Veröffentlicht am 30.08.2026 08:02

KAB Immenreuth entdeckt Schätze der Natur, Kultur und den Genuss Sloweniens

von Lothar Porst

Gruppenbild der Teilnehmer an den Schanzen von Planica (Bild: Lothar Porst)
Gruppenbild der Teilnehmer an den Schanzen von Planica (Bild: Lothar Porst)
Gruppenbild der Teilnehmer an den Schanzen von Planica (Bild: Lothar Porst)

Die Mehrtagesfahrt der KAB Immenreuth nach Slowenien bot viel Abwechslung zwischen Kultur, Natur und kulinarischen Entdeckungen. Beim Besuch der Hauptstadt Ljubljana fanden wir eine saubere und lebensfrohe Stadt vor. Das zeigt gut den Lebensmut der Bevölkerung, die nach der vollständigen Zerstörung der Innenstadt durch das Erdbeben von 1895 die Gebäude im Zentrum nach historischen Vorbildern wieder modern aufbaute. Es sind schmucke und teils farbenfrohe Gebäude und Plätze, dazu Markthallen nach römischen Vorlagen und es gab reges Treiben entlang der Straßen am Fluss und auf den zahlreichen Brücken. Dann - ein See am Fuß des Gebirges mit Insel, einer Burg und Wallfahrtskirche - die Kleinstadt Bled ist Anziehungspunkt für viele Besucher. Doch die Slowenen verstehen die Menschenmassen zu verteilen. Die Ruderboote hin zur Insel sind mit Muskelkraft bewegt, relativ klein und die Wallfahrtskirche der Insel nur damit erreichbar. Wir konnten uns auf der Seepromenade, in Cafes und zum Wandern auf den Burghügel aufhalten. Bemerkenswert ist die Sauberkeit in der gesamten Region, offenbar legen die Slowenen großen Wert, dass Orte und ihre natürlichen Umgebung ein gutes Bild abgeben. Die Natur in ihrer Ursprünglichkeit erlebten wir in den Julischen Alpen. Das enge Tal des Soca mit tief in den Kalkboden eingeschnittenem Gewässer, Wasserfällen und kiesigen Badestellen war nur über wilde

Paßstraßen zu erreichen und da wir uns bereits nahe Italiens bewegten, war die südländische Lebenslust in den Dörfern zu sehen. Natur und Technik sind verbunden im Paradies der Skispringer und -flieger im Planica-Tal, wir konnten über die Anzahl der Schanzen und deren Maße nur staunen und junge Sportler beim Trainieren beobachten. Nach vielfältigen Eindrücken genossen wir in unserer Unterkunft in Kranjska Gora die kulinarischen Schätze des Landes. Dank gilt unserer KAB-Reiseleitung und dem Busfahrer für die prima Organisation.

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