Am letzten Wettkampftag der Landesliga, der höchsten Klasse im Oberpfälzer Schützenbund, trafen die Kastler Sportschützen auf das Schlusslicht SG Neukirchen. In einer relativ einseitigen Begegnung setzten sich die Kastler Schützen souverän mit 5:0 durch. Besonders stark präsentierten sich Maximilian Stahl (390:364) gegen Timo Meier, Marie Miedl (388:378) gegen Katja Kohler sowie Fiona Merkl (387:372) gegen Lena Reichenberger. Komplettiert wurde der klare Erfolg durch Johanna Pühl (380:363) gegen Theo Gradl und Silvia Neukam (377:368) gegen Kurt Kohler.
Mit diesem ungefährdeten Sieg sicherte sich das Team aus Kastl die Vizemeisterschaft. In der Abschlusstabelle stehen sie mit 12:2 Punkten hinter dem ungeschlagenen Meister VPC Thanstein (14:0), der sich am letzten Wettkampftag knapp mit 3:2 gegen Jurabund Bubach behauptete.
Die beide führenden Teams qualifizierten sich damit für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga Nord/Ost, die am 12. April im Landesleistungszentrum des OSB in Pfreimd ausgetragen wird. Während Thanstein und Kastl auf einen möglichen Aufstieg hoffen können, müssen die SG Thumsenreuth und die SG Neukirchen den Gang in die Bezirksoberliga antreten.
Nach dem Rundenwettkampf wurde traditionell noch der Liga Cup ausgeschossen. Um diese Trophäe kämpfen jedes Jahr die acht besten Oberpfälzer Mannschaften der Landesliga im Bereich Luftgewehr und Luftpistole. Jede Mannschaft stellt dabei einen Einzelschützen, der in jedem Finaldurchgang fünf Schüsse innerhalb von 30 Sekunden nach Ansage abzugeben hat. Gewertet wird in Zehntelringen. Der Schütze mit dem höheren Ergebnis rückt in die nächste Runde vor.
Für die Kastler Sportschützen ging die jüngste Schützin des Teams, Fiona Merkl, an den Start. Das Vorrundenduell gegen die SG Neukirchen gewann Merkl klar mit 49,9 : 43,0 Ringe, und auch gegen die SG Schwarzenfeld setzte man sich – wenn auch knapp – mit 50,9 : 49,2 Ringen durch.
Im Finale des Ligapokals kam es schließlich zum Aufeinandertreffen mit dem aktuellen Meisterteam des VPC Thanstein. Unter dem jubelnden Applaus aller teilnehmenden Mannschaften zeigte Fiona Merkl ihre stärkste Leistung: Mit fünf Zehnern und einem Gesamtresultat von 51,8 Ringen ließ sie Magdalena Schmidt, die auf 47,1 Ringe kam, keine Chance. Damit sicherten sich die Kastler zum Abschluss der Saison neben der Vizemeisterschaft auch die begehrte Ligapokal Trophäe.