Die beiden letzten Flüge für die Alttauben der Reisevereinigung Amberg haben stattgefunden. Der 10. Flug fand ab Kaiserslautern mit 309 km Entfernung statt. Um 6.50 Uhr wurden die Klappen des Kabinenexpress geöffnet und die „Rennpferde der Lüfte“ durch die Fahrer auf die Heimreise geschickt. Um 10.42 kam die schnellste Taube der RV Amberg bei Georg Eichenseer in Traßlberg an, sie flog die Strecke mit durchschnittlich 74 km/h. Die 2. und 3. Taube konsttierte Michael Niedermeier in Etzdorf. Um 11.04 Uhr waren die Preise vergeben. Mit 35 % Preisausbeute schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Der weiteste Flug der Saison wurde in Rethel/Frankreich gestartet. Die Entfernung betrug 540 km. Um 7.15 Uhr erfolgte der Start und um 13.31 Uhr flog die schnellste Taube bei ihrem Züchter Georg Eichenseer den Schlag an, sie flog mit durchschnittlich 86 km/h nach Hause. 2. und 3. wurde Richard Dötterl in Kümmersbruck. Um 14.11 Uhr war das erforderliche Drittel für die zu vergebenden Preise zurück und der letzte Wettflug beendet. Mit 73 Prozent schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Für diesen Flug stellte der Deutsche Brieftaubenverband eine Goldmedaille zur Verfügung. Jeder Teilnehmer konnte 6 seiner Tauben vorbenennen. Georg Eichenseer hatte dafür die glücklichste Hans, seine 3 schnellsten vorbenannten Tauben gewannen diesen Sonderpreis. Dergeplante Endflug ab Borg wurde wegen ungünstigen Witterungsverhältnissen abgesagt das bedeutete den Abschluss für die Alttauben. Die Gewinner der verschiedenen Meisterschaften stehen damit fest. 1. RV-Meister wurde Michael Niedermeier, 2, Georg Eichenseer und 3. Richard Dötterl. Das beste Männchen gehört Georg Eichenseer mit 10 Preisen, das beste Weibchen mit 10 Preisen flog bei Michael Niedermeier, das beste jährige Männchen flog 6 Preise und gehört Walter Schlenk, das beste jährige Weibchen, 9 Preise, wohnt im Schlag von Michael Niedermeier.
Nach einigen Trainingsflügen sind die Jungtauben gut vorbereitet für die Wertung in 4 geplanten Jungflügen. Mit Auflässen in Ansbach, Kirchberg, Heilbronn und Hockenheim können die Jungtauben auf insgesamt 682 km ihre Klasse beweisen.