Zum zweiten Mal fand Anfang August die Deutsche Meisterschaft im Lichtschießen statt – die höchste Meisterschaft, die es im Lichtbereich gibt. Gleich zwei Mitglieder der Burgschützen Ebermannsdorf schafften es, sich zu qualifizieren und in Frankfurt an den Start zu gehen.
Bereits Freitagnachmittag ging die Fahrt los. Gut gelaunt machten sich die beiden Lukas gemeinsam mit ihren Vätern und den Betreuern auf den Weg.
Entgegen den Erwartungen begrüßte die Schützen am nächsten Tag jedoch erstmal nicht strahlender Sonnenschein, sondern strömender Regen. Durch diesen ging es für Lukas mit seinem Lichtgewehr zuallererst zur Sportgerätekontrolle. Kurz darauf strahlte die Sonne vom Himmel.
Als Nervosität und Anspannung ihren Höhepunkt erreichten, war es auch schon so weit. Das Signal für den Start der Probezeit wurde gegeben und Lukas machte seinen ersten Schuss auf einer Deutschen Meisterschaft. Gleich darauf fielen auch Schuss Nummer zwei, drei und vier und Lukas war im Wettkampf angekommen. Nervenstark zeigte er sein Können und konnte am Ende mit 175 Ringen seine Trainingsergebnisse bestätigen. Damit erzielte er Platz 15 von 111 Teilnehmern in seiner Altersklasse.
Den Rest des Tages verbrachte die Gruppe dann damit, Frankfurt am Main zu erkunden und den Verkehr auf dem Wasser zu beobachten. Abends ging es dann zurück ins Hotel, schließlich stand am nächsten Tag noch der Wettkampf für den zweiten Lukas an.
Und so führte der Weg Sonntagmorgen erneut auf die Schießanlage und zur Sportgerätekontrolle – diesmal jedoch mit der Lichtpistole und bei strahlendem Sonnenschein von Beginn an. Dementsprechend war es dann auch in der Halle sehr warm, wovon sich Lukas jedoch nur wenig beeindrucken ließ.
Die Nervosität war eine andere Sache. Doch das viele und fleißige Training im Vorfeld zahlte sich aus – nach dem Probeschießen war Lukas voll im Wettkampf und zeigte sein Können. Am Ende reichte es für 138 Ringe und damit Platz 18. Und so ging ein aufregendes Wochenende zu Ende.