Reiter beim Leonhardiritt in Beidl Pfingsten 2008 (Bild: Alois Bauer)

Tradition lebt beim Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Beidl wieder auf

Beidl – Anlässlich des 125-jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Beidl wird am Pfingstmontag, den 25. Mai, eine lange währende Tradition neu belebt: der Leonhardiritt. Erstmals seit Pfingsten 2008, als anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Soldaten- und Reservistenkameradschaft in Beidl ein Leonhardiritt stattfand, zieht die festliche Reiterprozession wieder durch die Fluren rund um den Ort. Im Mittelpunkt des traditionsreichen Festes steht der christliche Glaube, der sich insbesondere im feierlichen Ablauf und dem Segen für Reiter und Pferde widerspiegelt. Der Tag beginnt mit einem festlichen Gottesdienst, bei dem die Gemeinde gemeinsam zusammenkommt, um das Jubiläum der Feuerwehr gebührend zu begehen. Im Anschluss formiert sich der Leonhardiritt, der von einem Kreuz sowie drei Reitern angeführt wird, die die Standarten der ehemaligen politischen Gemeinden Beidl, Schönficht und Lengenfeld tragen – ein Symbol für die Verbundenheit und das geschichtliche Erbe der Region. Hinter diesen vorausreitenden Standartenträgern folgen mehrere Festwagen mit den Ehrengästen des Jubiläums, die den Umritt in würdiger Begleitung gestalten. Ein besonderes Highlight ist der Festwagen mit den vier Ältesten der Pfarrei. Traditionell nehmen diese stets einen Ehrenplatz ein; in diesem Jahr sitzen die beiden ältesten Herren und die ältesten Frauen der Pfarrei Beidl zusammen in einem liebevoll geschmückten Landauer der ehem. Pfarrei Beidl, was die Wertschätzung für die langjährigen Gemeindemitglieder unterstreicht. Der Umritt selbst erstreckt sich über knapp vier Kilometer und führt durch die Fluren rund um Beidl. Dabei genießen Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen die einzigartige Szenerie und spüren die tiefe Verwurzelung des Brauchtums in der lokalen Gemeinschaft. Nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt findet ein weiterer Höhepunkt statt: Weihbischof Graf erteilt am Leonhardialtar den feierlichen Segen für Reiter und Pferde. Dieser Moment verbindet Glauben, Tradition und Gemeinschaft auf besondere Weise und symbolisiert den Schutz, den der Heilige Leonhard den Tieren und ihren Besitzern zukommen lässt. Das Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr Beidl geht vom 22. bis 25. Mai. Neben dem festlichen Höhepunkt des Leonhardiritts am Pfingstmontag erwartet Besucher ein vielfältiges Programm, das das Engagement und die Geschichte der Feuerwehr in den Mittelpunkt stellt. Mit der Wiederbelebung des Leonhardiritts zeigt die Freiwillige Feuerwehr Beidl eindrucksvoll, wie lebendige Traditionen auch nach vielen Jahrzehnten ihre Bedeutung behalten und Gemeinschaft stiften können. Das 125-jährige Bestehen wird so zu einem Fest der Erinnerung, des Glaubens und der gemeinsamen Freude am kulturellen Erbe. Alle Pferdeliebhaber, Reiter und Pferdekutschen sind eingeladen, sich am Umritt zu beteiligen. Weitere Infos bei Peter Preisinger unter Telefon 0160/91 00 92 00 oder unter www.Beidl.net und auf Instagram.
Die geehrten Mitglieder des OWV Beidl bei der Jahreshauptversammlung 2026 zusammen mit Vorsitzenden Martin König und Bürgermeister Lothar Müller. Von links Edmund Wittmann (50 Jahre), Theresia Näger (50 Jahre), Gerda Helm (15 Jahre), Martin Kahl (40 Jahre), Ruth Friedl (25 Jahre) Irmgard Dietz (40 Jahre). (Bild: Wolfgang Jäger)

