Der Obst- und Gartenbauverein Eschenfelden u. U. hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt. Die Mitglieder folgten gespannt den Berichten des scheidenden Vorstands und brachten sich anschließend engagiert in den Wahlprozess ein.
Nach der Begrüßung der Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden Susanne Utz konnte dieser erneut auf eine steigende Mitgliederentwicklung verweisen. Im Geschäftsjahr 2025 hat der Verein 17 Mitglieder gewinnen können und zählt derzeit 126 Mitglieder.
Nach der Zusammenfassung der Ereignisse erläuterte Kassier Claudia Hieltel in Auszügen den Kassenbericht. Der Bericht der Kassenprüfer war ohne Beanstandungen und der Vorstand wurde einstimmig von der Versammlung entlastet.
Unter der Leitung von Bürgermeister Hermann Mertel fanden die Neuwahlen statt mit folgenden Ergebnissen: Die erste Vorsitzende Susanne Utz verabschiedete sich nach 8 Jahren in der Vorstandschaft und legte ihr Amt nach vier Jahren nieder. Nicht mehr zur Wahl stellten sich auf nach 39 Jahren auch Beisitzerin Helga Hölzl davon 32 Jahre Kassier, nach 28 Jahren Lieselotte Schwemmer, davon 8 Jahre Schriftführerin und Leni Knahn nach 24 Jahren davon war sie 16 Jahre 1. Vorstand. Die vier Damen wurden für ihre erbrachten Leistungen mit einem Blumengruß zum Abschied gewürdigt.
Bei den Neuwahren kürten die Mitglieder Irmgard Leißner aus Eschenfelden als neue Vorsitzende. Die bisherige Stellvertreterin Meike Hauenstein, ebenso der Kassier Claudia Hieltl und Beisitzerin Cornelia Uebler wurden bestätigt. Das Amt als neue Schriftführerin übernimmt Petra Pöllinger. Als neue Beisitzer wurden gewählt Nadin Keller, Miriam Rögner und Jochen Böttcher. Die bisherigen Kassenprüfer Ingrid Frauenknecht und Gerhard Pillhofer wurden bestätigt.
Zudem freute sich der Verein über Mitglieder, die seit vielen Jahrzehnten dem Verein die Treue halten. Mit der Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Marga Gebauer, Christine Scharrer und Friedemann Wilhelm geehrt. Die Ehrennadel in Gold für 50 Jahre ging an Hans Meidenbauer.
Gastrednerin Michaela Kopp, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege hielt einen Vortrag über das Thema „Hoch hinaus-Das Hochbeet“. Das Hochbeet steht immer mehr im Interesse der Selbstversorger. Hochbeete eignen sich ideal für kleine Gärten oder für Menschen, die eine rückenschonende Arbeitsweise bevorzugen. Sie lassen sich vielseitig bepflanzen und schützen vor Bodenschädlingen wie zum Beispiel mit einem Drahtgewebe vor Wühlmäusen und Anbringung eines Kupferdrahtes am Rand des Hochbeetes vor Nacktschnecken. Sie können das ganze Jahr über genutzt werden, da Wärme gut gespeichert werden kann, sogar mit einer Abdeckung kann schon kurz vor dem Frühjahr Salat angepflanzt werden und ermöglicht auch Anbau von Wintergemüse. Die richtige Befüllung des Hochbeets mit Schichten aus organischen Materialien sorgt für gesundes Wachstum und hohe Erträge.
Bürgermeister Hermann Mertel würdigte den alljährlichen Beitrag des Gartenbauvereins zur Verschönerung des Ortsbilds und den zahlreichen Besuch der Spielenachmittage für Jung und Alt.
Der neu gewählte Vorstand blickt optimistisch in die Zukunft und plant bereits zahlreiche Aktivitäten für das kommende Vereinsjahr und lädt alle interessierten Mitglieder herzlich ein, sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen und die vielfältigen Angebote zu nutzen.