Beatrix Gerstbergers Roman „Die Hummerfrauen“ steht im Mittelpunkt der nächsten Diskussionsrunde des Literaturkreises in der Fronfeste Neunburg vorm Wald. Sie findet am Mittwoch, 30. September, um 19 Uhr statt. Die Lektüre erzählt vom Schicksal dreier Frauen verschiedener Generationen, die im fiktiven Hummerfischerdorf Stone Harbor an der Küste von Maine zusammentreffen. Mina strandet an dem Ort, an dem ihre Familie einst die Sommerferien verbrachte, nachdem der plötzliche Tod ihres Bruders die Familie zerbrechen ließ. Dort begegnet sie Ann, 72, der ältesten Hummerfischerin der Gegend, die nach der Trennung von ihrer Lebensgefährtin Carolyn mit Mr. Darcy, einem seltenen blauen Hummer, zurückgezogen lebt und Mina bei sich aufnimmt. Julie findet nach einem schweren Unfall ebenfalls mit einem Hummerboot ins Leben zurück. Der Roman erzählt von Verlust, Trauer und tiefer Freundschaft sowie davon, wie sich die Frauen in der männerdominierten Welt der Hummerfischer behaupten. Gerstberger, freie Autorin unter anderem für „Brigitte“, „Stern“ und „Geo“, schrieb bereits in „Keine Zeit zum Abschiednehmen“ über den frühen Tod ihres Partners. „Die Hummerfrauen“ wird in „Hummerjahre“ fortgesetzt.