„Wir Flosser Kinder wir sind froh“. Mit diesem Lied brachten die Kleinen und Kleinsten des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ bei der Segnung des evangelischen Diakonieverein in der Kirchengemeinde St. Johannes Baptista, ihre Freude und ihren Dank zum Ausdruck.
Wenn auch die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens auch länger als jemals erwartet durch besondere Umstände gedauert hat, die Freude und der Dank waren am Segnungstag, 2. Sonntag nach Trinitatis, riesengroß.
Voran mit dem einem großen Regenbogen, Kirchenkreuz, Pfarrer, Vorstandschaft, Architekt, Markt, der Kinder mit dem Betreuungsteam und Eltern sowie der Mitglieder des Elternbeirates zog ein langer Festzug von der Kirche zum Kindergarten. Der kirchliche Segnungsakt vollzog sich am Haupteingang des Kindergartens, nachdem der Kirchenzug durch den Posaunenchor unter Leitung von Tanja Riedel, musikalisch empfangen wurde.
In seiner Begrüßung hatte Pfarrer Wilfried Römischer herausgestellt, dass Kirchengemeinde, Diakonieverein und Markt Floß Großes für die Kinder geleistet haben. In den Fürbitten kam dies ebenfalls zum Ausdruck. Architekt Wolfgang Schultes war es vorbehalten, den Ablauf der Baugeschichte zu schildern. Schultes sprach von einem „Gebäude für die Zukunft“. Die Gemeinschaftsleistung war vorbildlich. Seine Dankesworten schlossen alle Mitwirkenden, gleich in welcher Position ein. Mit der Leitung des Kindergartens und dem Diakonieverein war angenehm und konstruktiv zu arbeiten. Naschdem der Architekt dem Haus Gottes Segen wünschte, übergab er an Pfarrer Wilfried Römischer und Vorsitzenden Manfred Venzl den Schlüssel des Erweiterungsbaues, dazu eine Spende von 4 000 Euro. Die Kinder waren mit ihrem frisch und fröhlich gesungenen Lied „Wir Flosser Kinder wir sind froh“ an der Reihe.
Von einem „besonderen Tag mit großer Bedeutung“ sprach Bürgermeister Robert Lindner in seinem Grußwort. Die Erweiterung des Kindergartens und die Sanierung waren wichtige Bausteine für die Kinder. Lindner der bei seinem Dank niemand vergessen hatte, wünschte dem Haus, allen die darin arbeiten, den Kindern und den Betreuungsteam viele frohe und glückliche Jahre.
Leiterin Kristina Schaller war die Freude ins Gesicht geschrieben. Für sie war es eine dankbare Aufgabe, dem Bauträger mit Vorsitzenden Manfred Venzl, der Kirchengemeinde mit Pfarrer Wilfried Römischer und dem Markt für das glänzende Miteinander Dank zu sagen. Doch eines hatte sie noch am Herzen: Jetzt warten wir auf den Krippengarten, bekannte sie.
In seinem Schlusswort hatte Vorsitzender Manfred Venzl von einer Meisterarbeit des Zusammenwirkens gesprochen, Auch er streifte die bewegende Baugeschichte, die alles abverlangte. Seine Dankesworte erfassten alle, die in irgendeiner Weise beteiligt waren. Venzl lobte das Team und die Leitungen des Kindergartens, der jetzt zwei Gruppen und zwei Kindergruppen aufweisen kann. Was er dem Haus, den Kindern und dem Team wünschte war viel Freude und viele gesegnete und erfolgreiche Jahre im Dienste des Kindes.
Den feierlichen Abschluss machte der Posaunenchor mit einem Musikstück.