Bei bestem Wetter erkundete der CSU-Ortsverband Hammerweg den Stadtteil per Fahrrad. Ziel der Tour: zuhören, Probleme erkennen und direkt mit Bürgern ins Gespräch kommen. Ortsvorsitzender Nikola Vranješ startete die Runde, begleitet von Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler sowie weiteren Kommunalpolitikern. Schon zu Beginn wurde deutlich, worum es geht: nah dran sein. Zeitler betonte die Bedeutung solcher Vor-Ort-Termine, um konkrete Anliegen aufzunehmen. Ein erstes Beispiel lieferte ein zu hoher Gartenzaun, der die Sicht beim Ausfahren behindert – eine Lösung steht noch aus. Auch größere Fragen kamen zur Sprache. Am Ende des Hammerwegs sorgten Bauschutt-Ablageflächen für Diskussionen. Zeitler stellte die Effizienz der bisherigen Praxis infrage. Am Spielplatz in der Adalbert-Stifter-Straße überwog dagegen die Vorfreude auf die neue Anlage. Kritik gab es am Radweg entlang des Herbstaugrabens, der bei schlechtem Wetter kaum nutzbar ist. Sicherheitsprobleme beschäftigten viele Anwohner: Zu enge Gehwege durch parkende Autos, zu schnelles Fahren im Turnerweg. Forderungen nach klaren Regeln und Tempo 30 wurden laut. Auch Konflikte im Grünen wurden angesprochen, etwa durch freilaufende Hunde. Hier steht eine strengere Leinenpflicht im Raum. Am Turnerbund-Gelände zeigte sich Stillstand, während daneben neue Tennisplätze entstehen – ein Zeichen für mögliche Entwicklung.