Martin König weiterhin an der Spitze des OWV Beidl

Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr mit vielen Aktivitäten konnte der OWV Beidl bei seiner sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung zurückblicken. Vorsitzender Martin König führte in seiner bekannt launischen Art und Weise durch das Programm. Er erinnerte an vielerlei Veranstaltungen wie etwa das Aufstellen des Maibaums, die Aktion Rama-Dama, die Emmaus-Wanderung, das Abbrennen des Johannisfeuers, das Weinfest, die traditionelle Wallfahrt nach St. Quirin und die Dorfweihnacht. Spezielle Angebote gab es auch für die Kinder und Jugendlichen des Vereins. So wurde für sie und mit ihnen ein eigener Kindermaibaum aufgestellt, die Kinder steckten und ernteten Erdäpfel und durften beim Abfischen des Sulzteichs selbst Hand anlegen. Angeschafft wurden auch zwei neue Wandertafeln. Einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege gab Naturschutzwart Wolfgang Jäger. Er berichtete über fünf Pflegemaßnahmen an schützenswerten Flächen. Gewinner der Pflegemaßnahmen ist neben der Natur auch die Vereinskasse des OWV, die durch Zuschüsse der Regierung der Oberpfalz aufgestockt werden konnte. Nach einem geordneten Kassenbericht von Katharina Schwägerl nahm Ortsvorsitzender Martin König, die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Der scheidende Bürgermeister Lothar Müller betonte in seinem Grußwort den Zusammenhalt im Verein und der gesamten Dorfgemeinschaft sowie seine enge Verbundenheit mit dem OWV über seine komplette gesamte Amtszeit hinweg. Er sei immer gerne nach Beidl gekommen und werde dies auch in Zukunft tun. Die anschließenden Neuwahlen erbrachten keine größeren Veränderungen in der Vorstandschaft. Martin König steht also weiterhin an der Spitze des Vereins. Erfreulich ist, das sich vier jüngere Personen als Beiräte zur Mitarbeit bereiterklärten. Zum Abschluss der Veranstaltung ließ Michael Vollath das Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr mit einem Fotorückblick noch einmal Revue passieren.
Festleiter Michael Vollath informiert über das bevorstehende 125-jährige Jubiläumsfest der Feuerwehr Beidl (Bild: Alois Bauer)

Ein Fest wirft seine Schatten voraus

Die Freiwillige Feuer Beidl feiert zu Pfingsten ihr 125-jähriges Gründungsfest. Festleiter Michael Vollath berichtete bei der Generalversammlung der Feuerwehr über die bereits erledigten und vor allem über die noch anstehenden Aufgaben. Die Schirmherrschaft soll auf Wunsch des amtierenden Bürgermeisters Müller der neu gewählte Bürgermeister übernehmen. Da kurz vor dem Fest die Kommunalwahlen stattfinden ist abzuwarten, wer denn zum 1.Bürgermeister gewählt wird. Bereits im letzten Jahr wurde der Festplatz trockengelegt und die Brücke zum Parkplatz neu angelegt. Ab jetzt ist jeweils Mittwoch treffen zum Herrichten verschiedenster Accessoires. Helfer sind gerne willkommen. Gespräche wegen Sicherheit wurden bereits mit der Gemeinde, der Polizei und einer Firma für Sicherheitsdienste geführt. Aufträge für die Bereitstellung von Festzelt, Essen und Getränke wurden bereits vergeben. Michael Vollath lud die ganze Bevölkerung von Beidl und Umgebung ein, im Vorfeld zur Vorbereitung und natürlich beim Fest dabei zu sein. Das Fest wird vom 22. Mai bis 26. Mai stattfinden. Folgender Fest-Ablauf ist geplant: Freitag: DJ-Abend mit Chris Rodrigez und Feier und Eis, Samstag: Abholung der ehemaligen Festbraut aus Plößberg und aus Schönkirch und der amtierenden Festbraut Alena aus Beidl begleitet von der Blaskapelle Großkonreuth. Anschließend Festkommers mit Ehrungen. Ab 20:00 spielen die Hulzstoß Boaum und ab 22:00 die Saustoimusi. Der Sonntag beginnt mit einem Festgottesdienst und Fahnenweihe. Ab 14:00 setzt sich der Festzug in Bewegung. Abends spielt die Livemusik s´ i-düpferl. Der Montag beginnt mit einem Feldgottesdienst. Diesmal mit Weihbischof Dr. Josef Graf. Anschließend Leonhardiritt ca. 4 Km durch die Fluren von Beidl. Alle Pferde und Kutschen sind zum Umritt eingeladen. Weihbischof Dr. Josef Graf wird die zum Abschluss segnen und es werden Erinnerungsgeschenke verteilt. Nachmittags findet noch der Beidler 5 Kampf statt. Abends klingt das Fest mit Bavarian Music Monday mit Oszkar, Anja Bavaria und Los Brudalos aus. Weitere Info´s und Anmeldeformulare finden Sie auf www.beidl.net.


