Theateraufführungen in der Max-Reger-Halle in schöner Folge? Nein, so wie früher ist es nicht mehr: Die Kleine Bühne und ihre Mitglieder gibt es nicht mehr. Die kulturellen Interessen der Weidener haben sich verändert. Corona hat viele Gewohnheiten unterbrochen und verschoben. Schließlich haben sich auch die Zuschüsse der Stadt für das Theatergeschehen gewaltig reduziert. Aber es gibt sie durchaus noch: Die Kulturmacher der Kulturbühne Weiden. Zur Vollversammlung trafen sie sich, tauschten Gedanken aus, schlossen die vergangene Saison ab und richteten ihre Blicke auf das Neue. Hans-Jürgen Gmeiner als Vorstand stellte das Konzept unter den neuen Bedingungen vor. Da ist die Idee, Busfahrten für Interessierte zu Aufführungen in den nächsten Städten anzubieten. So ist am 24. Januar 2027 ein Besuch im Stadttheater Regensburg geplant: Die Ehe der Maria Braun (nach R.W. Fassbinders Filmvorlage). Stefan Voit zeichnet im Verein für das Programm „klein und kunst”verantwortlich: mit kleinen, aber feinen Musik- und Kabarettauftritten in der Sünde (Beginn am 24.9.26 mit Roy und Golda ab 20.00). Er stellte außerdem im Rahmen des „Literarischen Herbstes“ drei bekannte Autoren vor (Norbert Scheuer, Alex Capus, Josef Winkler), die im November in der Regionalbibliothek aus ihren neueren Werken lesen werden. Um Theater für Schüler, aber nicht nur für diese, kümmert sich Veit Wagner: So wird am Vormittag des 30. Oktober das Stück „Tod eines Einzelhändlers“ (vgl. Arthur Miller/ Tod eines Handlungsreisenden) durch die Schauspieler Susanne Hocke und Jürgen Larys vom art EnsembleTheater (Bochum) geboten. Am Abend des 30.10.26, 19.30 Uhr, ist dann auch das Weidener Publikum in die Studiobühne der MR-Halle eingeladen. Themengespräche mit den Schauspielern und Gästen aus der Stadt sind nach dem Stück vertiefend eingeplant.