Am 22. April startete der Vilstalwanderpokal der Schützenvereine Burgschützen Ebermannsdorf, Freischütz Haselmühl, SG Vilstal Rieden, SG Edelweiß Wolfsbach, SG Gut Ziel Vilshofen und der SG 1922 Theuern. Der Traditionswettbewerb wird heuer zum 56. Mal ausgetragen. Waren es 2024 80 Teilnehmende, gehen heuer 78 Schützinnen und Schützen in allen Altersklassen an die Schießstände. Insgesamt stellen fünf Vereine 15 Teams, von Schülern, Jugendschützen, Herren- und Damenteams, den Senioren bis hin zur Aufgelegtklasse. Erfreulich ist zudem, dass die SG Gut Ziel Vilshofen von den Einzelschützen Josef Spies und Nico Schwendtner vertreten wird. Im vergangenen Jahr setzten die Vilshofener aus. Auch eine Pistolenwertung gibt es. Heuer lautet die Besonderheit, dass erstmals eine gemeinsame Aufgelegtmannschaft der Wolfsbacher Edelweißschützen und der Riedener Vilstalschützen an die Schiessstände gehen. In fünf Durchgängen treten die Schützen an. Um die Auswertung der Ergebnisse kümmert sich schon seit längerem Stefanie Kryschak von den Burgschützen. Entstanden ist der Vilstalwanderpokal aus einem Freundschaftsschießen im Jahr 1968 heraus, bei dem damals die drei Vereine aus Haselmühl, Theuern und Wolfsbach teilnahmen. Mitbegründet hatten den Vilstalwanderpokal Josef Lotter, Konrad Riedl und Rupert Fischer. In all den Jahrzehnten nahmen neben den aktuellen fünf Vereinen auch die Schützengesellschaft Schmidmühlen, die Schützengesellschaft Gut Ziel Vilshofen und die SG Tell Kümmersbruck teil, welche aber nicht mehr Teil des Wettbewerbs sind. Bei den Siegerehrungen im Herbst wechseln sich die teilnehmenden Vereine stets ab. Für die Ring- und Blattlwertungen der Einzelschützen und Mannschaften gibt es Jahr für Jahr tolle Pokale. Der Wanderpokal für das beste Team in der Schützenklasse wurde immer von den Gemeinden gestiftet. In diesem Jahr ist der ausrichtende Verein die SG Freischütz Haselmühl. In diesem Jahr ist die jüngste Teilnehmerin zwölf Jahre jung, der älteste Schütze 82 Jahre.