Ein Hauch von Nostalgie lag in der Luft, als sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Geburtsjahrgänge 1965/1966 in Waldthurn zu ihrem Klassentreffen einfanden. Mit viel Engagement von Elisabeth Riedl (geb. Weig – Fahrenberg), Agnes Ackermann (geb. Feiler – Oberbernrieth), Martina Weiß (geb. Lang – Oberbernrieth) und Johann Bäumler aus Waldthurn organisiert, wurde der Tag zu einer Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Auftakt war eine Andacht in der Waldthurner Pfarrkirche St. Sebastian, die von Diakon Berthold Schwarzer geleitet und von Edith Bruckschlegl (geb. Weig – Ottenrieth) musikalisch mit Gesang und Gitarre begleitet wurde. Die „alten Klassenfreunde“ gedachten auch der Verstorbenen der Klasse.
Anschließend ging es zur Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule, wo so mancher im wahrsten Sinne des Wortes „die Augen aufriss“, als er sah, was aus der alten Schule für ein modernes Bildungszentrum unter dem Motto „Kurze Wege für kurze Beine“ mit Kindertagesstätte und Grundschule geworden ist. Mit dabei waren die Rektorin der Schule, Carina Hartwig, Altbürgermeister Josef Beimler sowie Bürgermeister Georg Bocka.
Beim Rundgang durch Klassenzimmer und Gänge wurden Geschichten von früher wieder lebendig: erste Schultage, Pausenhofabenteuer und prägende Schulerlebnisse.
Den geselligen Ausklang fand das Treffen im Gasthaus Kühnhauser. In gemütlicher Runde wurde dort bis in die Abendstunden hinein erzählt und sich erinnert. Alte Freundschaften wurden neu belebt.
Einer der Schüler feierte dort im fließenden Übergang seinen 60. Geburtstag. Der frühere Waldthurner Hubert Holfelner war eigens aus Columbia in South Carolina über den großen Teich angereist. Er ist dort seit 24 Jahren für Constantia Pirk im Technikbereich tätig.