Mit einer Plätzchenback-Aktion brachte die Kolpingsfamilie von St. Josef am Sonntagnachmittag im Pfarrheim Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern zusammen. Eingeladen waren auch Buben und Mädchen der jüdischen Gemeinde, die aber leider am Sonntagnachmittag wegen ihres Religionsunterrichts Schulpflicht hatten. Reinhold Birner ging es vor allem darum, die Integration zu fördern und zu beweisen, dass es viele Migrantenfamilien gebe, die sich in den deutschen Arbeitsmarkt eingegliedert hätten. Den Kindern, auch den muslimischen, wollte er fern deren Heimat die Vorweihnachtszeit näherbringen.
Dazu hatten Siglinde Kurz, Hildegart Sichert und Kolping-Chef Karl Zitzmann mit den Kindern Teig für Spritzgebäck und Kokosmakronen vorbereitet. Hinterher wurden die Backbleche geleert. Die Kleinen kamen mit ihren Eltern aus Weiden sowie Altenstadt und hatten ihre helle Freude am Plätzchenbacken-Nachmittag, vor allem auch an den vielen Schoko-Nikoläusen, die auf dem Tisch aufgebaut waren. „Wir wollen Vorurteile abbauen”, sagte Zitzmann.