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Christbaumversteigerung des OWV-Beidl im Busl-Hof mit Versteigerer Martin König, und Michael Vollath sowie Stafan Franz. (Bild: Alois Bauer)

Beidl: OWV Christbaumversteigerung

Bis auf den letzten Platz war wieder der Saal des OWV-Beidl zur Christbaumversteigerung gefüllt. Diesmal im Eventstadl im Buslhof. Die Vereine von Beidl und Schönficht wechseln sich im jährlichen Turnus ab. So kommt jeder Verein alle 6 Jahre in den Genuss als Veranstalter tätig zu sein. Der Versteigerer und Vorstand des OWV-Beidl, Martin König hatte über 2 Stunden lang alle Hände voll zu tun um die dargebotenen Sachen möglichst gewinnbringend an den Mann oder Frau zu bringen. Der Versteigerer ist natürlich die wichtigste Person. Er soll klug versteigern, so dass möglichst viel Geld in die Vereinskasse kommt. Mit Absicht werden erst mal Brotzeiten mit Bier oder Wein versteigert, um ein lockere Atmosphäre zu schaffen. Dann sitzt auch der Geldbeutel lockerer, was auch Sinn der Sache ist. Die Einnahmen aus der Christbaumversteigerung werten den Kassenstand des jeweiligen Vereins erheblich auf. Versteigert werden allerhand gebräuchliche und genussvolle Sachen. Brotzeiten und Gutscheine etwa von einer Zoiglstube erfreuen sich besonderer Beliebtheit und treiben die Preise in die Höhe. Es gab auch gefrorenes Wild oder einen Gutschein für ein fertig gebratenes Spanferkel zu ersteigern. Es gab noch viele weitere wertvolle Gutscheine zu ersteigern; wie z.B. Brot aus dem Beidler Backofen über eine Saison oder Verzehrgutscheine vom Kooperatorenhaus. Den Hauptpreis, die Spitze hat in diesem Jahr die Feuerwehr Schönficht ersteigert. In diesem Jahr wird der OWV aus dem Erlös mit einem Teil der Einnahmen das Spendenaufkommen aus der Dorfweihnacht auf gestockt, welches Fr. Dr. Schraml für Ihre Arbeit in Tansania „Feuerkinder“ übergeben wird.
Einen Betrag von 500,-- € überreichte Monika Jäger im Namen des Kath. Landvolks an Frau Recht vom Hospiz Sankt Felix in Neustadt/WN.  (Bild: Egon Giehl )

Landvolk Beidl/Stein tief beeindruckt vom Hospiz Sankt Felix in Neustadt/WN

Auf großes Interesse bei den Mitgliedern des Kath. Landvolks Beidl/Stein stieß der Besuch des Hospiz Sankt Felix im ehemaligen Krankenhaus Neustadt a.d. Waldnaab. Wenn auch die meisten Menschen die letzten Wochen und Tage ihres Lebens zu Hause in vertrauter Umgebung verbringen möchten - oftmals lässt sich dies wegen der Schwere der Erkrankungen nicht realisieren. Das Hospiz Sankt Felix bietet in einem solchen Fall einen Ort der Geborgenheit, an dem selbstbestimmtes und würdevolles Leben und Sterben möglich ist. Ein multiprofessionelles Team kümmert sich in stets friedvoller und freundlicher Atmosphäre um die Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen, um ein Höchstmaß an Lebensqualität zu erhalten. Dabei steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen in seiner letzten Lebensphase ganz im Mittelpunkt des Tuns der Mitarbeiter. Die Einrichtung bietet Zeit für die körperliche und seelische Betreuung, Zeit für die Pflege, Zeit zum Zuhören, Zeit zum Lachen, Zeit zum Weinen sowohl für Patienten wie auch für deren Angehörige. Eine mehr als segensreiche Einrichtung für die Menschen unserer Region - davon waren die Mitglieder der Landvolkgruppe überzeugt und tief beeindruckt. Im Namen der Gruppe überreichte Monika Jäger deshalb eine Spende von 500,-- € an Frau Recht von der Einrichtung bedankte sich für das wertvolle Wirken an diesem Ort der Geborgenheit.
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