Stromschnellen und die Überquerung eines Wehrs verlangten volle Konzentration – und sorgten zugleich für jede Menge Spaß. Routiniert begleitet wurden die Wiesauer von Kanu-Guide und Rettungsschwimmer Thomas Mauersberger, der nicht nur die Boote stellte, sondern auch wertvolle Tipps für Technik und Routenführung parat hatte. Besonderer Wert wurde auf Sicherheit gelegt: Jeder der sechs Schüler fuhr gemeinsam mit einem Erwachsenen im Boot. Spartenleiter Markus Schäffler unterstützte die Tour als Rettungsschwimmer und Mitorganisator. Wie es sich inzwischen als „Klassiker” etabliert hat, durfte auch dieses Mal ein unfreiwilliges Bad nicht fehlen: Ein Dreier-Kanu kenterte zur allgemeinen Belustigung. Doch dank Schwimmwesten und helfender Hände blieb alles bei einem erfrischenden Erlebnis. Am Ende kamen alle 14 Teilnehmer zufrieden und trocken (zumindest die meisten) am Ziel in Sabina an – und ließen den Tag bei einer gemütlichen Einkehr ausklingen. Die Natur am Fluss bot zudem eindrucksvolle Erlebnisse. Eine Schildkröte sonnte sich seelenruhig am Ufer und ließ die Boote unbeeindruckt vorbeiziehen. Spannender wurde es, als ein männlicher Schwan mit erhobenen Flügeln sein Revier und seine Familie verteidigte. Für die Paddler ein kurzer Moment voller Respekt – und ein weiteres Stück Abenteuer, das die Tour unvergesslich machte. Das Fazit: Gemeinschaft, Natur und Abenteuer – eine perfekte Mischung! Oder wie es ein Schüler nach der Tour zusammenfasste: „Das war fast wie Tischtennis – nur mit mehr Wellen!”
Die Abordnung der Feuerwehr Waldsassen mit den tschechischen Kameraden in Eger. (Bild: Florian Müller)

Wechsel in der Führung bei der Egerer Feuerwehr

Traditionell an Heiligabend besuchte eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen die diensthabende Mannschaft der Berufsfeuerwehr in Eger. Die beiden Institutionen pflegen seit mehr als 20 Jahren bereits eine gute und enge Zusammenarbeit. Im vergangenen Jahr standen beispielsweise zwei gemeinsame Übungen an: Einmal fuhren die Klosterstädter nach Tschechien, um die historischen Dachstühle am Egerer Marktplatz zu besichtigen. Sollte es dort einmal brennen, wären die Waldsassener auch mit im Einsatz. Auch die „Hasici” - wie die Feuerwehr in Tschechien heißt, war zu einer Übung in Waldsassen. Gemeinsame Einsätze gab es dieses Jahr keine zu verzeichnen. „Es war für uns ein ruhiges Jahr”, so der Waldsassener Kommandant Tobias Tippmann. Die Kameraden in Eger konnten dies nur so bestätigen, auch für sie verlief das Einsatzjahr 2024 ohne größere Ereignisse. Im Gespräch zur Mittagszeit tauschten sich die Brandschützer meist auf Englisch über die verschiedensten Themen aus. Nicht immer ging es dabei aber um die Feuerwehr. Eine größere Nachricht gibt es aber auf tschechischer Seite zu verkünden. Martin Tomášek, bis jetzt Kommandant der Berufsfeuerwehr Eger und den Waldsassener bestens bekannt, wird neuer Direktor der Feuerwehren rund um Eger. Ab Jahreswechsel gibt es dann demzufolge auch einen neuen Kommandant in Eger. An der Zusammenarbeit soll das aber nichts ändern: „Wir planen wieder gemeinsame Übungen, unter anderem die Verlegung einer Schlauchstrecke in die Egerer Altstadt sowie eine gemeinsame Atemschutzübung in Waldassen”, so Kommandant Tobias Tippmann.


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