Einen hohen Stellenwert in puncto Familie räumte 2. Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins der engagierten Arbeit der Kolpingsfamilie ein. Bei der Generalversammlung am Freitag im Pfarrsaal lobte sie das vielfältige Angebot der zahlreichen Gruppen, mit dem die Kolpingsfamilie ihrem sozialen Auftrag nachkomme. Sie trage wesentlich zum familienfreundlichen Charakter in Pfreimd bei.
Die solide Entwicklung der Kolpingsfamilie Pfreimd wurde in den Tätigkeitsberichten deutlich. Derzeit zählt die Kolpingsfamilie 386 Mitglieder. Im Diözesanverband Regensburg ist sie damit eine der mitgliederstärksten Kolpingsfamilien. Die umfangreichen Tätigkeitsberichte zeigten auf, dass Kolping in Pfreimd vor allem mit den Angeboten der Eltern-Kind-Gruppen, der sechs Familienkreise und den Fotofreunden in der Pfarrei und Stadt stets präsent ist.
Vorsitzender Georg Hirmer erinnerte in seiner Rückschau an die Teilnahme an Terminen der Pfarrei sowie des Bezirks- und Diözesanverbandes. Auch zahlreiche eigene Veranstaltungen führte er an. Einblick in die Arbeit der derzeit bestehenden Gruppen gaben dann Andrea Lorenz für die Eltern-Kind-Gruppen, Brigitte Hammer für den Kolpingkreis, Rudi Plonner für die Gruppe „Team Familie”, Maria Richthammer für die „Kolpingrunde”, Heinrich Lippert für die Gruppe „Familienzeit” und Angi Hirmer für die Gruppe „Familientreff”. In einer beeindruckenden Fotoschau ließ Susanne Kimmerl das Jahr der Fotofreunde Revue passieren.
Pfarrer P. Georg stellte in seinen Worten das segensreiche Wirken aller Gruppen Kreise für die Pfarrei in den Mittelpunkt seines Grußwortes.
Einen Höhepunkt in der Geschichte der Kolpingsfamilie stellte Karl Rauch besonders heraus: 1976 wurden 136 Neumitglieder in die Gemeinschaft aufgenommen, denen der damalige Diözesanpräses Wilhelm Schraml bei einer feierlichen Eucharistiefeier die Kolping-Nadel anstecken konnte. So konnten für 50 Jahre Mitgliedschaft Angela Paulus, Franz Most, Alwin Kleber, Hedi Bäuml, Irmgard Greiner, Brigitte Hammer, Lydia Wagner, Albert Most und Josef Ponnath geehrt werden.
Für 25 Jahre wurden zudem Josef Richthammer, Andreas Richthammer, Amelie Lösch und Margit Fischer ausgezeichnet. Seit 40 Jahren sind Rebecca Schob und Roswitha Wendl-Most der Kolpingsfamilie verbunden.
In seinem Schlusswort ging Bezirkspräses P. Alban Siegling auf fünf Dinge ein, die Jesus vermeintlich nicht könne und gab so wertvolle Impulse für die Fastenzeit und das geistliche Leben der Kolpingsfamilie.